
Pendler und Besucher der zentralitalienischen Region Umbrien müssen sich am Dienstag, den 22. September, auf einen ganztägigen Busstreik einstellen. Fahrer und Wartungspersonal von Busitalia – der Bus-Tochtergesellschaft der Ferrovie dello Stato – legen aus Protest gegen Personalengpässe und Sicherheitsmängel bei den Fahrzeugen für 24 Stunden die Arbeit nieder. Der Streik betrifft städtische und vorstädtische Linien in Perugia, Terni, Assisi und den umliegenden Gemeinden, genau zu Beginn des neuen Schuljahres.
Nach italienischem Recht müssen die Betreiber während der Hauptverkehrszeiten am Morgen (06:00–09:00 Uhr) und am frühen Nachmittag (12:00–15:00 Uhr) einen Mindestservice gewährleisten, außerhalb dieser Zeiten kann es jedoch zu erheblichen Ausfällen kommen. Die regionale Tourismusbehörde empfiehlt Reisenden, wenn möglich auf die Bahn umzusteigen und aktuelle Informationen über die Umbria Mobilità-App abzurufen. Taxiunternehmen in Perugia melden einen Anstieg der Vorbestellungen für Flughafentransfers zum Flughafen Sant’Egidio um 40 Prozent.
Arbeitgeber mit Außendienstmitarbeitern oder Entsandten in Umbrien werden zu Fahrgemeinschaften und flexiblen Arbeitszeiten geraten. Universitäten mit internationalen Studierenden verteilen Hinweise zu alternativen Verkehrsmitteln und erinnern Nicht-EU-Bürger daran, dass längere Fehlzeiten den Visastatus gefährden können.
Der Konflikt verdeutlicht die Schwächen des regionalen öffentlichen Verkehrssystems in Italien. Die Busgewerkschaften kritisieren die chronische Unterfinanzierung, die zu einer veralteten Fahrzeugflotte führt – das Durchschnittsalter der Busse in Umbrien liegt bei 12 Jahren, während der EU-Durchschnitt bei acht Jahren liegt – was sowohl Sicherheits- als auch Umweltbedenken aufwirft. Mit 700 Millionen Euro aus EU-Wiederaufbaufonds für umweltfreundlichen Verkehr zielt der Streik auch darauf ab, die Beschaffung emissionsarmer Busse zu beschleunigen.
Nach italienischem Recht müssen die Betreiber während der Hauptverkehrszeiten am Morgen (06:00–09:00 Uhr) und am frühen Nachmittag (12:00–15:00 Uhr) einen Mindestservice gewährleisten, außerhalb dieser Zeiten kann es jedoch zu erheblichen Ausfällen kommen. Die regionale Tourismusbehörde empfiehlt Reisenden, wenn möglich auf die Bahn umzusteigen und aktuelle Informationen über die Umbria Mobilità-App abzurufen. Taxiunternehmen in Perugia melden einen Anstieg der Vorbestellungen für Flughafentransfers zum Flughafen Sant’Egidio um 40 Prozent.
Arbeitgeber mit Außendienstmitarbeitern oder Entsandten in Umbrien werden zu Fahrgemeinschaften und flexiblen Arbeitszeiten geraten. Universitäten mit internationalen Studierenden verteilen Hinweise zu alternativen Verkehrsmitteln und erinnern Nicht-EU-Bürger daran, dass längere Fehlzeiten den Visastatus gefährden können.
Der Konflikt verdeutlicht die Schwächen des regionalen öffentlichen Verkehrssystems in Italien. Die Busgewerkschaften kritisieren die chronische Unterfinanzierung, die zu einer veralteten Fahrzeugflotte führt – das Durchschnittsalter der Busse in Umbrien liegt bei 12 Jahren, während der EU-Durchschnitt bei acht Jahren liegt – was sowohl Sicherheits- als auch Umweltbedenken aufwirft. Mit 700 Millionen Euro aus EU-Wiederaufbaufonds für umweltfreundlichen Verkehr zielt der Streik auch darauf ab, die Beschaffung emissionsarmer Busse zu beschleunigen.
Quelle: The Local Italy