
Reisende am Samstag, den 15. November, an den Flughäfen Paris-Charles-de-Gaulle und Orly erlebten Szenen, die an die Zeit vor der automatisierten Passkontrolle erinnerten, nachdem ein landesweiter Computer-Ausfall die Systeme der Grenzpolizei für mehrere Stunden lahmgelegt hatte. Paris Aéroport warnte vor „verlängerten Wartezeiten“, da die elektronischen E-Gates außer Betrieb waren und die Beamten auf manuelle Kontrollen zurückgreifen mussten. In sozialen Medien geteilte Fotos zeigten Warteschlangen, die sich über mehrere hundert Meter erstreckten; einige Familien saßen auf dem Boden, während die Frustration wuchs.
Laut Innenministerium wurde die Störung bis zum Nachmittag behoben, doch die Abfertigungszeiten lagen bei einigen Ankünften aus Martinique und den USA Berichten zufolge bei über zwei Stunden. Verstärkungen der Grenzpolizei und die Verteilung von Wasserflaschen trugen zur Beruhigung der Lage bei, doch Reiseveranstalter berichteten, dass verpasste Anschlussflüge eine Kettenreaktion von Umbuchungen für Weiterflüge und TGV-Verbindungen auslösten.
Der Vorfall ist der dritte größere Systemausfall an französischen Drehkreuzen in diesem Jahr und erfolgt, während das Land die biometrischen Ein- und Ausreisekioske (EES) vor der Tourismussaison 2026 ausweiten will. Die Gewerkschaften der Luftsicherheitskräfte forderten umgehend mehr Redundanz und eine schnellere Einführung cloudbasierter Backups.
Für Geschäftsreisende ist die wichtigste Erkenntnis, größere Zeitpuffer bei Reisen über französische Flughäfen einzuplanen und die betrieblichen Flughafenmeldungen in Echtzeit zu verfolgen. Reisende mit Anschlussflügen in den Schengen-Raum sollten darauf hingewiesen werden, dass manuelle Passstempel auch nach Wiederherstellung der Systeme 30 bis 60 Minuten zusätzlich kosten können.
Die ADP-Gruppe kündigte an, eine interne Prüfung durchzuführen und die Ergebnisse innerhalb von zehn Tagen der Zivilluftfahrtbehörde (DGAC) vorzulegen.
Laut Innenministerium wurde die Störung bis zum Nachmittag behoben, doch die Abfertigungszeiten lagen bei einigen Ankünften aus Martinique und den USA Berichten zufolge bei über zwei Stunden. Verstärkungen der Grenzpolizei und die Verteilung von Wasserflaschen trugen zur Beruhigung der Lage bei, doch Reiseveranstalter berichteten, dass verpasste Anschlussflüge eine Kettenreaktion von Umbuchungen für Weiterflüge und TGV-Verbindungen auslösten.
Der Vorfall ist der dritte größere Systemausfall an französischen Drehkreuzen in diesem Jahr und erfolgt, während das Land die biometrischen Ein- und Ausreisekioske (EES) vor der Tourismussaison 2026 ausweiten will. Die Gewerkschaften der Luftsicherheitskräfte forderten umgehend mehr Redundanz und eine schnellere Einführung cloudbasierter Backups.
Für Geschäftsreisende ist die wichtigste Erkenntnis, größere Zeitpuffer bei Reisen über französische Flughäfen einzuplanen und die betrieblichen Flughafenmeldungen in Echtzeit zu verfolgen. Reisende mit Anschlussflügen in den Schengen-Raum sollten darauf hingewiesen werden, dass manuelle Passstempel auch nach Wiederherstellung der Systeme 30 bis 60 Minuten zusätzlich kosten können.
Die ADP-Gruppe kündigte an, eine interne Prüfung durchzuführen und die Ergebnisse innerhalb von zehn Tagen der Zivilluftfahrtbehörde (DGAC) vorzulegen.
Quelle: Times of Malta / AFP wire