
Chinas Bemühungen, sich als unkompliziertes Kurzstreckenziel für weltweite Reisende neu zu positionieren, scheinen Früchte zu tragen. In einem Reise-Briefing vom 8. November 2025 fasste das Verteidigungs- und Technologieportal SSBCrack News die neuesten Statistiken der Nationalen Einwanderungsbehörde (NIA) zusammen: Bürger aus 75 Ländern können nun je nach Nationalität bis zu 30 Tage lang komplett visafrei auf das Festland einreisen. Vor der Pandemie waren es lediglich drei Länder, zu Beginn des Jahres 2025 lag die Zahl bei 38.
Das einseitige Visafreiheitsprogramm – zusätzlich zu zahlreichen gegenseitigen Visafreistellungsabkommen – hat die Ankunftszahlen deutlich steigen lassen. Die NIA meldet für 2024 über 20 Millionen visafreie Einreisen, fast ein Drittel aller ausländischen Einreisen und mehr als doppelt so viele wie 2023. Daten aus dem frühen vierten Quartal 2025 zeigen eine steile Wachstumskurve: Buchungen bei führenden Online-Reisebüros verzeichnen dreistellige Zuwächse aus Südkorea (+150 %), Australien (+120 %) und großen Teilen Südostasiens.
Hinter den Kulissen nutzt Peking die Visafreiheit auch, um Soft Power zu stärken und belastete diplomatische Beziehungen zu verbessern. Europäische Wirtschaftsverbände – traditionell kritische Stimmen bei Marktzugangshürden – begrüßen die Maßnahme als „konkreten Vertrauensbeweis“. Fluggesellschaften reagieren mit der Wiederaufnahme ruhender Strecken: Qantas nahm im Oktober die Verbindung Sydney–Shanghai wieder auf, Finnair plant ab Dezember eine zweite tägliche Helsinki–Peking-Verbindung.
Mobilitätsmanager in Unternehmen sollten jedoch einige Einschränkungen beachten. Visafreie Einreisende dürfen nicht arbeiten, studieren oder bezahlten Journalismus ausüben; Verstöße können zur Sperrung führen. Die Visafreiheit für die meisten Nationalitäten läuft am 31. Dezember 2025 (bzw. Mitte 2026 für ausgewählte Regionen) aus, sofern sie nicht offiziell verlängert wird. Firmen mit großen kurzfristigen Projektteams wird daher geraten, weiterhin auf Standard-M- oder Z-Visa als Backup zu setzen.
Trotzdem sind die beeindruckenden Zahlen kaum zu übersehen. Trip.com Group meldet, dass Suchanfragen nach „China visafrei“ erstmals jene nach „Schengen ETIAS“ übertroffen haben, was darauf hindeutet, dass das Festland nun als ähnlich zugänglich wie große Teile Europas wahrgenommen wird. Mit Prognosen von 180 bis 200 Millionen ankommenden Reisenden im Jahr 2026 – etwa 90 % des Vorkrisenniveaus – erweist sich Chinas Strategie der aggressiven Visaliberalisierung zunehmend als kluger Schachzug.
Das einseitige Visafreiheitsprogramm – zusätzlich zu zahlreichen gegenseitigen Visafreistellungsabkommen – hat die Ankunftszahlen deutlich steigen lassen. Die NIA meldet für 2024 über 20 Millionen visafreie Einreisen, fast ein Drittel aller ausländischen Einreisen und mehr als doppelt so viele wie 2023. Daten aus dem frühen vierten Quartal 2025 zeigen eine steile Wachstumskurve: Buchungen bei führenden Online-Reisebüros verzeichnen dreistellige Zuwächse aus Südkorea (+150 %), Australien (+120 %) und großen Teilen Südostasiens.
Hinter den Kulissen nutzt Peking die Visafreiheit auch, um Soft Power zu stärken und belastete diplomatische Beziehungen zu verbessern. Europäische Wirtschaftsverbände – traditionell kritische Stimmen bei Marktzugangshürden – begrüßen die Maßnahme als „konkreten Vertrauensbeweis“. Fluggesellschaften reagieren mit der Wiederaufnahme ruhender Strecken: Qantas nahm im Oktober die Verbindung Sydney–Shanghai wieder auf, Finnair plant ab Dezember eine zweite tägliche Helsinki–Peking-Verbindung.
Mobilitätsmanager in Unternehmen sollten jedoch einige Einschränkungen beachten. Visafreie Einreisende dürfen nicht arbeiten, studieren oder bezahlten Journalismus ausüben; Verstöße können zur Sperrung führen. Die Visafreiheit für die meisten Nationalitäten läuft am 31. Dezember 2025 (bzw. Mitte 2026 für ausgewählte Regionen) aus, sofern sie nicht offiziell verlängert wird. Firmen mit großen kurzfristigen Projektteams wird daher geraten, weiterhin auf Standard-M- oder Z-Visa als Backup zu setzen.
Trotzdem sind die beeindruckenden Zahlen kaum zu übersehen. Trip.com Group meldet, dass Suchanfragen nach „China visafrei“ erstmals jene nach „Schengen ETIAS“ übertroffen haben, was darauf hindeutet, dass das Festland nun als ähnlich zugänglich wie große Teile Europas wahrgenommen wird. Mit Prognosen von 180 bis 200 Millionen ankommenden Reisenden im Jahr 2026 – etwa 90 % des Vorkrisenniveaus – erweist sich Chinas Strategie der aggressiven Visaliberalisierung zunehmend als kluger Schachzug.
Quelle: SSBCrack News