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Landesweite Streiks drohen den italienischen Verkehr am 7. November lahmzulegen – Geschäftsreisende werden gewarnt

Nov. 7, 2025
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Landesweite Streiks drohen den italienischen Verkehr am 7. November lahmzulegen – Geschäftsreisende werden gewarnt
Reisende in Italien müssen am Freitag, den 7. November, mit erheblichen Beeinträchtigungen rechnen: Mehrere Gewerkschaften haben einen 24-stündigen Streik im öffentlichen Nahverkehr angekündigt, dazu kommen gestaffelte Ausstände auf Autobahnen und bei Bahn-Dienstleistern. Die Arbeitsniederlegung wurde am 6. November im Streikplan des Corriere della Sera offiziell bekanntgegeben.

In Mailand legt die Gewerkschaft Al Cobas den Betrieb der ATM-Metro, Straßenbahnen und Busse komplett lahm – ausgenommen sind zwei gesetzlich vorgeschriebene „Garantierte Service“-Zeiträume (05:00–08:45 und 15:00–18:00). In Palermo streiken die AMAT-Mitarbeiter von 08:30 bis 17:30 Uhr und erneut ab 20:30 Uhr bis Betriebsschluss. Ähnliche Proteste sind in Latina und Messina geplant. Der Autobahnbetreiber Autostrade per l’Italia rechnet mit Störungen auf den Strecken A1, A4, A8 und A9, mit vierstündigen Schichtunterbrechungen an Mautstellen und Verkehrskontrollzentren.

Landesweite Streiks drohen den italienischen Verkehr am 7. November lahmzulegen – Geschäftsreisende werden gewarnt


Obwohl Trenitalia und Italo nicht direkt betroffen sind, könnten Streiks bei Reinigungs- und Sicherheitsfirmen im Lazio-Gebiet die Bordservices und Umlaufzeiten beeinträchtigen, was zu Folgeverspätungen führen kann. Der Luftverkehr ist diesmal nicht Ziel der Proteste, dennoch werden Engpässe bei Transfers an den Flughäfen Malpensa, Fiumicino und Palermo erwartet.

Der Streik ist Teil einer größeren Kampagne im November, die sich gegen Lohnstagnation, Rentenreformen und Arbeitssicherheit richtet. Mobilitätsmanager werden dringend empfohlen, wichtige Präsenztermine neu zu planen, Homeoffice zu genehmigen oder private Transfers zu organisieren. Reisende, die am 7. November unterwegs sein müssen, sollten:
• U-Bahn-Umstiege in Mailand bei Bahnverbindungen vermeiden
• Für Fahrten auf Autobahnen in der Lombardei und Emilia mehr Zeit einplanen
• Die Streik-Updates des Verkehrsministeriums und die Apps der Fluggesellschaften auf Folgeverspätungen beobachten.

Das italienische Streikrecht verpflichtet die Betreiber, während der Hauptverkehrszeiten Mindestservices anzubieten, doch zeigen Erfahrungen, dass außerhalb dieser Zeiten die Servicefrequenz auf unter 30 Prozent sinken kann. Unternehmen sollten ihre Reisenden über mögliche Zuschläge bei Taxi-Apps informieren und gegebenenfalls Übernachtungen in der Nähe der Veranstaltungsorte organisieren, um lange innerstädtische Fahrten zu vermeiden.
Quelle: Corriere della Sera

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