
Die kanadische Grenzschutzbehörde (CBSA) bestätigte, dass seit Anfang 2026 insgesamt 111 ausländische Staatsangehörige, die mit Erpressung, Schießereien und illegalen Waffen in Verbindung stehen, abgeschoben wurden. Davon entfielen 58 auf British Columbia, 30 auf die Prärieprovinzen und 23 auf die Greater Toronto Area. Weitere 77 vollstreckbare Ausweisungsanordnungen befinden sich noch in Bearbeitung. Der Minister für öffentliche Sicherheit, Gary Anandasangaree, betonte, dass die verstärkten Maßnahmen eine „Null-Toleranz“-Politik gegenüber organisierter Kriminalität widerspiegeln, die besonders gefährdete Gemeinschaften ins Visier nimmt und Kanadas Ruf als sicheren Standort für Wirtschaft und Studium gefährdet.
Durch die Veröffentlichung von Namen und Fotos mehrerer prominenter Verdächtiger hofft die CBSA, Hinweise zu erhalten, die zukünftige Festnahmen beschleunigen, und gleichzeitig eine abschreckende Botschaft an kriminelle Unterstützer im Ausland zu senden. Für globale Mobilitätsteams hat diese Ankündigung zwei praktische Folgen: Erstens bleiben Hintergrundprüfungen bei potenziellen Transfermitarbeitern – von polizeilichen Führungszeugnissen bis hin zu Due-Diligence-Prüfungen durch Dritte – unverzichtbar, insbesondere bei Arbeitskräften, die über Personalvermittler aus Risikoregionen rekrutiert werden. Zweitens sollten Arbeitgeber sich auf verstärkte sekundäre Kontrollen an großen Flughäfen einstellen, da CBSA-Beamte verstärkt auf Betrugsindikatoren im Zusammenhang mit organisierter Kriminalität achten (mehrfache Barzahlungen, gefälschte Referenzschreiben und nicht überprüfbare Beschäftigungsverläufe).
Der Erfolg der Behörde unterstreicht zudem Kanadas Fähigkeit, Ausschlussgründe gemäß dem Immigration and Refugee Protection Act (IRPA) auch ohne neue gesetzliche Befugnisse durchzusetzen. Mobilitätsmanager sollten die IRPA-Gründe für kriminelle Unzulässigkeit gemeinsam mit juristischem Beistand überprüfen, um zu verstehen, wie selbst geringfügige ausländische Straftaten Arbeitsgenehmigungs- und Daueraufenthaltsanträge gefährden können.
Durch die Veröffentlichung von Namen und Fotos mehrerer prominenter Verdächtiger hofft die CBSA, Hinweise zu erhalten, die zukünftige Festnahmen beschleunigen, und gleichzeitig eine abschreckende Botschaft an kriminelle Unterstützer im Ausland zu senden. Für globale Mobilitätsteams hat diese Ankündigung zwei praktische Folgen: Erstens bleiben Hintergrundprüfungen bei potenziellen Transfermitarbeitern – von polizeilichen Führungszeugnissen bis hin zu Due-Diligence-Prüfungen durch Dritte – unverzichtbar, insbesondere bei Arbeitskräften, die über Personalvermittler aus Risikoregionen rekrutiert werden. Zweitens sollten Arbeitgeber sich auf verstärkte sekundäre Kontrollen an großen Flughäfen einstellen, da CBSA-Beamte verstärkt auf Betrugsindikatoren im Zusammenhang mit organisierter Kriminalität achten (mehrfache Barzahlungen, gefälschte Referenzschreiben und nicht überprüfbare Beschäftigungsverläufe).
Der Erfolg der Behörde unterstreicht zudem Kanadas Fähigkeit, Ausschlussgründe gemäß dem Immigration and Refugee Protection Act (IRPA) auch ohne neue gesetzliche Befugnisse durchzusetzen. Mobilitätsmanager sollten die IRPA-Gründe für kriminelle Unzulässigkeit gemeinsam mit juristischem Beistand überprüfen, um zu verstehen, wie selbst geringfügige ausländische Straftaten Arbeitsgenehmigungs- und Daueraufenthaltsanträge gefährden können.
Quelle: Connect FM / The Canadian Press
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