
Eurostat-Daten, die am 6. November von EUnews veröffentlicht wurden, zeigen, dass im Jahr 2024 nur 25 Prozent der Nicht-EU-Bürger, die zur Ausreise aus der Europäischen Union aufgefordert wurden, tatsächlich in ihr Herkunftsland zurückgeführt wurden. Italien spiegelt diese Lücke wider: Von 13.330 Rückkehranordnungen im ersten Halbjahr 2024 wurden lediglich 2.035 – etwa 15 Prozent – umgesetzt.
Experten im Migrationsrecht führen die niedrige Durchsetzungsquote auf begrenzte Haftkapazitäten, Rechtsmittel und Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Reisedokumenten aus den Herkunftsländern zurück. Die Zahlen erscheinen vor dem Hintergrund, dass die italienische Regierung eine neue dreijährige **Flussi**-Quote einführt, die fast 500.000 Arbeitserlaubnisse für 2026-28 vorsieht – eine Politik, die legale Zuwanderungswege mit strengeren Rückführungen verbinden soll.
Fachleute für Arbeitsmigration warnen, dass der politische Druck zur Erhöhung der Rückführungszahlen zu mehr Arbeitsplatzkontrollen und einer strengeren Überprüfung der Einhaltung von Sponsorauflagen führen könnte, insbesondere in der Landwirtschaft und im Baugewerbe. Unternehmen, die Drittstaatsangehörige ohne vollständige Arbeitserlaubnis beschäftigen, riskieren höhere Bußgelder und Reputationsschäden.
Brüssel drängt die Mitgliedstaaten, die ab April 2026 voll funktionsfähige biometrische Ein- und Ausreisedatenbank zu nutzen, um Überziehungen genauer zu verfolgen. Das italienische Innenministerium kündigt an, 2026 600 zusätzliche Haftplätze zu schaffen und neue Rückübernahmeabkommen mit Bangladesch, Ägypten und Tunesien – wichtigen Arbeitsquellen für italienische Arbeitgeber – auszuhandeln.
Experten im Migrationsrecht führen die niedrige Durchsetzungsquote auf begrenzte Haftkapazitäten, Rechtsmittel und Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Reisedokumenten aus den Herkunftsländern zurück. Die Zahlen erscheinen vor dem Hintergrund, dass die italienische Regierung eine neue dreijährige **Flussi**-Quote einführt, die fast 500.000 Arbeitserlaubnisse für 2026-28 vorsieht – eine Politik, die legale Zuwanderungswege mit strengeren Rückführungen verbinden soll.
Fachleute für Arbeitsmigration warnen, dass der politische Druck zur Erhöhung der Rückführungszahlen zu mehr Arbeitsplatzkontrollen und einer strengeren Überprüfung der Einhaltung von Sponsorauflagen führen könnte, insbesondere in der Landwirtschaft und im Baugewerbe. Unternehmen, die Drittstaatsangehörige ohne vollständige Arbeitserlaubnis beschäftigen, riskieren höhere Bußgelder und Reputationsschäden.
Brüssel drängt die Mitgliedstaaten, die ab April 2026 voll funktionsfähige biometrische Ein- und Ausreisedatenbank zu nutzen, um Überziehungen genauer zu verfolgen. Das italienische Innenministerium kündigt an, 2026 600 zusätzliche Haftplätze zu schaffen und neue Rückübernahmeabkommen mit Bangladesch, Ägypten und Tunesien – wichtigen Arbeitsquellen für italienische Arbeitgeber – auszuhandeln.
Quelle: EUnews
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