
Der erste Tag der dreitägigen Mid-Autumn-Pause auf dem chinesischen Festland (25. September) brachte einen zweistelligen Anstieg im grenzüberschreitenden Verkehr. Laut den am 26. September veröffentlichten Statistiken des Einwanderungsamts erreichte die Gesamtpassagierzahl 1,10 Millionen – ein Plus von 23,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Einreisenden wurden von 170.000 Festlandbesuchern angeführt, was 26,9 Prozent mehr als 2025 entspricht – ein frühes Zeichen dafür, dass die bevorstehende „Goldene Woche“ zum Nationalfeiertag die Prognosen der Regierung übertreffen könnte. Der West Kowloon Bahnhof verzeichnete 41.000 Ankünfte, während die Lok Ma Chau Spur Line und Shenzhen Bay jeweils 36.000 bzw. 32.000 Passagiere aufnahmen. Viele Reisende nannten die Laternenfeste, Feuerwerksproben und den zollfreien Einkauf in Hongkong als Hauptanziehungspunkte.
Die Ausreisezahlen zeigten ein anderes Bild: 655.000 Abreisen wurden registriert, davon 479.000 Hongkonger Einwohner – ein Anstieg von 62,9 Prozent gegenüber dem gleichen Feiertag 2025. Lo Wu verzeichnete mit 116.000 Nordfahrten die meisten Passagiere aller Kontrollpunkte. Zollbeamte berichteten von Warteschlangen, die sich während der Abendspitzen bis in die Bahnhofshalle erstreckten. Diese asymmetrische Verkehrsentwicklung unterstreicht Hongkongs Rolle als Ausgangspunkt für Freizeitaktivitäten auf dem Festland und als eigenständiges Reiseziel.
Handelsanalysten warnen, dass trotz der Erholung der Besucherzahlen die Ausgaben pro Kopf uneinheitlich bleiben, was kleinen Händlern zu schaffen macht. Als Reaktion hat die Tourismusbehörde Reiseveranstalter aufgefordert, ihre Routen zeitlich zu staffeln, um Engpässe an den Hauptkontrollpunkten zu vermeiden, und ihre Kunden an die neuen elektronischen Deklarationsregeln für zollfreie Waren zu erinnern. Aus Sicht der Mobilitätspolitik bestärken die Zahlen die Forderungen nach einer weiteren Digitalisierung der Abfertigungsprozesse – etwa durch eine breitere Einführung des kontaktlosen e-Channels –, um die schwankende Nachfrage zu bewältigen, ohne die physische Infrastruktur ausbauen zu müssen.
Die Ausreisezahlen zeigten ein anderes Bild: 655.000 Abreisen wurden registriert, davon 479.000 Hongkonger Einwohner – ein Anstieg von 62,9 Prozent gegenüber dem gleichen Feiertag 2025. Lo Wu verzeichnete mit 116.000 Nordfahrten die meisten Passagiere aller Kontrollpunkte. Zollbeamte berichteten von Warteschlangen, die sich während der Abendspitzen bis in die Bahnhofshalle erstreckten. Diese asymmetrische Verkehrsentwicklung unterstreicht Hongkongs Rolle als Ausgangspunkt für Freizeitaktivitäten auf dem Festland und als eigenständiges Reiseziel.
Handelsanalysten warnen, dass trotz der Erholung der Besucherzahlen die Ausgaben pro Kopf uneinheitlich bleiben, was kleinen Händlern zu schaffen macht. Als Reaktion hat die Tourismusbehörde Reiseveranstalter aufgefordert, ihre Routen zeitlich zu staffeln, um Engpässe an den Hauptkontrollpunkten zu vermeiden, und ihre Kunden an die neuen elektronischen Deklarationsregeln für zollfreie Waren zu erinnern. Aus Sicht der Mobilitätspolitik bestärken die Zahlen die Forderungen nach einer weiteren Digitalisierung der Abfertigungsprozesse – etwa durch eine breitere Einführung des kontaktlosen e-Channels –, um die schwankende Nachfrage zu bewältigen, ohne die physische Infrastruktur ausbauen zu müssen.
Quelle: on.cc
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