
Britische Urlauber, die am 4. November auf Menorca landeten, wurden von grenzkontrollierenden Beamten mit Tablets begrüßt – statt des gewohnten Passstempels. Die Insel dient als Testgelände Spaniens für das neue Ein- und Ausreisesystem (EES) der Europäischen Union. Das Pilotprojekt, bestätigt vom britischen Botschafter Sir Alex Ellis am Vorabend der Einführung, erfasst Fingerabdrücke und Gesichtsaufnahmen von Reisenden aus Drittstaaten und berechnet automatisch die erlaubte Aufenthaltsdauer.
Das spanische Innenministerium wählte Menorca wegen des überschaubaren Winterverkehrs und der kürzlichen Investition des Flughafens in biometrische Terminals im Rahmen des Programms „Aeropuerto 4.0“. Läuft die zweiwöchige Testphase reibungslos, folgt Palma de Mallorca am 19. November, Ibiza ist für Januar 2026 vorgesehen. Die Flughäfen auf dem Festland, Madrid-Barajas und Barcelona-El Prat, werden erst im Frühjahr umgestellt, um Fluggesellschaften und Bodenpersonal mehr Zeit zur Anpassung ihrer IT-Systeme zu geben.
Für Fluggesellschaften und Geschäftsreisende ist die Umstellung mehr als nur eine Formalität. Airlines müssen nun vorab Passagierdaten übermitteln, die mit den neuen EES-Datenfeldern übereinstimmen. Überziehungen der Aufenthaltsdauer lösen automatisch Einreiseverweigerungen im gesamten Schengen-Raum aus. Reisebüros raten Kurzzeitentsandten, Bordkarten und Hotelrechnungen aufzubewahren, falls es während der Einführungsphase zu Systemfehlern kommt.
Spanische Polizeigewerkschaften begrüßten die Technologie, da sie die Beamten von „Routineaufgaben“ entlaste und ihnen ermögliche, sich auf Risikoprofile zu konzentrieren. Tourismusverbände warnten jedoch vor längeren Warteschlangen in der Hochsaison, falls nicht mehr elektronische Kontrollschleusen installiert werden. Aena, der Flughafenbetreiber, kündigte an, dass bis mindestens Oktober 2026, sechs Monate nach EU-weiter Einführung des EES, weiterhin manuell besetzte Kontrollspuren offenbleiben werden.
Das spanische Innenministerium wählte Menorca wegen des überschaubaren Winterverkehrs und der kürzlichen Investition des Flughafens in biometrische Terminals im Rahmen des Programms „Aeropuerto 4.0“. Läuft die zweiwöchige Testphase reibungslos, folgt Palma de Mallorca am 19. November, Ibiza ist für Januar 2026 vorgesehen. Die Flughäfen auf dem Festland, Madrid-Barajas und Barcelona-El Prat, werden erst im Frühjahr umgestellt, um Fluggesellschaften und Bodenpersonal mehr Zeit zur Anpassung ihrer IT-Systeme zu geben.
Für Fluggesellschaften und Geschäftsreisende ist die Umstellung mehr als nur eine Formalität. Airlines müssen nun vorab Passagierdaten übermitteln, die mit den neuen EES-Datenfeldern übereinstimmen. Überziehungen der Aufenthaltsdauer lösen automatisch Einreiseverweigerungen im gesamten Schengen-Raum aus. Reisebüros raten Kurzzeitentsandten, Bordkarten und Hotelrechnungen aufzubewahren, falls es während der Einführungsphase zu Systemfehlern kommt.
Spanische Polizeigewerkschaften begrüßten die Technologie, da sie die Beamten von „Routineaufgaben“ entlaste und ihnen ermögliche, sich auf Risikoprofile zu konzentrieren. Tourismusverbände warnten jedoch vor längeren Warteschlangen in der Hochsaison, falls nicht mehr elektronische Kontrollschleusen installiert werden. Aena, der Flughafenbetreiber, kündigte an, dass bis mindestens Oktober 2026, sechs Monate nach EU-weiter Einführung des EES, weiterhin manuell besetzte Kontrollspuren offenbleiben werden.
Quelle: Euro Weekly News
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