
Frankreich hat seine nationale Sicherheitsstufe erhöht, nachdem Präsident Emmanuel Macron am Freitagabend, dem 18. September, die Parteiführer im Krisenraum des Élysée-Palastes zusammenrief, um sie über eine Zunahme mutmaßlicher russischer „hybrider“ Operationen zu informieren. Laut anwesenden Beamten berichteten die Geheimdienstchefs der DGSE und DGSI von einem wachsenden Muster an Drohnenvorstößen, Cyberangriffen und kleineren Sabotageakten gegen Energie-, Verkehrs- und Verteidigungsanlagen in ganz Europa. Der Präsident betonte, dass „jede feindliche Handlung auf französischem Boden nicht unbeantwortet bleiben wird“ und ordnete sofortige Maßnahmen zur Verstärkung des Schutzes an Flughäfen, Bahnknotenpunkten, Rechenzentren, Häfen und Rüstungsfabriken an.
Für Manager der globalen Mobilität sind die sichtbarsten Maßnahmen verschärfte Kontrollen an Flughäfen wie Paris-Charles-de-Gaulle, Lyon Saint-Exupéry und Toulouse-Blagnac, wo zusätzliche Gendarmerie-Einheiten und unbemannte Luftabwehrsysteme stationiert werden. Berufspiloten wurden angewiesen, kurzfristige Luftraumbeschränkungen einzukalkulieren, falls unidentifizierte Drohnen innerhalb von fünf nautischen Meilen um Start- und Landebahnen gesichtet werden. Spediteure, die sensible Dual-Use-Güter aus den Häfen von Le Havre und Marseille transportieren, müssen ihre Frachtlisten 12 Stunden früher als üblich einreichen, während die Generaldirektion für Zoll und indirekte Steuern (DGDDI) zusätzliche Kontrollen durchführt.
Das Innenministerium hat zudem 300 mobile Gendarmen zur Verstärkung der Grenzposten an der französisch-deutschen und französisch-italienischen Grenze abgestellt, da die Gefahr besteht, dass Saboteure die stark frequentierten Wochenendübergänge ausnutzen könnten. Branchenverbände wie der Nationale Verband für Personenverkehr warnen, dass Stichprobenkontrollen die Abfertigungszeiten für Busse und Shuttles verlängern könnten, insbesondere auf den Alpenkorridoren A40 und A43, die saisonale Arbeitskräfte zwischen Frankreich und Norditalien transportieren.
Die Wirtschaft begrüßt die Maßnahmen weitgehend. Die Sicherheitsarbeitsgruppe des MEDEF weist darauf hin, dass Frankreich Europas größte Luft- und Raumfahrt-Verteidigungslieferkette beherbergt und daher ein hochrangiges Ziel ist. Unternehmen werden aufgefordert, ihre Sicherheitseinweisungen für Dienstreisen zu aktualisieren und alternative Routen zu planen, falls wichtige Hochgeschwindigkeitsbahnstrecken unterbrochen werden. Internationale Entsendeteams werden zudem daran erinnert, dass Mitarbeiter stets Reisepässe und Langzeitaufenthaltserlaubnisse mitführen sollten, da mit vermehrten stichprobenartigen Identitätskontrollen in Fernzügen gerechnet wird.
Obwohl die Behörden betonen, dass der Alltag weitgehend unbeeinträchtigt bleiben soll, räumen sie ein, dass die Bedrohung durch hybride Kriegsführung nun eine langfristige Realität ist. Mobilitätsverantwortliche sollten die Bekanntmachungen der Präfekturen aufmerksam verfolgen und auf schnelle, ortsspezifische Einschränkungen vorbereitet sein – insbesondere in strategischen Industriegebieten wie Cherbourg, Brest und Toulon oder bei Großveranstaltungen wie dem bevorstehenden G7-Gipfel Frankreich-Italien in Évian.
Für Manager der globalen Mobilität sind die sichtbarsten Maßnahmen verschärfte Kontrollen an Flughäfen wie Paris-Charles-de-Gaulle, Lyon Saint-Exupéry und Toulouse-Blagnac, wo zusätzliche Gendarmerie-Einheiten und unbemannte Luftabwehrsysteme stationiert werden. Berufspiloten wurden angewiesen, kurzfristige Luftraumbeschränkungen einzukalkulieren, falls unidentifizierte Drohnen innerhalb von fünf nautischen Meilen um Start- und Landebahnen gesichtet werden. Spediteure, die sensible Dual-Use-Güter aus den Häfen von Le Havre und Marseille transportieren, müssen ihre Frachtlisten 12 Stunden früher als üblich einreichen, während die Generaldirektion für Zoll und indirekte Steuern (DGDDI) zusätzliche Kontrollen durchführt.
Das Innenministerium hat zudem 300 mobile Gendarmen zur Verstärkung der Grenzposten an der französisch-deutschen und französisch-italienischen Grenze abgestellt, da die Gefahr besteht, dass Saboteure die stark frequentierten Wochenendübergänge ausnutzen könnten. Branchenverbände wie der Nationale Verband für Personenverkehr warnen, dass Stichprobenkontrollen die Abfertigungszeiten für Busse und Shuttles verlängern könnten, insbesondere auf den Alpenkorridoren A40 und A43, die saisonale Arbeitskräfte zwischen Frankreich und Norditalien transportieren.
Die Wirtschaft begrüßt die Maßnahmen weitgehend. Die Sicherheitsarbeitsgruppe des MEDEF weist darauf hin, dass Frankreich Europas größte Luft- und Raumfahrt-Verteidigungslieferkette beherbergt und daher ein hochrangiges Ziel ist. Unternehmen werden aufgefordert, ihre Sicherheitseinweisungen für Dienstreisen zu aktualisieren und alternative Routen zu planen, falls wichtige Hochgeschwindigkeitsbahnstrecken unterbrochen werden. Internationale Entsendeteams werden zudem daran erinnert, dass Mitarbeiter stets Reisepässe und Langzeitaufenthaltserlaubnisse mitführen sollten, da mit vermehrten stichprobenartigen Identitätskontrollen in Fernzügen gerechnet wird.
Obwohl die Behörden betonen, dass der Alltag weitgehend unbeeinträchtigt bleiben soll, räumen sie ein, dass die Bedrohung durch hybride Kriegsführung nun eine langfristige Realität ist. Mobilitätsverantwortliche sollten die Bekanntmachungen der Präfekturen aufmerksam verfolgen und auf schnelle, ortsspezifische Einschränkungen vorbereitet sein – insbesondere in strategischen Industriegebieten wie Cherbourg, Brest und Toulon oder bei Großveranstaltungen wie dem bevorstehenden G7-Gipfel Frankreich-Italien in Évian.
Quelle: ABC News
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