
Ein lang ersehnter Traum vom nahtlosen Reisen im Golf rückt am 7. November 2025 einen entscheidenden Schritt näher zur Realität: Saudi-Arabiens Tourismusminister Ahmed Al-Khateeb bestätigte, dass das einheitliche „GCC Grand Tours Visum“ im Jahr 2026 eingeführt wird. Auf dem Gulf Gateway Investment Forum in Manama erklärte der Minister, dass die technische Integration der sechs Mitgliedsstaaten – Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien, Katar, Bahrain, Kuwait und Oman – nach vier Jahren Koordination einen „wichtigen Meilenstein“ erreicht habe.
Das einheitliche Visum wird ähnlich wie das Schengen-System in Europa funktionieren und Reisenden erlauben, mit einer digitalen Genehmigung bis zu 90 Tage lang in jedes GCC-Land einzureisen und sich frei innerhalb des Blocks zu bewegen. Erste Entwürfe, die Branchenvertretern vorliegen, sehen zwei Preiskategorien vor: eine Einzelland-Option für Kurzreisen und einen Mehrländerpass für längere Reiserouten. Antragsteller laden Reisepässe, Versicherungsnachweise und Finanzierungsbelege auf ein zentrales Portal hoch, die Genehmigung erfolgt per E-Mail innerhalb von 48 Stunden.
Für den Tourismus- und MICE-Sektor der VAE ist dies ein echter Wendepunkt. Das Department of Economy and Tourism in Dubai schätzt, dass im vergangenen Jahr nur 47 Prozent der 150 Millionen Luftpassagiere, die über Golf-Drehkreuze reisten, tatsächlich mehr als einen GCC-Staat besuchten. Fluggesellschaften wie Emirates und flydubai planen bereits neue Rundrouten, die Dubai, Riad und Doha mit einem Ticket verbinden, während Hotelketten Pakete schnüren, die die Expo City Dubai mit den Kulturerbestätten von AlUla in Saudi-Arabien kombinieren.
Die Ankündigung erfüllt auch eine zentrale Forderung multinationaler Unternehmen, die ihre regionalen Hauptsitze in Dubai oder Abu Dhabi haben, aber Vertriebsteams im gesamten Golf unterhalten. Personal- und Mobilitätsmanager beklagten lange Zeit die mehrfachen Visagebühren, uneinheitlichen Einreisebestimmungen und kurzen Gültigkeitszeiträume. Ein einheitliches Visum wird die Compliance-Kosten senken, die Fürsorgepflicht vereinfachen und eine schnellere Entsendung von Projektteams ermöglichen.
Dennoch bleiben Herausforderungen. Quellen aus der Arbeitsgruppe berichten, dass der größte Knackpunkt der Austausch von Sicherheitsdaten ist. Jeder Staat muss den Sicherheitsüberprüfungen der anderen vertrauen, bevor eine automatische Einreise genehmigt wird. Ein gestaffelter Rollout, beginnend mit Golf-Staatsangehörigen und ausgewählten risikoarmen Märkten, ist wahrscheinlich. Die Bundesbehörde der VAE für Identität, Staatsbürgerschaft, Zoll und Hafensicherheit (ICP) hat bereits ihre API-Systeme aufgerüstet, um Passagierlisten in Echtzeit abzugleichen.
Das einheitliche Visum wird ähnlich wie das Schengen-System in Europa funktionieren und Reisenden erlauben, mit einer digitalen Genehmigung bis zu 90 Tage lang in jedes GCC-Land einzureisen und sich frei innerhalb des Blocks zu bewegen. Erste Entwürfe, die Branchenvertretern vorliegen, sehen zwei Preiskategorien vor: eine Einzelland-Option für Kurzreisen und einen Mehrländerpass für längere Reiserouten. Antragsteller laden Reisepässe, Versicherungsnachweise und Finanzierungsbelege auf ein zentrales Portal hoch, die Genehmigung erfolgt per E-Mail innerhalb von 48 Stunden.
Für den Tourismus- und MICE-Sektor der VAE ist dies ein echter Wendepunkt. Das Department of Economy and Tourism in Dubai schätzt, dass im vergangenen Jahr nur 47 Prozent der 150 Millionen Luftpassagiere, die über Golf-Drehkreuze reisten, tatsächlich mehr als einen GCC-Staat besuchten. Fluggesellschaften wie Emirates und flydubai planen bereits neue Rundrouten, die Dubai, Riad und Doha mit einem Ticket verbinden, während Hotelketten Pakete schnüren, die die Expo City Dubai mit den Kulturerbestätten von AlUla in Saudi-Arabien kombinieren.
Die Ankündigung erfüllt auch eine zentrale Forderung multinationaler Unternehmen, die ihre regionalen Hauptsitze in Dubai oder Abu Dhabi haben, aber Vertriebsteams im gesamten Golf unterhalten. Personal- und Mobilitätsmanager beklagten lange Zeit die mehrfachen Visagebühren, uneinheitlichen Einreisebestimmungen und kurzen Gültigkeitszeiträume. Ein einheitliches Visum wird die Compliance-Kosten senken, die Fürsorgepflicht vereinfachen und eine schnellere Entsendung von Projektteams ermöglichen.
Dennoch bleiben Herausforderungen. Quellen aus der Arbeitsgruppe berichten, dass der größte Knackpunkt der Austausch von Sicherheitsdaten ist. Jeder Staat muss den Sicherheitsüberprüfungen der anderen vertrauen, bevor eine automatische Einreise genehmigt wird. Ein gestaffelter Rollout, beginnend mit Golf-Staatsangehörigen und ausgewählten risikoarmen Märkten, ist wahrscheinlich. Die Bundesbehörde der VAE für Identität, Staatsbürgerschaft, Zoll und Hafensicherheit (ICP) hat bereits ihre API-Systeme aufgerüstet, um Passagierlisten in Echtzeit abzugleichen.
Quelle: Gulf News
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