
Chinas Grenzformalitäten werden papierlos. In einer am 6. November bestätigten Mitteilung der NIA heißt es, dass ab dem 20. November alle ankommenden Passagiere – unabhängig von der Nationalität – eine elektronische Ankunftskarte über die 12367-App, WeChat, Alipay oder ein Webportal ausfüllen können. Reisende, die dies vorab vergessen, können bei der Ankunft einen QR-Code scannen oder Kioske nutzen; Papierformulare werden innerhalb der nächsten sechs Monate schrittweise abgeschafft.
Die digitale Karte erfasst dieselben Daten (Passinformationen, Gesundheitsangaben, Adresse in China), beseitigt jedoch handschriftliche Fehler, die häufig zu einer zusätzlichen Kontrolle führen. Für Fluggesellschaften und Bodenabfertiger bedeutet die Umstellung weniger Warteschlangen und schnellere Flugzeugabfertigung – ein wichtiger Kostenfaktor, während die internationale Sitzplatzkapazität wieder aufgebaut wird.
Gleichzeitig erweitert Peking sein 24-Stunden-visafreies Transitprogramm um zehn Flughäfen, darunter Tianjin, Dalian, Wuhan und Chongqing. In Guangdong werden fünf neue See-Schienen-Häfen wie der West Kowloon Hochgeschwindigkeitsbahnhof und die Insel Hengqin in das 240-Stunden (10-Tage) visafreie Transitprogramm aufgenommen, womit die Gesamtzahl landesweit auf 65 steigt. Berechtigte Reisende aus 55 Ländern können nun mehrstündige China-Stopps ohne Visum planen – ein Vorteil für MICE-Veranstalter, die Delegierte über Hongkong oder Macao leiten.
Grenzexperten sehen in diesen Maßnahmen eine Angleichung Chinas an ASEAN-Länder, die bereits elektronische Ankunftskarten nutzen, und eine Stärkung der Attraktivität für zeitkritische Geschäftsreisen. Unternehmen sollten ihre Checklisten vor der Reise aktualisieren: Mitarbeiter müssen das 12367-Mini-Programm herunterladen und den QR-Code der abgeschlossenen Karte vor dem Boarding speichern.
Für Manager der globalen Mobilität bietet die erweiterte Transitregelung Flexibilität bei Verzögerungen von Dauer-Visa – etwa einen Ingenieur per 240-Stunden-Transit nach Guangzhou fliegen, dringende Arbeiten vor Ort erledigen und dann über Hongkong ohne Vorab-Papiere ausreisen. Der Haken: Verlängerungen sind nicht erlaubt, daher bleibt eine strikte Einhaltung des Reiseplans unerlässlich.
Die digitale Karte erfasst dieselben Daten (Passinformationen, Gesundheitsangaben, Adresse in China), beseitigt jedoch handschriftliche Fehler, die häufig zu einer zusätzlichen Kontrolle führen. Für Fluggesellschaften und Bodenabfertiger bedeutet die Umstellung weniger Warteschlangen und schnellere Flugzeugabfertigung – ein wichtiger Kostenfaktor, während die internationale Sitzplatzkapazität wieder aufgebaut wird.
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Für Manager der globalen Mobilität bietet die erweiterte Transitregelung Flexibilität bei Verzögerungen von Dauer-Visa – etwa einen Ingenieur per 240-Stunden-Transit nach Guangzhou fliegen, dringende Arbeiten vor Ort erledigen und dann über Hongkong ohne Vorab-Papiere ausreisen. Der Haken: Verlängerungen sind nicht erlaubt, daher bleibt eine strikte Einhaltung des Reiseplans unerlässlich.
Quelle: Nairametrics
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