
Die Einführung des Ein- und Ausreisesystems (EES) in Spanien sorgt bereits für Probleme bei einigen langjährigen britischen Einwohnern, die ihre alten grünen Aufenthaltsbescheinigungen nie gegen die biometrische Tarjeta de Identidad de Extranjero (TIE) eingetauscht haben. Laut Euro Weekly News kam es an den Flughäfen Alicante, Malaga und Almeria an diesem Wochenende mehrfach vor, dass britischen Staatsangehörigen das Boarding verweigert wurde, weil die EES-Datenbank sie als Touristen einstufte, die die 90-Tage-Grenze überschritten hatten.
Nach den Brexit-Regeln müssen Briten, die in Spanien leben, beim Grenzübertritt in den Schengen-Außengrenzen eine TIE vorweisen, um ihren legalen Aufenthalt zu belegen. Ohne diese Karte kann das EES sie nicht von Kurzzeitbesuchern unterscheiden, und die automatischen Kontrollterminals lösen eine „Überziehungswarnung“ aus, die die Fluggesellschaften verpflichtet, die Beförderung zu verweigern, andernfalls drohen Bußgelder.
Mobilitätsrechtler warnen, dass dies auch für andere Drittstaatsangehörige gilt, deren Aufenthaltsnachweis noch nicht auf eine biometrische Karte umgestellt wurde. Unternehmen, die britische Staatsbürger mit lokalen spanischen Verträgen beschäftigen, werden dringend aufgefordert, die Dokumente ihrer Mitarbeiter umgehend zu überprüfen und bei Bedarf Notfalltermine bei den Ausländerbehörden zu vereinbaren.
Praktische Folgen sind längere Wartezeiten an Flughäfen, die sich noch an das System gewöhnen. Reiseverantwortliche sollten ihre Reisebriefings aktualisieren: Mitarbeiter müssen sowohl einen gültigen Reisepass als auch die physische TIE mitführen und sollten mindestens eine Stunde mehr für die Ankunft am Flughafen einplanen, bis die Abfertigung an den Kontrollterminals reibungslos läuft.
Das Innenministerium hat signalisiert, dass manuelle Ausnahmen möglich sind, diese aber eine zusätzliche Kontrolle erfordern, was die Warteschlangen weiter verlängert. Interessenvertretungen fordern eine Übergangsfrist, doch die Behörden betonen: „Keine TIE, kein Zugang zur Residenten-Spur.“
Nach den Brexit-Regeln müssen Briten, die in Spanien leben, beim Grenzübertritt in den Schengen-Außengrenzen eine TIE vorweisen, um ihren legalen Aufenthalt zu belegen. Ohne diese Karte kann das EES sie nicht von Kurzzeitbesuchern unterscheiden, und die automatischen Kontrollterminals lösen eine „Überziehungswarnung“ aus, die die Fluggesellschaften verpflichtet, die Beförderung zu verweigern, andernfalls drohen Bußgelder.
Mobilitätsrechtler warnen, dass dies auch für andere Drittstaatsangehörige gilt, deren Aufenthaltsnachweis noch nicht auf eine biometrische Karte umgestellt wurde. Unternehmen, die britische Staatsbürger mit lokalen spanischen Verträgen beschäftigen, werden dringend aufgefordert, die Dokumente ihrer Mitarbeiter umgehend zu überprüfen und bei Bedarf Notfalltermine bei den Ausländerbehörden zu vereinbaren.
Praktische Folgen sind längere Wartezeiten an Flughäfen, die sich noch an das System gewöhnen. Reiseverantwortliche sollten ihre Reisebriefings aktualisieren: Mitarbeiter müssen sowohl einen gültigen Reisepass als auch die physische TIE mitführen und sollten mindestens eine Stunde mehr für die Ankunft am Flughafen einplanen, bis die Abfertigung an den Kontrollterminals reibungslos läuft.
Das Innenministerium hat signalisiert, dass manuelle Ausnahmen möglich sind, diese aber eine zusätzliche Kontrolle erfordern, was die Warteschlangen weiter verlängert. Interessenvertretungen fordern eine Übergangsfrist, doch die Behörden betonen: „Keine TIE, kein Zugang zur Residenten-Spur.“
Quelle: Euro Weekly News
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Spanien.Mehr von Spanien
Alle anzeigen
Flughafen Teneriffa Süd führt biometrisches Ein- und Ausreisesystem der EU ein – Spaniens erster vollständiger Start
Spanische Flughäfen verzeichnen im September ein Passagierwachstum von 2,5 % und übertreffen damit die meisten großen EU-Konkurrenten