
Fernarbeitende, die das beliebte Digitalnomaden-Visum Spaniens ins Auge fassen, müssen im kommenden Jahr tiefer in die Tasche greifen. Eine Analyse der Visa-Bloggerin Nina Ragusa zeigt, dass die monatliche Einkommensanforderung auf etwa 2.763 € gestiegen ist – das entspricht 200 % des neu erhöhten spanischen Mindestlohns, der 2025 um 4,4 % angehoben wurde.
Obwohl die Erhöhung von etwas über 100 € pro Monat moderat wirkt, überschreitet sie für viele Freelancer im mittleren Bereich und Start-up-Mitarbeiter die bisherige Grenze. Für Paare liegt der Nachweis über finanzielle Mittel nun bei knapp 3.800 €, für jedes unterhaltsberechtigte Kind kommen weitere 331 € hinzu. Branchenexperten berichten, dass immer mehr Antragsteller aufgefordert werden, zusätzliche Kontoauszüge oder Verträge für Fernarbeit vorzulegen, um ihre finanzielle Stabilität zu belegen.
Spanien führte das Telework-Visum im Januar 2024 ein und versprach damit einen vereinfachten Weg zu einer einjährigen Aufenthaltserlaubnis (verlängerbar auf bis zu fünf Jahre) sowie Zugang zur günstigen „Beckham-Steuer“ mit einem pauschalen Steuersatz von 24 %. Die Anträge stiegen rasant an – vor allem von US- und britischen Staatsbürgern – was die Konsulate überlastete und die Mieten in Hotspots wie Barcelonas Poblenou und Málagas Soho in die Höhe trieb.
Die höhere Einkommensgrenze könnte die Nachfrage dämpfen und, so hoffen die politischen Entscheidungsträger, den Wohnungsmarkt entlasten. Mieterverbände machen Digitalnomaden für zweistellige Mietpreissteigerungen in einigen Stadtteilen verantwortlich; Arbeitgeber argumentieren hingegen, dass das Visum Kaufkraft anziehe und damit zweitklassige Städte belebe.
Praktischer Tipp für Mobility-Manager: Empfehlen Sie Remote-Mitarbeitern, ein Einkommen von mindestens 10 % über der Mindestanforderung nachzuweisen und notariell beglaubigte Verträge vorzubereiten, die mindestens drei Monate Beschäftigung bei einem ausländischen Arbeitgeber belegen. Die Konsulate in Los Angeles und London berichten, dass unvollständige finanzielle Unterlagen inzwischen der häufigste Grund für Visaverschiebungen sind.
Obwohl die Erhöhung von etwas über 100 € pro Monat moderat wirkt, überschreitet sie für viele Freelancer im mittleren Bereich und Start-up-Mitarbeiter die bisherige Grenze. Für Paare liegt der Nachweis über finanzielle Mittel nun bei knapp 3.800 €, für jedes unterhaltsberechtigte Kind kommen weitere 331 € hinzu. Branchenexperten berichten, dass immer mehr Antragsteller aufgefordert werden, zusätzliche Kontoauszüge oder Verträge für Fernarbeit vorzulegen, um ihre finanzielle Stabilität zu belegen.
Spanien führte das Telework-Visum im Januar 2024 ein und versprach damit einen vereinfachten Weg zu einer einjährigen Aufenthaltserlaubnis (verlängerbar auf bis zu fünf Jahre) sowie Zugang zur günstigen „Beckham-Steuer“ mit einem pauschalen Steuersatz von 24 %. Die Anträge stiegen rasant an – vor allem von US- und britischen Staatsbürgern – was die Konsulate überlastete und die Mieten in Hotspots wie Barcelonas Poblenou und Málagas Soho in die Höhe trieb.
Die höhere Einkommensgrenze könnte die Nachfrage dämpfen und, so hoffen die politischen Entscheidungsträger, den Wohnungsmarkt entlasten. Mieterverbände machen Digitalnomaden für zweistellige Mietpreissteigerungen in einigen Stadtteilen verantwortlich; Arbeitgeber argumentieren hingegen, dass das Visum Kaufkraft anziehe und damit zweitklassige Städte belebe.
Praktischer Tipp für Mobility-Manager: Empfehlen Sie Remote-Mitarbeitern, ein Einkommen von mindestens 10 % über der Mindestanforderung nachzuweisen und notariell beglaubigte Verträge vorzubereiten, die mindestens drei Monate Beschäftigung bei einem ausländischen Arbeitgeber belegen. Die Konsulate in Los Angeles und London berichten, dass unvollständige finanzielle Unterlagen inzwischen der häufigste Grund für Visaverschiebungen sind.
Quelle: Where in the World is Nina
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