
Die US-Einwanderungsbehörde USCIS bestätigte am Donnerstag, dass sie den Schutz durch das Deferred Action for Childhood Arrivals (DACA)-Programm für die El Paso Bewohnerin Araceli Martínez widerrufen hat, nachdem festgestellt wurde, dass sie 2024 eine „nicht genehmigte“ Reise nach Mexiko unternommen hatte. Martínez, Mutter von drei in den USA geborenen Kindern, wurde laut ihren Anwälten am frühen Freitagmorgen nach Ciudad Juárez abgeschoben.
Nach den DACA-Regeln müssen Empfänger vor Auslandsreisen eine vorherige Genehmigung (Advance Parole) einholen. Martínez gab an, sie habe geglaubt, dass ein humanitärer Reiseausweis, der für die Beerdigung ihres Vaters ausgestellt wurde, auch eine anschließende Notfallreise zu ihrer kranken Großmutter abdecke. USCIS widersprach dem und verwies auf eine Lücke zwischen den beiden Reisen, wodurch sie gegen die Programmregeln verstoßen habe.
Die Entscheidung der Behörde verdeutlicht die strengere Durchsetzung der Reisevorschriften, seit die Zukunft von DACA durch laufende Gerichtsverfahren unsicher ist. Für Arbeitgeber ist der Fall eine Warnung, dass die Arbeitserlaubnis durch DACA über Nacht entzogen werden kann. Unternehmen sollten daher eine Echtzeit-Überwachung der I-9-Formulare sicherstellen und Notfallpläne für Schlüsselmitarbeiter entwickeln, die auf solche Programme angewiesen sind. Rechtliche Berater empfehlen DACA-Beschäftigten, vor jeder internationalen Reise – auch in Notfällen – einen Einwanderungsberater zu konsultieren und die Zeitabläufe sorgfältig zu dokumentieren.
Befürworter argumentieren, dass die Abschiebung zeigt, warum der Kongress eine dauerhafte gesetzliche Lösung schaffen muss. Sie warnen zudem, dass uneinheitliche Entscheidungen bei der Genehmigung von Advance Parole Unsicherheit schaffen, die legitime Geschäftsreisen und Familienbesuche erschwert und den psychischen Stress bei DACA-Empfängern verstärkt.
USCIS erklärte, betroffene Personen könnten einen Antrag auf Wiedereröffnung oder Überprüfung stellen, wenn neue Beweise vorliegen. Abgeschobene Antragsteller müssten das Verfahren jedoch aus dem Ausland verfolgen, was teuer und zeitaufwendig ist und sich nur wenige leisten können. Die Anwälte von Martínez haben eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um eine Berufung zu finanzieren und die Wiedervereinigung mit ihren Kindern in Texas zu ermöglichen.
Nach den DACA-Regeln müssen Empfänger vor Auslandsreisen eine vorherige Genehmigung (Advance Parole) einholen. Martínez gab an, sie habe geglaubt, dass ein humanitärer Reiseausweis, der für die Beerdigung ihres Vaters ausgestellt wurde, auch eine anschließende Notfallreise zu ihrer kranken Großmutter abdecke. USCIS widersprach dem und verwies auf eine Lücke zwischen den beiden Reisen, wodurch sie gegen die Programmregeln verstoßen habe.
Die Entscheidung der Behörde verdeutlicht die strengere Durchsetzung der Reisevorschriften, seit die Zukunft von DACA durch laufende Gerichtsverfahren unsicher ist. Für Arbeitgeber ist der Fall eine Warnung, dass die Arbeitserlaubnis durch DACA über Nacht entzogen werden kann. Unternehmen sollten daher eine Echtzeit-Überwachung der I-9-Formulare sicherstellen und Notfallpläne für Schlüsselmitarbeiter entwickeln, die auf solche Programme angewiesen sind. Rechtliche Berater empfehlen DACA-Beschäftigten, vor jeder internationalen Reise – auch in Notfällen – einen Einwanderungsberater zu konsultieren und die Zeitabläufe sorgfältig zu dokumentieren.
Befürworter argumentieren, dass die Abschiebung zeigt, warum der Kongress eine dauerhafte gesetzliche Lösung schaffen muss. Sie warnen zudem, dass uneinheitliche Entscheidungen bei der Genehmigung von Advance Parole Unsicherheit schaffen, die legitime Geschäftsreisen und Familienbesuche erschwert und den psychischen Stress bei DACA-Empfängern verstärkt.
USCIS erklärte, betroffene Personen könnten einen Antrag auf Wiedereröffnung oder Überprüfung stellen, wenn neue Beweise vorliegen. Abgeschobene Antragsteller müssten das Verfahren jedoch aus dem Ausland verfolgen, was teuer und zeitaufwendig ist und sich nur wenige leisten können. Die Anwälte von Martínez haben eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um eine Berufung zu finanzieren und die Wiedervereinigung mit ihren Kindern in Texas zu ermöglichen.
Quelle: AP News