
Das Innenministerium hat stillschweigend bekannt gegeben, dass die regionale Abteilung für Asyl- und Migrationspolitik (OAMP) in Ústí nad Labem von Donnerstag, dem 30. Juli, bis Montag, dem 3. August 2026, aus „technischen Gründen“ geschlossen bleibt. Die Mitteilung, die am 28. Juli im Informationsportal für Ausländer veröffentlicht wurde, besagt, dass alle Kunden mit bereits gebuchten Terminen während der Schließzeit direkt von den Behörden kontaktiert werden, um neue Termine anzubieten oder eine Online-Neuplanung zu ermöglichen.
Ústí nad Labem ist die einzige OAMP-Niederlassung, die den schnell wachsenden Industrie-Korridor von der deutschen Grenze bis Litoměřice betreut. Das Büro bearbeitet Aufenthaltsgenehmigungen, Verlängerungen von Mitarbeiterkarten und biometrische Erfassungen für rund 25.000 Drittstaatsangehörige, von denen viele in Automobil- und Chemieanlagen rund um Lovosice und Teplice beschäftigt sind. Selbst eine kurze Schließung kann daher zu erheblichen Verzögerungen bei der Ausstellung und Abholung der Karten führen.
Arbeitgeber, die auf eine Just-in-Time-Einarbeitung von Nicht-EU-Mitarbeitern – insbesondere ukrainischen und moldauischen Produktionsarbeitern – angewiesen sind, sollten prüfen, ob neue Mitarbeiter Termine in Ústí haben. Falls ja, sollten sie Starttermine anpassen oder die Mitarbeiter an alternative Büros in Prag-Žižkov oder Pilsen verweisen, wo Kapazitäten vorhanden sind. Nach tschechischem Verfahren darf ein Mitarbeiter erst dann legal mit der Arbeit beginnen, wenn die Fingerabdrücke genommen und die Mitarbeiterkarte im System aktiviert wurde.
Das Ministerium rät Laufkundschaft, während der Schließzeit nicht nach Ústí zu reisen, da Personalmangel bedeutet, dass Notfälle (z. B. Verlust des Reisepasses) nur in der Studentenstelle Prag-Hládkov bearbeitet werden. Mobilitätsmanager sollten Reisende darauf hinweisen, dass die Termin-Hotline (+420 974 801 801) diese Woche voraussichtlich überlastet sein wird, und möglichst das Online-Reservierungsmodul nutzen.
Obwohl die Schließung als einmalige technische Maßnahme beschrieben wird, ist dies bereits die vierte temporäre Schließung eines OAMP-Büros in den letzten zwei Monaten – ein Zeichen für chronische Unterfinanzierung der IT-Infrastruktur und Immobilien. Branchenverbände setzen sich für die lang erwartete zentrale E-Aktenplattform ein, deren Pilotstart für das vierte Quartal 2026 geplant ist, um die Abhängigkeit von persönlichen Besuchen zu verringern.
Bis dahin bleiben Notfallpläne und frühzeitige Terminbuchungen unerlässlich für alle, die Mitarbeiter nach Nordwestböhmen entsenden.
Ústí nad Labem ist die einzige OAMP-Niederlassung, die den schnell wachsenden Industrie-Korridor von der deutschen Grenze bis Litoměřice betreut. Das Büro bearbeitet Aufenthaltsgenehmigungen, Verlängerungen von Mitarbeiterkarten und biometrische Erfassungen für rund 25.000 Drittstaatsangehörige, von denen viele in Automobil- und Chemieanlagen rund um Lovosice und Teplice beschäftigt sind. Selbst eine kurze Schließung kann daher zu erheblichen Verzögerungen bei der Ausstellung und Abholung der Karten führen.
Arbeitgeber, die auf eine Just-in-Time-Einarbeitung von Nicht-EU-Mitarbeitern – insbesondere ukrainischen und moldauischen Produktionsarbeitern – angewiesen sind, sollten prüfen, ob neue Mitarbeiter Termine in Ústí haben. Falls ja, sollten sie Starttermine anpassen oder die Mitarbeiter an alternative Büros in Prag-Žižkov oder Pilsen verweisen, wo Kapazitäten vorhanden sind. Nach tschechischem Verfahren darf ein Mitarbeiter erst dann legal mit der Arbeit beginnen, wenn die Fingerabdrücke genommen und die Mitarbeiterkarte im System aktiviert wurde.
Das Ministerium rät Laufkundschaft, während der Schließzeit nicht nach Ústí zu reisen, da Personalmangel bedeutet, dass Notfälle (z. B. Verlust des Reisepasses) nur in der Studentenstelle Prag-Hládkov bearbeitet werden. Mobilitätsmanager sollten Reisende darauf hinweisen, dass die Termin-Hotline (+420 974 801 801) diese Woche voraussichtlich überlastet sein wird, und möglichst das Online-Reservierungsmodul nutzen.
Obwohl die Schließung als einmalige technische Maßnahme beschrieben wird, ist dies bereits die vierte temporäre Schließung eines OAMP-Büros in den letzten zwei Monaten – ein Zeichen für chronische Unterfinanzierung der IT-Infrastruktur und Immobilien. Branchenverbände setzen sich für die lang erwartete zentrale E-Aktenplattform ein, deren Pilotstart für das vierte Quartal 2026 geplant ist, um die Abhängigkeit von persönlichen Besuchen zu verringern.
Bis dahin bleiben Notfallpläne und frühzeitige Terminbuchungen unerlässlich für alle, die Mitarbeiter nach Nordwestböhmen entsenden.
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