
Eine 33-jährige Frau aus Festlandchina wurde zu zwei Monaten Haft verurteilt, weil sie ein gefälschtes Diplom einer ausländischen Universität benutzt hatte, um sich für ein Masterprogramm in Hongkong einzuschreiben und ein entsprechendes Studentenvisum zu beantragen. Das Bezirksgericht Kwun Tong verhängte das Urteil am 16. September, nachdem die Angeklagte sich schuldig bekannt hatte, Dienstleistungen durch Täuschung erlangt zu haben. Ermittler stellten fest, dass sie 500.000 RMB an einen Vermittler zahlte, der das gefälschte Zertifikat bereitstellte. Einwanderungsbeamte stoppten sie im November 2025 am internationalen Flughafen Hongkong, wo sie unter Belehrung zugab, die auf dem Dokument genannte Institution nie besucht zu haben. Das Einwanderungsamt betonte, dass falsche Angaben gegenüber einem Einwanderungsbeamten mit bis zu 14 Jahren Haft bestraft werden können, während Betrugsdelikte nach dem Diebstahlgesetz bis zu 10 Jahre Haft nach sich ziehen. Der Fall unterstreicht die Null-Toleranz-Politik der Sonderverwaltungszone gegenüber betrügerischen Anträgen im Rahmen der umfassenden Kampagne „Study in Hong Kong“, die legitime Studierende anziehen soll. Universitäten wurden aufgefordert, digitale Zeugnis-Wallets und Blockchain-Register zur Echtheitsprüfung von Zeugnissen einzuführen. Bildungsexperten raten ausländischen Bewerbern, autorisierte Zeugnisbewerter zu nutzen und warnen, dass Visumsablehnungen wegen Unehrlichkeit oft mit anderen Ländern geteilt werden, was die zukünftige Mobilität gefährdet.
Quelle: Hong Kong Immigration Department