
Das australische Innenministerium hat die Ministerielle Anweisung 115 (MD 115) aktiviert, eine rechtsverbindliche Vorgabe, die sofort die Bearbeitung und Priorisierung aller Offshore-Studentenvisumanträge (Subclass 500) neu regelt. Ab dem 14. November 2025 ersetzt die Anweisung die im Vorjahr eingeführte „Managed-Growth“-Regelung und etabliert ein dreistufiges Ampelsystem, das Anträge anhand der Compliance-Historie und der Auslastung der Bildungseinrichtungen sortiert.
In der Praxis erhalten Anbieter der Stufe 1 – darunter Schulen, Englischsprachschulen, staatlich finanzierte TAFE-Institute, Forschungseinrichtungen für Postgraduiertenstudien und vom Außenministerium geförderte Kurse – Entscheidungen innerhalb von ein bis vier Wochen. Stufe 2 umfasst Hochschulen und VET-Institutionen, die weniger als 80 Prozent ihrer Planquote für 2026 nutzen, mit einer Bearbeitungszeit von fünf bis acht Wochen. Die neue „Langsamspur“ Stufe 3 betrifft Anbieter, die ihre Quote um 15 Prozent oder mehr überschritten haben; hier müssen Antragsteller mit Wartezeiten von neun bis zwölf Wochen rechnen. Einmal zugeordnet, kann ein Antrag nicht in eine höhere Stufe aufsteigen, was Universitäten stark motiviert, ihre Quoten einzuhalten.
Diese Umstellung erfolgt vor dem Hintergrund eines Rückgangs der neuen Offshore-Studentenvisumanträge um 26 Prozent in diesem Jahr und dem öffentlichen Druck, die angespannte Mietmarktsituation in den Großstädten zu entschärfen. Canberra argumentiert, dass ein langsameres, gezielteres Wachstum mehr Studierende auf regionale Standorte lenken wird, die weiterhin Priorität der Stufe 1 genießen. Bildungsagenten raten bereits indischen, chinesischen und nepalesischen Studierenden, vor der Zahlung von Anzahlungen die Einstufung der Institution zu prüfen. Unternehmen, die Expatriate-Einsätze für den Januar 2026 planen, wird empfohlen, längere Vorlaufzeiten in ihre Mobilitätspläne einzubauen.
MD 115 schränkt zudem die Flexibilität innerhalb Australiens ein. Mehrere temporäre Visa (Besucher-, Temporary Graduate-, Maritime Crew-Visa) können nicht mehr in Studentenvisa umgewandelt werden, was eine beliebte kurzfristige Lösung beendet. Die Arbeitszeitregelungen bleiben weitgehend unverändert – 48 Stunden pro zwei Wochen während des Semesters, unbegrenzt in den Semesterferien – doch die Anweisung verschärft die Dokumentationsprüfungen zu Englischkenntnissen, finanzieller Leistungsfähigkeit und der Ernsthaftigkeit des Studienvorhabens, insbesondere bei Anträgen, die mehrere Kurse kombinieren.
Für multinationale Unternehmen gehen die Auswirkungen über den Bildungssektor hinaus. Längere Wartezeiten bei Studentenvisa wirken sich auch auf abhängige Visa, duale Karrierepläne und Wohnkosten aus – besonders in Sydney und Melbourne, wo der Mietmarkt weiterhin angespannt ist. Regionale Standorte wie La Trobes Campus in Bendigo oder James Cook University in Townsville könnten für Familien von Mitarbeitenden attraktiver werden, was internationale Studierendenausgaben in zweitklassige Städte verlagert und Unternehmen hilft, die Kosten für Auslandseinsätze besser zu kontrollieren.
In der Praxis erhalten Anbieter der Stufe 1 – darunter Schulen, Englischsprachschulen, staatlich finanzierte TAFE-Institute, Forschungseinrichtungen für Postgraduiertenstudien und vom Außenministerium geförderte Kurse – Entscheidungen innerhalb von ein bis vier Wochen. Stufe 2 umfasst Hochschulen und VET-Institutionen, die weniger als 80 Prozent ihrer Planquote für 2026 nutzen, mit einer Bearbeitungszeit von fünf bis acht Wochen. Die neue „Langsamspur“ Stufe 3 betrifft Anbieter, die ihre Quote um 15 Prozent oder mehr überschritten haben; hier müssen Antragsteller mit Wartezeiten von neun bis zwölf Wochen rechnen. Einmal zugeordnet, kann ein Antrag nicht in eine höhere Stufe aufsteigen, was Universitäten stark motiviert, ihre Quoten einzuhalten.
Diese Umstellung erfolgt vor dem Hintergrund eines Rückgangs der neuen Offshore-Studentenvisumanträge um 26 Prozent in diesem Jahr und dem öffentlichen Druck, die angespannte Mietmarktsituation in den Großstädten zu entschärfen. Canberra argumentiert, dass ein langsameres, gezielteres Wachstum mehr Studierende auf regionale Standorte lenken wird, die weiterhin Priorität der Stufe 1 genießen. Bildungsagenten raten bereits indischen, chinesischen und nepalesischen Studierenden, vor der Zahlung von Anzahlungen die Einstufung der Institution zu prüfen. Unternehmen, die Expatriate-Einsätze für den Januar 2026 planen, wird empfohlen, längere Vorlaufzeiten in ihre Mobilitätspläne einzubauen.
MD 115 schränkt zudem die Flexibilität innerhalb Australiens ein. Mehrere temporäre Visa (Besucher-, Temporary Graduate-, Maritime Crew-Visa) können nicht mehr in Studentenvisa umgewandelt werden, was eine beliebte kurzfristige Lösung beendet. Die Arbeitszeitregelungen bleiben weitgehend unverändert – 48 Stunden pro zwei Wochen während des Semesters, unbegrenzt in den Semesterferien – doch die Anweisung verschärft die Dokumentationsprüfungen zu Englischkenntnissen, finanzieller Leistungsfähigkeit und der Ernsthaftigkeit des Studienvorhabens, insbesondere bei Anträgen, die mehrere Kurse kombinieren.
Für multinationale Unternehmen gehen die Auswirkungen über den Bildungssektor hinaus. Längere Wartezeiten bei Studentenvisa wirken sich auch auf abhängige Visa, duale Karrierepläne und Wohnkosten aus – besonders in Sydney und Melbourne, wo der Mietmarkt weiterhin angespannt ist. Regionale Standorte wie La Trobes Campus in Bendigo oder James Cook University in Townsville könnten für Familien von Mitarbeitenden attraktiver werden, was internationale Studierendenausgaben in zweitklassige Städte verlagert und Unternehmen hilft, die Kosten für Auslandseinsätze besser zu kontrollieren.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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