
SNCF Réseau bestätigte, dass umfangreiche Gleiserneuerungsarbeiten rund um Dijon zu einer vollständigen Einstellung der TGV INOUI- und TGV Lyria-Verbindungen zwischen Paris-Gare-de-Lyon und Lyon, Basel sowie Zürich führen. Die Sperrung gilt von Samstag, 19. September, 10:00 Uhr, bis Sonntag, 20. September, 17:30 Uhr. Auch die durchgehenden Verbindungen nach Mailand, die die Hochgeschwindigkeitsstrecke südlich von Dijon nutzen, sind betroffen. Frühmorgendliche Züge am Samstag verkehren planmäßig, doch Fahrgäste mit Tickets für Züge am Vormittag oder Nachmittag können entweder eine volle Rückerstattung erhalten oder auf eine Umleitung über Straßburg ausweichen. Auf Schweizer Seite hat die SBB einen begrenzten Bus-Shuttle zwischen Basel und Mulhouse eingerichtet, der Anschluss an TER-Regionalzüge Richtung Paris-Est bietet – mit einer zusätzlichen Reisezeit von etwa zwei Stunden. Für multinationale Unternehmen mit Hauptsitzen in Paris und Genf oder für die Pharmacluster rund um Basel kommt die Sperrung zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Firmen wurden daher angewiesen, Führungskräfte auf den Luftshuttle Paris–Genf umzubuchen oder am Wochenende auf Videokonferenzen umzusteigen. Spediteure, die temperaturgeführte Waren per TGV La Poste transportieren, haben ihre Sendungen auf Montag verschoben. Laut SNCF sind die Arbeiten in Dijon Teil eines 620-Millionen-Euro-Programms zum Austausch alter Weichen und Oberleitungssysteme auf der Rhein-Rhône-Achse. Weitere Wochenendsperrungen sind für den 26.–27. September, 3.–4. Oktober und 10.–11. Oktober geplant. Mobilitätsmanager sollten daher die Herbstreisepläne, insbesondere für Pendler zwischen Frankreich und der Schweiz, überprüfen. Obwohl der Betreiber nach 17:30 Uhr am Sonntag einen normalen Betrieb verspricht, sollten Reisende auf den ersten Zügen nach den Arbeiten mit Restverzögerungen rechnen, während die Signalsysteme neu validiert werden.
Quelle: Trans Europe Infos
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