
Im Morgenbulletin der polnischen Grenzschutzbehörde (SG) vom 7. November 2025 wurden für den Vortag 12 versuchte illegale Grenzübertritte aus Belarus registriert. Zudem wurde zwei Reisenden an der deutschen Grenze die Einreise verweigert, nachdem mehr als 6.400 Personen und 2.800 Fahrzeuge kontrolliert wurden. Die Behörde warnte, dass der von Minsk orchestrierte hybride Migrationsdruck „keine Anzeichen einer Abschwächung“ zeigt, weshalb Warschau außergewöhnliche Maßnahmen beibehält.
Das jüngste Dekret des Innenministeriums, das im gleichen Kommuniqué erwähnt wird, verlängert die temporären Grenzkontrollen zu Deutschland und Litauen um weitere sechs Monate – bis zum 4. April 2026 – und erneuert eine 78 Kilometer lange Sperrzone entlang sensibler Abschnitte der belarussischen Grenze.
Für Logistikunternehmen bedeutet dies weiterhin Stichprobenkontrollen an 52 Straßenübergängen zu Deutschland und 13 zu Litauen, was in Spitzenzeiten zu Verzögerungen von 15 bis 30 Minuten pro Lkw führen kann. Arbeitgeber, die Mitarbeiter mit Mietwagen über diese Grenzen schicken, sollten Reisende darauf hinweisen, auch innerhalb des Schengen-Raums Reisepässe oder Personalausweise mitzuführen und zusätzliche Reisezeit einzuplanen.
Die Verlängerung der Sperrzone betrifft auch im Grenzgebiet tätige ausländische Mitarbeiter in Forstwirtschaft, Energie- und Telekommunikationsprojekten: Für Baustellenbesuche sind spezielle SG-Genehmigungen erforderlich, zudem müssen Begleitkosten und Meldefristen einkalkuliert werden. Hotels innerhalb der Sperrzone berichten von Stornierungen durch Inlandstouristen, doch geschäftskritische Reisen – etwa zur Wartung von Glasfaserkabeln – können weiterhin genehmigt werden.
Da die EU-Migrationsgespräche ins Stocken geraten sind, rechnen Experten damit, dass Polen die Kontrollen bis weit ins zweite Quartal 2026 aufrechterhalten wird. Mobilitätsmanager sollten die Karte der Sperrzone in ihre Reise-Risikoplattformen integrieren und Fahrer über die verpflichtenden Kontrollpunkte informieren.
Das jüngste Dekret des Innenministeriums, das im gleichen Kommuniqué erwähnt wird, verlängert die temporären Grenzkontrollen zu Deutschland und Litauen um weitere sechs Monate – bis zum 4. April 2026 – und erneuert eine 78 Kilometer lange Sperrzone entlang sensibler Abschnitte der belarussischen Grenze.
Für Logistikunternehmen bedeutet dies weiterhin Stichprobenkontrollen an 52 Straßenübergängen zu Deutschland und 13 zu Litauen, was in Spitzenzeiten zu Verzögerungen von 15 bis 30 Minuten pro Lkw führen kann. Arbeitgeber, die Mitarbeiter mit Mietwagen über diese Grenzen schicken, sollten Reisende darauf hinweisen, auch innerhalb des Schengen-Raums Reisepässe oder Personalausweise mitzuführen und zusätzliche Reisezeit einzuplanen.
Die Verlängerung der Sperrzone betrifft auch im Grenzgebiet tätige ausländische Mitarbeiter in Forstwirtschaft, Energie- und Telekommunikationsprojekten: Für Baustellenbesuche sind spezielle SG-Genehmigungen erforderlich, zudem müssen Begleitkosten und Meldefristen einkalkuliert werden. Hotels innerhalb der Sperrzone berichten von Stornierungen durch Inlandstouristen, doch geschäftskritische Reisen – etwa zur Wartung von Glasfaserkabeln – können weiterhin genehmigt werden.
Da die EU-Migrationsgespräche ins Stocken geraten sind, rechnen Experten damit, dass Polen die Kontrollen bis weit ins zweite Quartal 2026 aufrechterhalten wird. Mobilitätsmanager sollten die Karte der Sperrzone in ihre Reise-Risikoplattformen integrieren und Fahrer über die verpflichtenden Kontrollpunkte informieren.
Quelle: Tygodnik Solidarność (tysol.pl)
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