
Das finnische Grundbildungsgesetz wurde geändert, um das Erlernen der finnischen und schwedischen Sprache für Schüler mit Migrationshintergrund zu stärken. Die Änderungen traten landesweit am 1. August 2026 in Kraft. Kommunale Bildungsträger müssen nun nach Abschluss der regulären „Integrationsklasse“ zusätzliche vorbereitende Unterrichtsstunden anbieten, damit neu zugewanderte Kinder ausreichende Sprachkenntnisse erwerben, bevor sie in den regulären Fachunterricht wechseln. Die erweiterte Unterstützung gilt ausschließlich für Kinder, die außerhalb Finnlands geboren wurden – ein Schritt, mit dem die Regierung die Ressourcen gezielter dort einsetzen will, wo sie am dringendsten benötigt werden.
Die Reform ist Teil einer umfassenderen Integrationsstrategie, die auf Eigenverantwortung, Spracherwerb und einen schnellen Einstieg in den Arbeitsmarkt setzt. Das Bildungs- und Kulturministerium stellt für dieses Schuljahr 8 Millionen Euro für zusätzlichen Unterricht in Finnisch/Schwedisch als Zweitsprache sowie für Förderunterricht in der Unterrichtssprache bereit. Schulen können zudem Gleichstellungszuschüsse beantragen, um Nachhilfeangebote und kulturell angepasste Lehrmaterialien zu finanzieren.
Für ausländische Familien, die nach Finnland ziehen, bedeuten die neuen Regelungen, dass Kinder länger in vorbereitenden Klassen bleiben, dafür aber intensiveren Sprachunterricht erhalten – was den Übergang in den regulären Unterricht erleichtern soll. Personalabteilungen sollten ihre Umzugsleitfäden aktualisieren und sich darauf einstellen, bei der Wohnungsorganisation eng mit den kommunalen Bildungsämtern zusammenzuarbeiten, da der Zugang zu spezialisiertem Sprachförderunterricht je nach Stadt und Schule unterschiedlich sein kann.
Bildungsexperten begrüßen den Fokus auf Sprache, warnen jedoch vor personellen Engpässen. Die Nachfrage nach qualifizierten Lehrkräften für Finnisch/Schwedisch als Zweitsprache (S2) übersteigt bereits das Angebot, besonders in den schnell wachsenden Regionen um Helsinki, Tampere und Oulu. Kommunen werben deshalb im Ausland um Fachkräfte und bieten Klassenlehrern Zusatzqualifikationen an, um die Lücke zu schließen.
Die Regierung wird die Ergebnisse anhand neuer Indikatoren verfolgen, die den Übergang der Schüler vom S2-Lehrplan zum regulären finnisch-/schwedischsprachigen Unterricht dokumentieren. Gelingt die Umsetzung, erwarten die Verantwortlichen, dass die Zeit, die Jugendliche mit Migrationshintergrund für den Abschluss der Pflichtschule benötigen, verkürzt wird und sich ihre Chancen im Sekundarbereich verbessern – was Finnland letztlich dabei helfen soll, seine Ziele zur Arbeitsmarktintegration ausländischer Einwohner zu erreichen.
Die Reform ist Teil einer umfassenderen Integrationsstrategie, die auf Eigenverantwortung, Spracherwerb und einen schnellen Einstieg in den Arbeitsmarkt setzt. Das Bildungs- und Kulturministerium stellt für dieses Schuljahr 8 Millionen Euro für zusätzlichen Unterricht in Finnisch/Schwedisch als Zweitsprache sowie für Förderunterricht in der Unterrichtssprache bereit. Schulen können zudem Gleichstellungszuschüsse beantragen, um Nachhilfeangebote und kulturell angepasste Lehrmaterialien zu finanzieren.
Für ausländische Familien, die nach Finnland ziehen, bedeuten die neuen Regelungen, dass Kinder länger in vorbereitenden Klassen bleiben, dafür aber intensiveren Sprachunterricht erhalten – was den Übergang in den regulären Unterricht erleichtern soll. Personalabteilungen sollten ihre Umzugsleitfäden aktualisieren und sich darauf einstellen, bei der Wohnungsorganisation eng mit den kommunalen Bildungsämtern zusammenzuarbeiten, da der Zugang zu spezialisiertem Sprachförderunterricht je nach Stadt und Schule unterschiedlich sein kann.
Bildungsexperten begrüßen den Fokus auf Sprache, warnen jedoch vor personellen Engpässen. Die Nachfrage nach qualifizierten Lehrkräften für Finnisch/Schwedisch als Zweitsprache (S2) übersteigt bereits das Angebot, besonders in den schnell wachsenden Regionen um Helsinki, Tampere und Oulu. Kommunen werben deshalb im Ausland um Fachkräfte und bieten Klassenlehrern Zusatzqualifikationen an, um die Lücke zu schließen.
Die Regierung wird die Ergebnisse anhand neuer Indikatoren verfolgen, die den Übergang der Schüler vom S2-Lehrplan zum regulären finnisch-/schwedischsprachigen Unterricht dokumentieren. Gelingt die Umsetzung, erwarten die Verantwortlichen, dass die Zeit, die Jugendliche mit Migrationshintergrund für den Abschluss der Pflichtschule benötigen, verkürzt wird und sich ihre Chancen im Sekundarbereich verbessern – was Finnland letztlich dabei helfen soll, seine Ziele zur Arbeitsmarktintegration ausländischer Einwohner zu erreichen.
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