
Während die Fahrzeugkontrollen in Dover pausieren, wird das umfassendere Ein- und Ausreisesystem (EES) in Frankreich still und leise ausgeweitet. Seit dem 1. November werden an mehreren französischen Land- und Seegrenzübergängen – darunter die Fährterminals in Calais und Dunkerque sowie die Eurostar-Lounge am Gare du Nord – zusätzliche Gruppen von Nicht-EU-Reisenden in die EES-Datenbank aufgenommen.
Die digitale Plattform ersetzt den manuellen Passstempel durch eine elektronische Erfassung, die biometrische Daten für drei Jahre speichert. Behörden berichten, dass 80 Prozent der seit dem 12. Oktober installierten Terminals einwandfrei funktionieren; die restlichen Stationen sollen bis zur Weihnachtsspitze in Betrieb gehen. Grenzbeamte behalten sich vorerst die Möglichkeit vor, bei Wartezeiten von über 30 Minuten weiterhin manuell zu stempeln. Flughäfen wie Paris-Orly staffeln zudem die Abflüge, um die Nachfrage zu entzerren.
Für die berufliche Mobilität bedeutet dies vor allem eine längere „Erst-Einreisezeit“. Reisende, die sich noch nicht registriert haben, sollten an der Grenze mit fünf bis zehn Minuten zusätzlichem Zeitaufwand rechnen. Danach verlaufen Folgeübertritte schneller – ein Vorteil für Berater, die zwischen Paris und europäischen Zentren pendeln. Personalabteilungen sollten die Schengen-Tage ihrer Mitarbeiter genau prüfen, da das automatisierte System Überziehungen sofort meldet.
Das Innenministerium hat Datenschutzbefürchtungen beruhigt und versichert, dass die Daten verschlüsselt und nur autorisierten Beamten zugänglich gemacht werden. Die CNIL, Frankreichs Datenschutzbehörde, behält sich jedoch unangekündigte Kontrollen vor. Unternehmen, die sensible personenbezogene Daten verarbeiten – insbesondere solche, die Angehörige sponsern – sollten ihre Datenschutzhinweise und Aufbewahrungsrichtlinien entsprechend aktualisieren.
Blickt man in die Zukunft, plant die Regierung, das EES-Token bis Ende 2026 mit France Identité, der nationalen digitalen ID-Wallet, zu verknüpfen. Dies könnte häufigen Geschäftsreisenden künftig einen nahtlosen Zugang über elektronische Grenzkontrollen ermöglichen.
Die digitale Plattform ersetzt den manuellen Passstempel durch eine elektronische Erfassung, die biometrische Daten für drei Jahre speichert. Behörden berichten, dass 80 Prozent der seit dem 12. Oktober installierten Terminals einwandfrei funktionieren; die restlichen Stationen sollen bis zur Weihnachtsspitze in Betrieb gehen. Grenzbeamte behalten sich vorerst die Möglichkeit vor, bei Wartezeiten von über 30 Minuten weiterhin manuell zu stempeln. Flughäfen wie Paris-Orly staffeln zudem die Abflüge, um die Nachfrage zu entzerren.
Für die berufliche Mobilität bedeutet dies vor allem eine längere „Erst-Einreisezeit“. Reisende, die sich noch nicht registriert haben, sollten an der Grenze mit fünf bis zehn Minuten zusätzlichem Zeitaufwand rechnen. Danach verlaufen Folgeübertritte schneller – ein Vorteil für Berater, die zwischen Paris und europäischen Zentren pendeln. Personalabteilungen sollten die Schengen-Tage ihrer Mitarbeiter genau prüfen, da das automatisierte System Überziehungen sofort meldet.
Das Innenministerium hat Datenschutzbefürchtungen beruhigt und versichert, dass die Daten verschlüsselt und nur autorisierten Beamten zugänglich gemacht werden. Die CNIL, Frankreichs Datenschutzbehörde, behält sich jedoch unangekündigte Kontrollen vor. Unternehmen, die sensible personenbezogene Daten verarbeiten – insbesondere solche, die Angehörige sponsern – sollten ihre Datenschutzhinweise und Aufbewahrungsrichtlinien entsprechend aktualisieren.
Blickt man in die Zukunft, plant die Regierung, das EES-Token bis Ende 2026 mit France Identité, der nationalen digitalen ID-Wallet, zu verknüpfen. Dies könnte häufigen Geschäftsreisenden künftig einen nahtlosen Zugang über elektronische Grenzkontrollen ermöglichen.
Quelle: The Connexion