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GDL-Bahngewerkschaft bestätigt neue Streikwelle ab 19. September – Beeinträchtigungen im regionalen Geschäftsreiseverkehr erwartet

Sept. 20, 2026
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GDL-Bahngewerkschaft bestätigt neue Streikwelle ab 19. September – Beeinträchtigungen im regionalen Geschäftsreiseverkehr erwartet
Die deutsche Lokführergewerkschaft GDL hat die nächste Phase ihres Arbeitskampfs „September-Wellen“ eingeleitet und am 19. September 2026 eine neue Streikankündigung veröffentlicht, die regionale Betreiber im Saarland und angrenzenden Bundesländern betrifft. Der Streikplan, der um 16:00 Uhr veröffentlicht wurde und für 48 Stunden gilt, betrifft Tochtergesellschaften der Deutschen Bahn sowie mehrere städtische Straßenbahn- und S-Bahn-Dienste. Fernverkehrs-ICE-Züge sind offiziell nicht eingeschlossen, werden jedoch aufgrund von Zug- und Personalverschiebungen mit Verzögerungen rechnen müssen. Die GDL fordert eine Gehaltserhöhung von 6 % sowie eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit für Schichtarbeiter. Die Verhandlungen waren Anfang der Woche nach dem letzten Angebot der DB über eine gestaffelte Erhöhung von 4 % ins Stocken geraten. Die Strategie der Gewerkschaft mit kürzeren, rollierenden Ausständen zielt darauf ab, maximale Störungen zu verursachen und gleichzeitig Lohnkürzungen für die Mitglieder zu begrenzen. Im August hatte die GDL angekündigt, dass der September „kontinuierliche, aber unvorhersehbare“ Streiks bringen werde, falls keine Fortschritte erzielt werden. Für Unternehmensmobilitätsplaner ist das Timing ungünstig: Die Smart Logistics Expo der Messe München öffnet heute und ist stark auf Bahnverbindungen aus Westdeutschland angewiesen. TMCs berichten von einem Anstieg der Last-Minute-Buchungen für Inlandsflüge um 35 % im Vergleich zum vergangenen Freitag, was die Preise bei Lufthansa und Eurowings in die Höhe treibt. Mietwagen sind an den Flughäfen Frankfurt und Stuttgart bereits knapp. Arbeitgeber sollten Notfallpläne aktivieren, die Fernarbeit oder Übernachtungen im Hotel ermöglichen, die EU-Passagierrechte-Verordnung 1371/2007 bei der Entschädigung der Mitarbeiter berücksichtigen und Reisende darauf hinweisen, dass flexible DB-Tickets und Sitzplatzreservierungen über nicht betroffene Korridore wie Köln–Hamburg umgebucht werden können. Der GDL-Vorstand trifft sich erneut am 22. September; sollte keine Einigung erzielt werden, könnte sich der Streik nächste Woche auf den Fernverkehr ausweiten.
Quelle: Streikwarner & Tagesschau regional feed

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