
Eine fünftägige Streikankündigung, die **alle Flugbesatzungen unter französischem Arbeitsrecht** betrifft, bleibt für den Zeitraum **17. bis 21. Oktober 2026** bestehen, bestätigte die Branchenplattform *NonRev Travel News* am 11. Oktober. Die Arbeitsniederlegung – eingereicht von fünf Gewerkschaften, darunter SNPL und SNPNC-FO – folgt auf die Absage eines separaten Streiks der Fluglotsen, der für diese Woche geplant war. Der Streik richtet sich gegen die Rentenreform der französischen Regierung und nicht gegen die Fluggesellschaften, was bedeutet, dass alle Airlines betroffen sind, deren Piloten oder Kabinenpersonal unter französischen Verträgen stehen. Besonders betroffen sind **Air France, Transavia France, Corsair und Volotea**, während easyJet und Ryanair mit selektiven Störungen bei Flügen rechnen müssen, die von in Frankreich stationierten Crews durchgeführt werden. Der Zeitpunkt ist ungünstig: Das erste Wochenende der Toussaint-Schulferien zählt traditionell zu den verkehrsreichsten Reisezeiten des Jahres. Notfallpläne sollen vollständige Ausfälle begrenzen, doch Erfahrungen aus früheren Streiks deuten auf Flugplanreduzierungen von 20–30 % auf Inlands- und Kurzstreckenflügen innerhalb Europas hin, während Langstreckenverbindungen priorisiert werden. Geschäftsreisende sollten nicht dringende Reisen an den Streiktagen vermeiden, Pufferzeiten für wichtige Termine einplanen und alternative Routen über Amsterdam, London oder Frankfurt in Betracht ziehen. Passagiere mit bereits gebuchten Flügen bei betroffenen Airlines sollten auf proaktive Umbuchungsangebote achten; die EU261-Vergütungsregelungen greifen, wenn Flüge weniger als 14 Tage vor Abflug gestrichen werden und keine außergewöhnlichen Umstände vorliegen. Die Gewerkschaften signalisieren Gesprächsbereitschaft bis zuletzt, doch die Luftfahrtbehörde hat bisher eine Vermittlung abgelehnt. Sollte keine Einigung erzielt werden, könnten im November weitere Streiktage folgen, wenn das Parlament die Rentenreform erneut debattiert.
Quelle: NonRev Travel News
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