
Travel & Tour World berichtet, dass sich die Schweiz Italien und mehreren EU-Partnern angeschlossen hat und bestätigt, dass das Europäische Reiseinformations- und Genehmigungssystem (ETIAS) mit einer Gebühr von 20 € – fast dreimal so hoch wie die ursprünglich veranschlagten 7 € – Ende 2026 in Betrieb gehen wird. Obwohl das System erst in einem Jahr startet, ist diese Nachricht für Mobilitätsplaner von großer Bedeutung, da sie alle visumfreien Reisenden betrifft, darunter auch Mitarbeiter aus den USA, Großbritannien und Kanada, die zu Projekten in Italien entsandt werden.
Im Rahmen von ETIAS müssen Antragsteller mindestens 96 Stunden vor Abreise ein Online-Formular ausfüllen; die meisten Genehmigungen werden innerhalb von Minuten erteilt und sind drei Jahre gültig. Die höhere Gebühr spiegelt laut EU-Vertretern die Inflation und zusätzliche Cybersicherheitsmaßnahmen wider.
Für Unternehmen, die viele kurzfristige Spezialisten nach Italien entsenden, könnte die Gebührenerhöhung die Kosten steigern, doch die größere Herausforderung liegt im administrativen Bereich: Ohne ETIAS-Genehmigung droht den Fluggesellschaften eine Haftung, was bedeutet, dass sie die Beförderung verweigern müssen. Mobilitätsteams sollten daher ihre Checklisten vor der Reise aktualisieren und die Nutzung von Sammelanträgen in Betracht ziehen.
Da Italien stark vom transatlantischen Tourismus und projektbezogenen Geschäftsreisen abhängt, setzen sich Branchenverbände in Brüssel für eine gestaffelte Übergangsfrist ein, bisher wurden jedoch keine Zugeständnisse bestätigt.
Im Rahmen von ETIAS müssen Antragsteller mindestens 96 Stunden vor Abreise ein Online-Formular ausfüllen; die meisten Genehmigungen werden innerhalb von Minuten erteilt und sind drei Jahre gültig. Die höhere Gebühr spiegelt laut EU-Vertretern die Inflation und zusätzliche Cybersicherheitsmaßnahmen wider.
Für Unternehmen, die viele kurzfristige Spezialisten nach Italien entsenden, könnte die Gebührenerhöhung die Kosten steigern, doch die größere Herausforderung liegt im administrativen Bereich: Ohne ETIAS-Genehmigung droht den Fluggesellschaften eine Haftung, was bedeutet, dass sie die Beförderung verweigern müssen. Mobilitätsteams sollten daher ihre Checklisten vor der Reise aktualisieren und die Nutzung von Sammelanträgen in Betracht ziehen.
Da Italien stark vom transatlantischen Tourismus und projektbezogenen Geschäftsreisen abhängt, setzen sich Branchenverbände in Brüssel für eine gestaffelte Übergangsfrist ein, bisher wurden jedoch keine Zugeständnisse bestätigt.
Quelle: Travel & Tour World