Spanien verkürzt Wartezeit für Arraigo Social auf zwei Jahre und erleichtert so den Weg für undokumentierte Arbeiter
Madrid stellt digitale Reform des spanischen Aufenthaltsystems vor, um Rückstände drastisch zu reduzieren
Krise bei „Cita Previa“-Terminen gefährdet Zeitpläne für ausländische Fachkräfte
Neueste Nachrichten
Lange Warteschlangen am Flughafen Málaga verdeutlichen die wachsenden Probleme der EU-Passport-Technologie
Passagiere am Flughafen Málaga mussten am 21. November mit Wartezeiten von bis zu zwei Stunden bei der Passkontrolle rechnen, da Spanien auf die von der EU vorgeschriebenen biometrischen Kontrollen umstellt. Personalmangel und defekte automatische Kontrollsysteme sorgen für Störungen im Geschäftsreiseverkehr, was Forderungen nach Notfallplänen und längeren Umsteigezeiten laut werden lässt.
Spanien hebt Einkommensgrenze für Anträge auf Familienzusammenführung mit Eltern an
Ab dem 20. November 2025 hat Spanien die Einkommensanforderungen für Arbeitnehmer, die ihre Eltern für einen Aufenthalt sponsern möchten, um 25 % erhöht. Zudem sind nun strengere Nachweise zur finanziellen oder medizinischen Abhängigkeit erforderlich. Unternehmen müssen ihre Mobilitätsbudgets und Dokumentationen umgehend anpassen, um Ablehnungen zu vermeiden.
Wartezeit für Arraigo Social von drei auf zwei Jahre verkürzt
Ab dem 20. November 2025 benötigen Migranten nur noch 24 statt 36 Monate vorherigen Wohnsitz, um für Spaniens Arraigo Social Aufenthaltsgenehmigungen in Frage zu kommen. Der schnellere Weg zum legalen Status ermöglicht es Unternehmen, Talente früher zu halten, und könnte Engpässe in wichtigen Branchen lindern.
Krise bei „Cita Previa“-Terminen verzögert Einstellung ausländischer Fachkräfte
Das überlastete Online-Terminvergabesystem in Spanien verzögert die Ausstellung von Aufenthaltstiteln um bis zu drei Monate, was für Arbeitgeber, die Mitarbeiter nach Spanien versetzen, kostspielige Projektverzögerungen und Compliance-Risiken mit sich bringt.
Flughafen Palma de Mallorca führt biometrisches Ein- und Ausreisesystem der EU ein
Palma de Mallorca ist Spaniens zweiter Flughafen, der das neue biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU einführt. Für Nicht-EU-Reisende bedeutet das Fingerabdruck- und Gesichtsscans sowie möglicherweise längere Wartezeiten während der Einführungsphase.
Spanien kündigt digitale Reform des überlasteten Aufenthaltsgenehmigungssystems an
Madrid hat eine landesweite digitale Plattform vorgestellt, die ab 2026 die bisher zersplitterten, papierbasierten Aufenthaltsverfahren in Spanien ersetzen soll. Ziel ist es, Terminstaus abzubauen und die Dokumentenanforderungen zu vereinheitlichen.