
Bei einer Abstimmung am Abend des 7. November 2025 lehnte der polnische Sejm den Gesetzentwurf von Präsident Karol Nawrocki zur Unterstützung von Menschen ab, die vor Russlands Krieg gegen die Ukraine fliehen. Der Vorschlag des Präsidenten, der nach seinem Veto gegen einen früheren Regierungsentwurf eingereicht wurde, wurde von 244 Abgeordneten abgelehnt, da er Bestimmungen dupliziere, die bereits im September in Kraft getreten seien.
Das im September verabschiedete Gesetz der Regierung bleibt somit gültig. Es verlängert den rechtlichen Aufenthalt von Ukrainern unter vorübergehendem Schutz bis zum 4. März 2026, schränkt jedoch die Sozialleistungen ein. Die meisten Geldleistungen und kostenfreien medizinischen Programme sind nun an eine formelle Beschäftigung in Polen für Erwachsene sowie an den Schulbesuch der Kinder gebunden. Nur Eltern von behinderten Kindern sind von der Arbeitsanforderung ausgenommen. Unternehmen profitieren weiterhin von einer schnellen Online-Registrierung ukrainischer Mitarbeiter, müssen jedoch die Arbeitsverträge vor Arbeitsbeginn hochladen.
Für Arbeitgeber bedeutet dies vor allem, dass die Einstellung ukrainischer Mitarbeiter unkompliziert bleibt, HR-Abteilungen jedoch genau überwachen müssen, ob die Beschäftigung fortbesteht; endet ein Vertrag, droht der Familie der Verlust bestimmter Sozialleistungen. Auch die Kommunalverwaltungen bereiten sich auf strengere Prüfungen der Leistungsberechtigung im Jahr 2026 vor.
Für ukrainische Staatsangehörige ist die Botschaft klar: Ein legaler Beschäftigungsstatus ist entscheidend, um den Zugang zu Gesundheitsversorgung, Rehabilitationsprogrammen und Medikamentenzuschüssen zu sichern. Gemeinnützige Organisationen rechnen mit einer steigenden Nachfrage nach Jobvermittlung und Kinderbetreuung, damit mehr Geflüchtete in den Arbeitsmarkt integriert werden können.
Der Konflikt zwischen Präsident und Parlament verdeutlicht die neue politische Dynamik in Polen seit den Parlamentswahlen im Oktober. Obwohl der Streit vor allem prozedural war, erinnert er multinationale Unternehmen daran, wie wichtig es ist, rasche gesetzliche Änderungen im Blick zu behalten, die die Compliance-Anforderungen für verlegte Mitarbeiter und deren Angehörige über Nacht verändern können.
Das im September verabschiedete Gesetz der Regierung bleibt somit gültig. Es verlängert den rechtlichen Aufenthalt von Ukrainern unter vorübergehendem Schutz bis zum 4. März 2026, schränkt jedoch die Sozialleistungen ein. Die meisten Geldleistungen und kostenfreien medizinischen Programme sind nun an eine formelle Beschäftigung in Polen für Erwachsene sowie an den Schulbesuch der Kinder gebunden. Nur Eltern von behinderten Kindern sind von der Arbeitsanforderung ausgenommen. Unternehmen profitieren weiterhin von einer schnellen Online-Registrierung ukrainischer Mitarbeiter, müssen jedoch die Arbeitsverträge vor Arbeitsbeginn hochladen.
Für Arbeitgeber bedeutet dies vor allem, dass die Einstellung ukrainischer Mitarbeiter unkompliziert bleibt, HR-Abteilungen jedoch genau überwachen müssen, ob die Beschäftigung fortbesteht; endet ein Vertrag, droht der Familie der Verlust bestimmter Sozialleistungen. Auch die Kommunalverwaltungen bereiten sich auf strengere Prüfungen der Leistungsberechtigung im Jahr 2026 vor.
Für ukrainische Staatsangehörige ist die Botschaft klar: Ein legaler Beschäftigungsstatus ist entscheidend, um den Zugang zu Gesundheitsversorgung, Rehabilitationsprogrammen und Medikamentenzuschüssen zu sichern. Gemeinnützige Organisationen rechnen mit einer steigenden Nachfrage nach Jobvermittlung und Kinderbetreuung, damit mehr Geflüchtete in den Arbeitsmarkt integriert werden können.
Der Konflikt zwischen Präsident und Parlament verdeutlicht die neue politische Dynamik in Polen seit den Parlamentswahlen im Oktober. Obwohl der Streit vor allem prozedural war, erinnert er multinationale Unternehmen daran, wie wichtig es ist, rasche gesetzliche Änderungen im Blick zu behalten, die die Compliance-Anforderungen für verlegte Mitarbeiter und deren Angehörige über Nacht verändern können.
Quelle: Mezha (citing RMF24)
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