
Das britische Außen-, Commonwealth- und Entwicklungsministerium (FCDO) hat am 15. September seine Reisehinweise für Polen aktualisiert und dabei Hinweise zum bevorstehenden EU-Ein- und Ausreisesystem (EES) ergänzt. Britische Staatsangehörige werden darauf hingewiesen, dass ab 2027 automatisierte Grenzkontrollsysteme biometrische Daten erfassen und die verbleibenden Schengen-Tage berechnen. Überschreitungen der erlaubten Aufenthaltsdauer führen automatisch zu Bußgeldern oder künftigen Einreiseverboten. Die Mitteilung erinnert zudem an Sicherheitswarnungen nach russischen Angriffen im Umkreis von 20 km zur polnischen Grenze und weist darauf hin, dass Landgrenzübergänge von Belarus und Russland (Kaliningrad) weiterhin nur in Ausnahmefällen geöffnet sind. Unternehmen mit Sitz im Vereinigten Königreich, die Mitarbeiter für Kurzaufenthalte nach Polen entsenden, sollten ihre Verfahren zur Erfassung der Schengen-Tage überprüfen und sicherstellen, dass die Reisepässe maschinenlesbar sind und mindestens drei Monate über das geplante Rückreisedatum hinaus gültig bleiben. Vielflieger wird empfohlen, frühzeitig einen neuen Pass zu beantragen, um während der Übergangsphase ausreichend freie Seiten für EES-Ausreisestempel zu haben.