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Einwanderungsbehörde verhaftet 10 Personen bei landesweiter Razzia gegen illegale Arbeitskräfte

März 7, 2026
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Einwanderungsbehörde verhaftet 10 Personen bei landesweiter Razzia gegen illegale Arbeitskräfte
Das Einwanderungsamt von Hongkong (ImmD) gab am 6. März bekannt, dass nach einer einwöchigen Razzia-Serie mit den Codenamen „Lightshadow“, „Twilight“ und „Fastrack“ neun mutmaßliche illegale Arbeiter und ein mutmaßlicher Arbeitgeber festgenommen wurden. Die Beamten arbeiteten dabei eng mit Polizei, Zoll, dem Amt für Lebensmittel- und Umwelthygiene sowie dem Amt für Freizeit- und Kulturdienste zusammen und durchsuchten zwischen dem 27. Februar und 5. März Restaurants, Massagesalons und ein Logistiklager in der ganzen Stadt. Die Aktion unterstreicht die harte Haltung der Regierung gegenüber illegaler Beschäftigung. Die Höchststrafen für die Anstellung von Personen, die „nicht legal beschäftigt werden dürfen“, wurden im vergangenen Jahr auf 500.000 HK-Dollar und bis zu zehn Jahre Haft erhöht; Geschäftsführer und Manager können nun persönlich haftbar gemacht werden. Das ImmD erinnerte Arbeitgeber daran, dass die bloße Überprüfung eines Ausweises nicht mehr ausreicht – Unternehmen müssen aktiv den Visastatus prüfen und dokumentieren. Für multinationale Unternehmen, die Mitarbeiter im Rahmen von Programmen wie der General Employment Policy oder dem Technology Talent Admission Scheme versetzen, gilt eine doppelte Botschaft: Erstens wird die Einhaltung der Visabestimmungen streng kontrolliert, zweitens müssen Onboarding-Prozesse dokumentierte Nachweise über die Arbeitsberechtigung enthalten. Das Amt bekräftigte zudem sein Protokoll zur Überprüfung von Menschenhandel (TIP), was auf eine intensivere Kontrolle der Lieferketten von Arbeitskräften hinweist. Obwohl die Operation vor allem die informelle Wirtschaft ins Visier nimmt, sollten Mobility-Teams in Unternehmen die Reputations- und Strafrisiken durch Subunternehmer, die Abkürzungen nehmen, nicht unterschätzen. Regelmäßige interne Audits und sorgfältige Lieferantenauswahl bleiben Best Practice. Das ImmD betreibt eine 24-Stunden-Hotline und ein Online-Meldeformular für Verdachtsfälle. Die Ermittlungen gegen weitere Arbeitgeber laufen; weitere Festnahmen sind laut Amt nicht ausgeschlossen.
Quelle: Hong Kong Immigration Department – Press Release

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