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CBSA weist über 100 Ausländer im Zusammenhang mit landesweiten Erpressungsnetzwerken aus

Sept. 15, 2026
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CBSA weist über 100 Ausländer im Zusammenhang mit landesweiten Erpressungsnetzwerken aus
Die Canada Border Services Agency (CBSA) gab am 14. September bekannt, dass sie 111 ausländische Staatsangehörige abgeschoben hat, die mit einer Reihe von Erpressungsdelikten in British Columbia, den Prärien und dem Großraum Toronto in Verbindung stehen. Die Behörde teilte mit, dass weitere 77 Personen aktiv mit Abschiebebefehlen belegt sind, im Rahmen einer Durchsetzungsaktion, die im vergangenen Jahr nach einer Serie von Schießereien und Brandanschlägen auf südasiatische Geschäftsinhaber gestartet wurde. CBSA-Beamte arbeiteten mit kommunalen Polizeidienststellen und der RCMP zusammen, um Fälle der Unzulässigkeit gemäß dem Immigration and Refugee Protection Act aufzubauen. Viele der Abgeschobenen wurden als Mitglieder organisierter krimineller Gruppen identifiziert und hatten Vorstrafen wegen Vergehen wie Freiheitsberaubung, Waffenhandel und schwerer Körperverletzung. Vier besonders prominente Abschiebungen fanden im August und Anfang September statt, was laut Innenminister Gary Anandasangaree eine „gesamtstaatliche Reaktion auf transnationale Erpressung“ unterstreicht. Ottawa unterstützt die Maßnahmen mit 30,4 Millionen kanadischen Dollar aus dem Border Plan und hat zugesagt, 1.000 zusätzliche Beamte einzustellen, um bis Ende des Haushaltsjahres 2026-27 ein jährliches Ziel von 20.000 Abschiebungen zu erreichen. Derzeit liegt der Durchschnitt bei etwa 400 Abschiebungen pro Woche, wobei Fälle mit schwerer Kriminalität Priorität haben. Für Arbeitgeber ist die Botschaft klar: Die Mobilität von Fachkräften muss mit strengen Compliance-Prüfungen einhergehen. Unternehmen, die ausländische Arbeitskräfte beschäftigen, werden daran erinnert, die Vorgeschichten der Mitarbeiter zu überprüfen und aktuelle Unterlagen für mögliche CBSA-Kontrollen bereitzuhalten. Betriebe in besonders erpressungsanfälligen Branchen – wie Transport, Bauwesen und Gastgewerbe – sollten mit verstärkten Arbeitsplatzinspektionen und Anfragen von Polizeieinheiten rechnen. Die Maßnahmen könnten zudem zu längeren sekundären Kontrollen an Flughäfen und Landgrenzen führen, da die Beamten nach Hinweisen aus Geheimdienstinformationen suchen. Geschäftsreisende wird empfohlen, mehr Zeit für Einreiseformalitäten einzuplanen und sicherzustellen, dass alle Reisedokumente, einschließlich polizeilicher Führungszeugnisse und biometrischer Daten, vollständig und aktuell sind.
Quelle: Government of Canada – CBSA news release

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