
Die Arbeitsgruppe für Visa des Rates der Europäischen Union traf sich am 14. September im Justus-Lipsius-Gebäude in Brüssel, um zwei brisante Themen für Mobilitätsfachleute zu diskutieren: ein Diskussionspapier zur Erhöhung der Gebühren für Schengen-Kurzaufenthaltsvisa und neue Kriterien für visumfreie Länder. Laut Tagesordnung schlägt die Präsidentschaft eine Anhebung der Standardgebühr für Schengen-Visa von 80 auf 95 Euro vor, begründet mit der Inflation und der Notwendigkeit, Digitalisierungsprojekte wie das kommende Europäische Reiseinformations- und Genehmigungssystem (ETIAS) zu finanzieren. Die Delegierten der Mitgliedstaaten wurden zudem über den Fortschritt einer einheitlichen „Travel to Europe“-App informiert, die bis 2028 die persönliche biometrische Erfassung für risikoarme Antragsteller ersetzen könnte.
Separat stellte die Kommission Entwürfe von Scorecards vor, mit denen die Einhaltung der Vorgaben durch aktuelle visumfreie Partnerländer überwacht werden soll. Länder, die bei irregulärer Migration oder bei der Zusammenarbeit bei Rückführungen unter bestimmte Schwellenwerte fallen, könnten kurzfristig den visumfreien Zugang verlieren. Belgien als Gastgeberland betonte die Bedeutung einer Harmonisierung der Gebühren zur Kostendeckung der Konsulate, forderte jedoch, dass Kategorien wie Familienzusammenführung und Kulturaustausch weiterhin geschützt bleiben. Unternehmen, die viele C-Visa für Besuchspersonal beantragen, sollten die voraussichtliche Gebührenerhöhung im Jahr 2027 einplanen und mögliche Aussetzungen der Visumbefreiung im Blick behalten, die plötzlich Visa für wichtige Märkte erforderlich machen könnten.
Separat stellte die Kommission Entwürfe von Scorecards vor, mit denen die Einhaltung der Vorgaben durch aktuelle visumfreie Partnerländer überwacht werden soll. Länder, die bei irregulärer Migration oder bei der Zusammenarbeit bei Rückführungen unter bestimmte Schwellenwerte fallen, könnten kurzfristig den visumfreien Zugang verlieren. Belgien als Gastgeberland betonte die Bedeutung einer Harmonisierung der Gebühren zur Kostendeckung der Konsulate, forderte jedoch, dass Kategorien wie Familienzusammenführung und Kulturaustausch weiterhin geschützt bleiben. Unternehmen, die viele C-Visa für Besuchspersonal beantragen, sollten die voraussichtliche Gebührenerhöhung im Jahr 2027 einplanen und mögliche Aussetzungen der Visumbefreiung im Blick behalten, die plötzlich Visa für wichtige Märkte erforderlich machen könnten.
Quelle: Council of the EU