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Paris erklärt den 17. November zum „Choose France“-Gipfel als „Großereignis“ und aktiviert spezielle Grenz- und Sicherheitsmaßnahmen

Nov. 18, 2025
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Paris erklärt den 17. November zum „Choose France“-Gipfel als „Großereignis“ und aktiviert spezielle Grenz- und Sicherheitsmaßnahmen
Die französische Regierung hat den heutigen Auftaktgipfel „Choose France – Édition France“ in der Maison de la Chimie offiziell als „grand événement“ eingestuft. Ein am Wochenende im Journal Officiel veröffentlichter Erlass aktiviert das nach der Euro 2016 eingeführte „Grand-Event“-Instrumentarium, das dem Innenministerium und der Polizeipräfektur ermöglicht, Identitätskontrollen zu verstärken, beschleunigte Kontrollspuren für akkreditierte Delegierte an den Flughäfen Paris-Charles-de-Gaulle und Orly einzurichten sowie temporäre Sicherheitsperimeter rund um den Veranstaltungsort im 7. Arrondissement zu errichten.

Obwohl der Status „grand événement“ üblicherweise für große Sportveranstaltungen wie die Rugby-Weltmeisterschaft reserviert ist, kann er auch auf hochrangige Wirtschaftstreffen von „strategischem Interesse“ angewandt werden. Die Einstufung ermöglicht zusätzliche Polizeikräfte, vereinfachte Visaerteilungen für kurzfristig eingeladene ausländische Führungskräfte und Airlines die Möglichkeit, bevorzugte Start- und Landezeiten für Flugzeuge mit offiziellen Delegationen zu beantragen.

Paris erklärt den 17. November zum „Choose France“-Gipfel als „Großereignis“ und aktiviert spezielle Grenz- und Sicherheitsmaßnahmen


Für Mobilitätsmanager hat dies praktische Auswirkungen in zweierlei Hinsicht: Erstens profitieren Geschäftsreisende, die zum „Choose France“-Gipfel eingeladen sind, von einem beschleunigten Schengen-Visakanal, den das Quai d’Orsay an 15 Botschaften und Konsulaten eingerichtet hat, wodurch die Bearbeitungszeit auf 48 Stunden verkürzt wird. Zweitens müssen Pendler rund um Invalides und die Assemblée Nationale mit Sperrungen und umgeleiteten Buslinien bis 23:00 Uhr rechnen; Homeoffice wird empfohlen.

Im größeren Kontext möchte Paris einen reibungslosen Zugang für Investoren demonstrieren, bevor 2026 die Olympischen Spiele stattfinden. Das Innenministerium bestätigte, dass die heute erhobenen Daten der temporären Grenzkontrollen in eine Nachbewertung einfließen, um die Abläufe für die Spiele im nächsten Sommer zu optimieren. Unternehmen, die zwischen jetzt und August 2026 Vorstandssitzungen oder Produkteinführungen in Frankreich planen, sollten mit ähnlichen „grand événement“-Regelungen rechnen und mehr Vorlaufzeit für die Mobilität der Mitarbeiter und die Zollabfertigung einplanen.

Reisesicherheitsexperten empfehlen Besuchern, gedruckte Akkreditierungsschreiben mitzuführen und mindestens 30 Minuten früher am Terminal 2 des Flughafens CDG zu erscheinen, da stichprobenartige Schengen-Ausreisekontrollen über Nacht wieder eingeführt wurden. Die Abholzonen für Fahrdienste am Quai Anatole-France wurden ebenfalls ausgesetzt; stattdessen verkehren alle 20 Minuten Shuttlebusse vom Gare Montparnasse.
Quelle: Ministère de l’Économie

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