
Die Europäische Kommission gab am 7. November 2025 bekannt, dass russische Staatsbürger künftig keine Mehrfacheinreisen-Schengenvisa mehr erhalten werden; jede Reise erfordert nun einen neuen Visumantrag. Diese Maßnahme, die von den Mitgliedstaaten einstimmig unterstützt wird, begründet sich mit erhöhten Sicherheitsrisiken, darunter Sabotageakte und Drohnenangriffe im Zusammenhang mit Russlands Krieg gegen die Ukraine.
Für Polen, dessen Konsulate in Moskau, St. Petersburg und Kaliningrad seit der Aussetzung des EU-Russland-Visafazilitätsabkommens im Jahr 2022 einen starken Nachfragerückgang verzeichnen, bedeutet die Änderung zwar mehr Verwaltungsaufwand, aber insgesamt geringere Antragszahlen. Das polnische Außenministerium bestätigte, dass die Konsulate ab dem 15. November auf die Bearbeitung von Einreisevisa umstellen und appellierte an Antragsteller, längere Vorlaufzeiten einzuplanen.
Besonders betroffen sind russische Geschäftsreisende, die bisher Mehrfacheinreisen-C-Visa nutzten, um Kunden in Polens IT- und Immobiliensektor zu betreuen. Polnische Unternehmen, die russische Staatsbürger mit lokalen Arbeitsverträgen beschäftigen, müssen ihre Mitarbeiter künftig bei der Beantragung nationaler D-Arbeitsvisa unterstützen oder wiederholte Schengen-Anträge für kurze Dienstreisen ins Ausland einplanen.
Grenzschutzbeamte an den Flughäfen Warschau-Chopin und Danzig aktualisieren ihre Schulungsmaterialien, um gefälschte Einreise-Stempel zu erkennen, und informieren Fluggesellschaften über die neuen Regelungen. Reisebüros empfehlen, die Profile russischer Reisender in Buchungssystemen anzupassen, um das Fehlen eines Rückkehrvisums zu kennzeichnen.
Obwohl die Sicherheitsargumente im Vordergrund stehen, verdeutlicht die Entscheidung einen breiteren EU-Trend, den Visazugang stärker nach geopolitischen Risiken zu differenzieren – ein Ansatz, mit dem Mobilitätsmanager bei anhaltenden Spannungen auch für andere Nationalitäten rechnen sollten.
Für Polen, dessen Konsulate in Moskau, St. Petersburg und Kaliningrad seit der Aussetzung des EU-Russland-Visafazilitätsabkommens im Jahr 2022 einen starken Nachfragerückgang verzeichnen, bedeutet die Änderung zwar mehr Verwaltungsaufwand, aber insgesamt geringere Antragszahlen. Das polnische Außenministerium bestätigte, dass die Konsulate ab dem 15. November auf die Bearbeitung von Einreisevisa umstellen und appellierte an Antragsteller, längere Vorlaufzeiten einzuplanen.
Besonders betroffen sind russische Geschäftsreisende, die bisher Mehrfacheinreisen-C-Visa nutzten, um Kunden in Polens IT- und Immobiliensektor zu betreuen. Polnische Unternehmen, die russische Staatsbürger mit lokalen Arbeitsverträgen beschäftigen, müssen ihre Mitarbeiter künftig bei der Beantragung nationaler D-Arbeitsvisa unterstützen oder wiederholte Schengen-Anträge für kurze Dienstreisen ins Ausland einplanen.
Grenzschutzbeamte an den Flughäfen Warschau-Chopin und Danzig aktualisieren ihre Schulungsmaterialien, um gefälschte Einreise-Stempel zu erkennen, und informieren Fluggesellschaften über die neuen Regelungen. Reisebüros empfehlen, die Profile russischer Reisender in Buchungssystemen anzupassen, um das Fehlen eines Rückkehrvisums zu kennzeichnen.
Obwohl die Sicherheitsargumente im Vordergrund stehen, verdeutlicht die Entscheidung einen breiteren EU-Trend, den Visazugang stärker nach geopolitischen Risiken zu differenzieren – ein Ansatz, mit dem Mobilitätsmanager bei anhaltenden Spannungen auch für andere Nationalitäten rechnen sollten.
Wie VisaHQ helfen kann
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