
Während der Eröffnung der Sharjah International Book Fair am 5. November 2025 verkündete Scheich Dr. Sultan bin Muhammad Al Qasimi die Fertigstellung der ersten 44 Bände der „Umfassenden Arabischen Enzyklopädie zu Wissenschaft, Literatur, Kunst und bedeutenden Persönlichkeiten“. Das mehrjährige Projekt, das bis 2028 abgeschlossen sein soll, zielt darauf ab, das umfangreichste wissenschaftliche Nachschlagewerk der arabischen Welt zu werden, mit jährlichen Veröffentlichungen in mehreren Phasen.
Obwohl es sich in erster Linie um einen akademischen Meilenstein handelt, hat die Enzyklopädie direkte Auswirkungen auf die globale Mobilität. Die Sharjah Arabic Language Academy bestätigte, dass sie 60 spezialisierte Forscher, Korrekturleser und Übersetzer aus dem Ausland einstellen wird – und zwar über neu eingeführte Kultur-Talent-Aufenthaltsvisa. Diese im August 2025 eingeführten Visa ermöglichen eine fünfjährige, verlängerbare Aufenthaltsgenehmigung für Experten im Bereich Kulturerbe und Sprachwissenschaften und zeigen, wie spezialisierte Visakategorien nationale Soft-Power-Ziele unterstützen.
Internationale Wissenschaftler, die im zweiten Jahr an der Zusammenstellung mitwirken, profitieren von den überarbeiteten Regelungen zur Familiennachzugsförderung in den VAE, die es Forschern nun erlauben, Eltern und erwachsene Kinder mitzubringen, sofern ein monatliches Mindesteinkommen von 20.000 AED nachgewiesen wird. Universitäten aus Ägypten, Frankreich und Indonesien haben bereits Absichtserklärungen für Mitarbeiteraustauschprogramme im Zusammenhang mit der Enzyklopädie unterzeichnet, was auf eine verstärkte Mobilität von Wissenschaftlern nach Sharjah in den kommenden drei Jahren hinweist.
Aus Sicht der Unternehmensansiedlung stärkt das Projekt Sharjah als sekundären Standort für arabischsprachige Verlags- und Digital-Content-Lokalisierung. Unternehmen von EdTech-Startups bis hin zu Anbietern von Übersetzungssoftware prüfen eine lokale Gründung, um von den bevorstehenden Aufträgen zur Digitalisierung der Enzyklopädie zu profitieren. Die Sharjah Book Authority schätzt die damit verbundenen Geschäftsmöglichkeiten bis 2028 auf rund 120 Millionen AED, vor allem getrieben durch das Know-how zuziehender Fachkräfte.
Schließlich sorgt die gestaffelte Veröffentlichung der Enzyklopädie für planbare jährliche Spitzen im kurzfristigen Geschäftsreiseverkehr, was die Nachfrage nach Serviced Apartments und Co-Working-Spaces ankurbelt. Hotelgruppen schnüren bereits „Scholar Residencies“-Pakete, die Unterkunft, Zugang zu Sprachlaboren und Unterstützung bei der Visabearbeitung kombinieren – ein wachsendes Nischenangebot im Mobilitätsökosystem der VAE.
Obwohl es sich in erster Linie um einen akademischen Meilenstein handelt, hat die Enzyklopädie direkte Auswirkungen auf die globale Mobilität. Die Sharjah Arabic Language Academy bestätigte, dass sie 60 spezialisierte Forscher, Korrekturleser und Übersetzer aus dem Ausland einstellen wird – und zwar über neu eingeführte Kultur-Talent-Aufenthaltsvisa. Diese im August 2025 eingeführten Visa ermöglichen eine fünfjährige, verlängerbare Aufenthaltsgenehmigung für Experten im Bereich Kulturerbe und Sprachwissenschaften und zeigen, wie spezialisierte Visakategorien nationale Soft-Power-Ziele unterstützen.
Internationale Wissenschaftler, die im zweiten Jahr an der Zusammenstellung mitwirken, profitieren von den überarbeiteten Regelungen zur Familiennachzugsförderung in den VAE, die es Forschern nun erlauben, Eltern und erwachsene Kinder mitzubringen, sofern ein monatliches Mindesteinkommen von 20.000 AED nachgewiesen wird. Universitäten aus Ägypten, Frankreich und Indonesien haben bereits Absichtserklärungen für Mitarbeiteraustauschprogramme im Zusammenhang mit der Enzyklopädie unterzeichnet, was auf eine verstärkte Mobilität von Wissenschaftlern nach Sharjah in den kommenden drei Jahren hinweist.
Aus Sicht der Unternehmensansiedlung stärkt das Projekt Sharjah als sekundären Standort für arabischsprachige Verlags- und Digital-Content-Lokalisierung. Unternehmen von EdTech-Startups bis hin zu Anbietern von Übersetzungssoftware prüfen eine lokale Gründung, um von den bevorstehenden Aufträgen zur Digitalisierung der Enzyklopädie zu profitieren. Die Sharjah Book Authority schätzt die damit verbundenen Geschäftsmöglichkeiten bis 2028 auf rund 120 Millionen AED, vor allem getrieben durch das Know-how zuziehender Fachkräfte.
Schließlich sorgt die gestaffelte Veröffentlichung der Enzyklopädie für planbare jährliche Spitzen im kurzfristigen Geschäftsreiseverkehr, was die Nachfrage nach Serviced Apartments und Co-Working-Spaces ankurbelt. Hotelgruppen schnüren bereits „Scholar Residencies“-Pakete, die Unterkunft, Zugang zu Sprachlaboren und Unterstützung bei der Visabearbeitung kombinieren – ein wachsendes Nischenangebot im Mobilitätsökosystem der VAE.
Quelle: Gulf News