
Chinas lang erwartetes digitales Einreisekartensystem für Ausländer ist heute Morgen an allen chinesischen Grenzübergängen in Betrieb gegangen und ersetzt das seit drei Jahrzehnten verwendete blau-weiße Papierformular. Ab 00:00 Uhr am 20. November können Reisende ihre Gesundheits- und Einreiseerklärung vor dem Boarding über die Website der Nationalen Einwanderungsbehörde (NIA), die „NIA 12367“-App oder Mini-Programme auf WeChat und Alipay einreichen. Papierkarten und vor Ort verfügbare Terminals bleiben als Backup erhalten, doch Fluggesellschaften zeigen bereits QR-Codes beim Check-in und Boarding an, um Reisende auf das mobile Formular zu lenken.
Die Umstellung ist Teil eines umfassenden Pakets von zehn Erleichterungsmaßnahmen, die Anfang des Monats zur Unterstützung der pandemiebedingten Wiedereröffnung Chinas angekündigt wurden. Durch die Vorabübermittlung und automatisierte Datenabgleichung mit Fluglisten berichteten Grenzbeamte in Shanghai, Guangzhou und Xiamen am ersten Betriebstag von einer durchschnittlichen Verkürzung der Abfertigungszeit um bis zu 30 Sekunden pro Passagier. Flughafenbetreiber rechnen damit, dass eine halbe Minute weniger pro Kontrolle in Spitzenzeiten bei Großraumflugzeugen 15 bis 20 Minuten Wartezeit einsparen kann.
Für Geschäftsreisende bringt die Neuerung zwei praktische Vorteile: weniger Zeit in den Ankunftshallen und weniger Fehler, die zu Nachkontrollen führen können. Unternehmen mit Vielfliegerprogrammen verteilen die QR-Codes bereits an ihre Mitarbeiter, sodass die Erklärung bequem im Auto auf dem Weg zum Flughafen ausgefüllt werden kann. Multinationale Mobility-Manager heben zudem die erleichterte Einhaltung der Fürsorgepflicht hervor, da Mitarbeiter nun Screenshots der Bestätigungsseite machen und vor Abreise an die Personalabteilung weiterleiten können.
Sieben Reisendenkategorien – darunter Inhaber chinesischer Daueraufenthaltskarten, Gruppenreisende mit Visum und 24-Stunden-Transitpassagiere – sind von der Formularpflicht befreit. Alle anderen müssen das Formular ausfüllen, das in neun Sprachen verfügbar ist und bei wiederholten Besuchen automatisch Passdaten speichert. Die NIA hat eine 24-Stunden-Hotline (12367) eingerichtet, um bei Problemen zu helfen; erste Rückmeldungen zeigen, dass die meisten Schwierigkeiten beim Hochladen von Fotos auf älteren Smartphones auftreten.
Chinas Schritt folgt digitalen Einreisesystemen, die bereits in Singapur und Australien genutzt werden, und signalisiert einen breiteren Trend zu kontaktloser Grenzabfertigung in Asien. Zudem bereitet er den Weg für künftige „Single Window“-Verfahren, bei denen Visa-, Zoll- und Gesundheitsangaben in einer mobilen Anwendung zusammengeführt werden. Mobility-Experten empfehlen globalen Unternehmen, ihre Checklisten vor Reisen sofort zu aktualisieren und interne Schulungen vor dem Reiseanstieg zum Jahresende durchzuführen.
Die Umstellung ist Teil eines umfassenden Pakets von zehn Erleichterungsmaßnahmen, die Anfang des Monats zur Unterstützung der pandemiebedingten Wiedereröffnung Chinas angekündigt wurden. Durch die Vorabübermittlung und automatisierte Datenabgleichung mit Fluglisten berichteten Grenzbeamte in Shanghai, Guangzhou und Xiamen am ersten Betriebstag von einer durchschnittlichen Verkürzung der Abfertigungszeit um bis zu 30 Sekunden pro Passagier. Flughafenbetreiber rechnen damit, dass eine halbe Minute weniger pro Kontrolle in Spitzenzeiten bei Großraumflugzeugen 15 bis 20 Minuten Wartezeit einsparen kann.
Für Geschäftsreisende bringt die Neuerung zwei praktische Vorteile: weniger Zeit in den Ankunftshallen und weniger Fehler, die zu Nachkontrollen führen können. Unternehmen mit Vielfliegerprogrammen verteilen die QR-Codes bereits an ihre Mitarbeiter, sodass die Erklärung bequem im Auto auf dem Weg zum Flughafen ausgefüllt werden kann. Multinationale Mobility-Manager heben zudem die erleichterte Einhaltung der Fürsorgepflicht hervor, da Mitarbeiter nun Screenshots der Bestätigungsseite machen und vor Abreise an die Personalabteilung weiterleiten können.
Sieben Reisendenkategorien – darunter Inhaber chinesischer Daueraufenthaltskarten, Gruppenreisende mit Visum und 24-Stunden-Transitpassagiere – sind von der Formularpflicht befreit. Alle anderen müssen das Formular ausfüllen, das in neun Sprachen verfügbar ist und bei wiederholten Besuchen automatisch Passdaten speichert. Die NIA hat eine 24-Stunden-Hotline (12367) eingerichtet, um bei Problemen zu helfen; erste Rückmeldungen zeigen, dass die meisten Schwierigkeiten beim Hochladen von Fotos auf älteren Smartphones auftreten.
Chinas Schritt folgt digitalen Einreisesystemen, die bereits in Singapur und Australien genutzt werden, und signalisiert einen breiteren Trend zu kontaktloser Grenzabfertigung in Asien. Zudem bereitet er den Weg für künftige „Single Window“-Verfahren, bei denen Visa-, Zoll- und Gesundheitsangaben in einer mobilen Anwendung zusammengeführt werden. Mobility-Experten empfehlen globalen Unternehmen, ihre Checklisten vor Reisen sofort zu aktualisieren und interne Schulungen vor dem Reiseanstieg zum Jahresende durchzuführen.
Quelle: CCTV & NIA announcements
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