
In einer Entscheidung, die sowohl von Arbeitgebern als auch von Migrantenrechtsgruppen begrüßt wird, hat die spanische Regierung die Voraussetzung für den ununterbrochenen Aufenthalt bei den Arraigo Social- und Arraigo Sociolaboral-Genehmigungen von 36 auf 24 Monate reduziert. Die Änderung wurde am 19. November veröffentlicht und gilt für alle Anträge, die ab dem 20. November 2025 eingereicht werden.
Arraigo ist Spaniens wichtigster humanitärer Weg zur Legalisierung und gewährt Ausländern, die starke soziale oder berufliche Bindungen nachweisen können, eine einjährige Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis, die zweimal verlängert werden kann. Die bisherige dreijährige Anwesenheitsregel führte häufig dazu, dass gut integrierte Migranten in prekären Jobs oder der Schattenwirtschaft feststeckten. Die Verkürzung der Wartezeit um ein ganzes Jahr könnte Zehntausenden undokumentierten Arbeitern zugutekommen, die vor November 2023 ins Land gekommen sind.
Auch die spanische Wirtschaft profitiert: Personalverantwortliche können nun unverzichtbare Mitarbeiter schneller legalisieren, was Compliance-Risiken und Fluktuation verringert. Migrationsberater empfehlen Unternehmen, ihre Belegschaft umgehend zu prüfen; wer einen durchgehenden Aufenthalt von zwei Jahren plus einen 30-Stunden-Arbeitsvertrag nachweisen kann, könnte bereits jetzt infrage kommen. Die Bearbeitungszeiten variieren stark, von nur vier Wochen in Valencia bis zu zwei Monaten in Madrid.
Strategisch fügt sich die Reform in einen breiteren europäischen Trend zu inklusiveren Arbeitsmigrationspolitiken ein: Italien hat seine eigene „emersione“-Frist Anfang des Jahres verkürzt, und Portugal diskutiert ein ähnliches Gesetz. Experten sehen in dem Schritt auch eine Entlastung bei Arbeitskräftemangel in der Gastronomie, im Baugewerbe und in der Altenpflege – Branchen, die vor der Tourismussaison 2026 dringend legale Arbeitskräfte suchen.
Arraigo ist Spaniens wichtigster humanitärer Weg zur Legalisierung und gewährt Ausländern, die starke soziale oder berufliche Bindungen nachweisen können, eine einjährige Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis, die zweimal verlängert werden kann. Die bisherige dreijährige Anwesenheitsregel führte häufig dazu, dass gut integrierte Migranten in prekären Jobs oder der Schattenwirtschaft feststeckten. Die Verkürzung der Wartezeit um ein ganzes Jahr könnte Zehntausenden undokumentierten Arbeitern zugutekommen, die vor November 2023 ins Land gekommen sind.
Auch die spanische Wirtschaft profitiert: Personalverantwortliche können nun unverzichtbare Mitarbeiter schneller legalisieren, was Compliance-Risiken und Fluktuation verringert. Migrationsberater empfehlen Unternehmen, ihre Belegschaft umgehend zu prüfen; wer einen durchgehenden Aufenthalt von zwei Jahren plus einen 30-Stunden-Arbeitsvertrag nachweisen kann, könnte bereits jetzt infrage kommen. Die Bearbeitungszeiten variieren stark, von nur vier Wochen in Valencia bis zu zwei Monaten in Madrid.
Strategisch fügt sich die Reform in einen breiteren europäischen Trend zu inklusiveren Arbeitsmigrationspolitiken ein: Italien hat seine eigene „emersione“-Frist Anfang des Jahres verkürzt, und Portugal diskutiert ein ähnliches Gesetz. Experten sehen in dem Schritt auch eine Entlastung bei Arbeitskräftemangel in der Gastronomie, im Baugewerbe und in der Altenpflege – Branchen, die vor der Tourismussaison 2026 dringend legale Arbeitskräfte suchen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News