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Gorizia–Nova Gorica, grenzüberschreitende Kulturhauptstadt, stellt Programm für „grenzenlose Mobilität“ vor

Nov. 9, 2025
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Gorizia–Nova Gorica, grenzüberschreitende Kulturhauptstadt, stellt Programm für „grenzenlose Mobilität“ vor
Am letzten Tag der Vorschau-Saison für GO!2025 (8. November) präsentierten die italienische Stadt Gorizia und das slowenische Nova Gorica einen gemeinsamen Mobilitätsplan, der ihre gemeinsame Grenze im Vorfeld ihres Jahres als Europäische Kulturhauptstadt „so unsichtbar wie möglich“ machen soll. Der Plan umfasst ein Pilotprojekt für ein grenzüberschreitendes Smart-Ticket, das in den Busnetzen Italiens und Sloweniens gilt, erweiterte Abendzugverbindungen zwischen Udine, Gorizia und Ljubljana sowie vereinfachte Schengen-Kontrollen am Fußgängerübergang Casa Rossa.

Die Bürgermeister Rodolfo Ziberna und Klemen Miklavič erklärten, die Initiative reagiere auf Pendler, die täglich für Arbeit oder Studium die Grenze überqueren, aber nach 20:00 Uhr noch immer mit Lücken im Fahrplan konfrontiert sind. Die Finanzierung erfolgt aus einem EU-Interreg-Fonds in Höhe von 18 Millionen Euro sowie einer Kofinanzierung von 5 Millionen Euro durch die Region Friaul-Julisch Venetien. Der Anbieter für digitale Identitäten, TeamSystem, wird die Ticketing-Backend-Lösung entwickeln, die QR-Codes nutzt, die mit der italienischen IO-App kompatibel sind.

Gorizia–Nova Gorica, grenzüberschreitende Kulturhauptstadt, stellt Programm für „grenzenlose Mobilität“ vor


Für Mobilitätsmanager vereinfacht das System die Spesenabrechnung für grenzüberschreitende Mitarbeiter und reduziert den Bedarf an firmeneigenen Shuttle-Bussen. Zudem setzt es einen Präzedenzfall für ähnliche Korridore zwischen Italien und der Schweiz oder Österreich, insbesondere mit Blick auf das EU-Ein- und Ausreisesystem, das im Oktober 2025 startet.

Die Veranstalter rechnen damit, dass das Kulturjahr zusätzlich 600.000 Besucher anzieht; der verbesserte öffentliche Nahverkehr ist daher entscheidend, um Staus auf dem engen Transalpina-Platz zu vermeiden, der bekanntlich direkt an der Grenze liegt. Langfristig wollen die beiden Gemeinden in Brüssel Lobbyarbeit leisten, um in das TEN-T-Ausbauprojekt der Bahnachse Venedig–Triest–Ljubljana aufgenommen zu werden.
Quelle: EU News

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