
Das französische Ministerium für Europa und auswärtige Angelegenheiten hat seine Reisewarnung „Dernières minutes“ für Albanien aktualisiert, nachdem es am 13. und 14. Oktober zu zwei aufeinanderfolgenden Tagen mit gewaltsamen Demonstrationen rund um das Bildungsministerium in Tirana, die Straße nach Durrës und den Skanderbeg-Platz gekommen ist. Französische Staatsbürger, die Geschäfts- oder Freizeitreisen planen, werden dringend gebeten, in den nächsten Tagen Regierungsgebäude und größere Menschenansammlungen im Stadtzentrum zu meiden, bis sich die Lage beruhigt hat.
Obwohl Albanien nur einen zweistündigen Flug von Paris entfernt ist und als nahegelegenes Reiseziel für französische Investoren im Einzelhandel und in der Leichtindustrie immer beliebter wird, haben die wiederholten Unruhen dazu geführt, dass Versicherer die Prämien für Firmenreisepolicen erhöhen. Dies könnte auch geplante Treffen im zentralen Hotelviertel der Hauptstadt beeinträchtigen. Die lokalen Behörden haben zwar keine Ausgangssperre verhängt, doch Polizeikontrollen und spontane Straßensperren erschweren den Zugang zum internationalen Flughafen Tirana; Reisende sollten daher mehr Zeit für Transfers einplanen und flexible Tickets in Betracht ziehen.
Unternehmen mit mobilen Mitarbeitern sollten sicherstellen, dass ihre Angestellten im Fil d’Ariane-Tracking-System registriert sind und aktuelle Kontaktdaten hinterlegt haben. Für Expatriates in Albanien ist es wichtig, dass Evakuierungspläne aktuell sind und die Auslandskrankenversicherung auch Ansprüche im Zusammenhang mit Unruhen abdeckt, da viele Standard-Schengen-Policen dies ausschließen.
Der Vorfall erinnert Arbeitgeber zudem daran, ihre Fürsorgepflichten gemäß dem französischen Arbeitsgesetzbuch (Artikel L4121-1 ff.) zu überprüfen, die angemessene Präventivmaßnahmen bei Auslandseinsätzen vorschreiben. Ein einfaches schriftliches Risikobriefing sowie ein 24/7-Notfallservice gelten in der Regel als ausreichend für EU-Ziele wie Albanien.
Obwohl Albanien nur einen zweistündigen Flug von Paris entfernt ist und als nahegelegenes Reiseziel für französische Investoren im Einzelhandel und in der Leichtindustrie immer beliebter wird, haben die wiederholten Unruhen dazu geführt, dass Versicherer die Prämien für Firmenreisepolicen erhöhen. Dies könnte auch geplante Treffen im zentralen Hotelviertel der Hauptstadt beeinträchtigen. Die lokalen Behörden haben zwar keine Ausgangssperre verhängt, doch Polizeikontrollen und spontane Straßensperren erschweren den Zugang zum internationalen Flughafen Tirana; Reisende sollten daher mehr Zeit für Transfers einplanen und flexible Tickets in Betracht ziehen.
Unternehmen mit mobilen Mitarbeitern sollten sicherstellen, dass ihre Angestellten im Fil d’Ariane-Tracking-System registriert sind und aktuelle Kontaktdaten hinterlegt haben. Für Expatriates in Albanien ist es wichtig, dass Evakuierungspläne aktuell sind und die Auslandskrankenversicherung auch Ansprüche im Zusammenhang mit Unruhen abdeckt, da viele Standard-Schengen-Policen dies ausschließen.
Der Vorfall erinnert Arbeitgeber zudem daran, ihre Fürsorgepflichten gemäß dem französischen Arbeitsgesetzbuch (Artikel L4121-1 ff.) zu überprüfen, die angemessene Präventivmaßnahmen bei Auslandseinsätzen vorschreiben. Ein einfaches schriftliches Risikobriefing sowie ein 24/7-Notfallservice gelten in der Regel als ausreichend für EU-Ziele wie Albanien.
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