
Offizielle Statistiken vom 15. September zeigen, dass das Einwanderungsamt im August 2026 insgesamt 2.142 Anträge auf internationalen Schutz registriert hat – ein Rückgang von 26 % im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres. Die Zahlen, bestätigt sowohl vom Büro des Kommissars für Flüchtlinge und Staatenlose (CGRS) als auch von Asyl- und Migrationsministerin Anneleen Van Bossuyt, markieren den fünften Rückgang in Folge.
Dieser Abwärtstrend ist besonders für multinationale Arbeitgeber relevant: Weniger Anträge verkürzen die Wartezeiten bei Terminen in den Gemeindeverwaltungen, was die Ausstellung von Aufenthaltstiteln für Familienangehörige von Entsandten erleichtert. Zudem entlastet dies den Markt für temporäre Unterkünfte, wo die Mieten für Firmenwohnungen in Brüssel aufgrund der Überlastung der Asylzentren im Jahr 2025 zweistellig gestiegen waren.
Van Bossuyt führt die Verbesserung auf eine verschärfte Grenzkontrolle zwischen der EU und der Türkei sowie auf Belgiens ausgeweitete Schnellverfahren für Rückführungen zurück, warnt jedoch, dass die Regierung ihren Fokus nun auf die Rückführung illegal aufhältiger Personen legen wird. Unternehmen, die Asylbewerber mit Arbeitserlaubnis beschäftigen, sollten daher ihre Compliance-Prozesse überprüfen und sicherstellen, dass Statusprüfungen aktuell sind.
Trotz des Rückgangs hat das CGRS weiterhin einen Rückstau von 21.000 Akten – mehr als das Dreifache der „normalen“ Arbeitslast – was bedeutet, dass einige Antragsteller über ein Jahr auf eine Entscheidung warten müssen. Arbeitgeber, die Flüchtlingen pro bono rechtliche Unterstützung bieten, sollten mit längeren Bearbeitungszeiten rechnen.
Sollte sich der Trend fortsetzen, könnte Belgien im nächsten Jahr aus den Top fünf der EU-Ziele für Asylsuchende fallen, was möglicherweise Mittel für die Digitalisierung des Antragsverfahrens freisetzen würde – ein Schritt, den Wirtschaftsverbände seit langem fordern, um die Integration in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.
Dieser Abwärtstrend ist besonders für multinationale Arbeitgeber relevant: Weniger Anträge verkürzen die Wartezeiten bei Terminen in den Gemeindeverwaltungen, was die Ausstellung von Aufenthaltstiteln für Familienangehörige von Entsandten erleichtert. Zudem entlastet dies den Markt für temporäre Unterkünfte, wo die Mieten für Firmenwohnungen in Brüssel aufgrund der Überlastung der Asylzentren im Jahr 2025 zweistellig gestiegen waren.
Van Bossuyt führt die Verbesserung auf eine verschärfte Grenzkontrolle zwischen der EU und der Türkei sowie auf Belgiens ausgeweitete Schnellverfahren für Rückführungen zurück, warnt jedoch, dass die Regierung ihren Fokus nun auf die Rückführung illegal aufhältiger Personen legen wird. Unternehmen, die Asylbewerber mit Arbeitserlaubnis beschäftigen, sollten daher ihre Compliance-Prozesse überprüfen und sicherstellen, dass Statusprüfungen aktuell sind.
Trotz des Rückgangs hat das CGRS weiterhin einen Rückstau von 21.000 Akten – mehr als das Dreifache der „normalen“ Arbeitslast – was bedeutet, dass einige Antragsteller über ein Jahr auf eine Entscheidung warten müssen. Arbeitgeber, die Flüchtlingen pro bono rechtliche Unterstützung bieten, sollten mit längeren Bearbeitungszeiten rechnen.
Sollte sich der Trend fortsetzen, könnte Belgien im nächsten Jahr aus den Top fünf der EU-Ziele für Asylsuchende fallen, was möglicherweise Mittel für die Digitalisierung des Antragsverfahrens freisetzen würde – ein Schritt, den Wirtschaftsverbände seit langem fordern, um die Integration in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.
Quelle: The Brussels Times / CGRS