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Krise bei „Cita Previa“-Terminen verzögert Einstellung ausländischer Fachkräfte

Nov. 21, 2025
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Krise bei „Cita Previa“-Terminen verzögert Einstellung ausländischer Fachkräfte
Ein neuer Bericht vom 19. November zeigt, dass das spanische Online-System „cita previa“ – das Tor für Termine im Bereich Einwanderung – zu einem großen Engpass für Unternehmensmobilitätsprogramme geworden ist. In Madrid, Barcelona und Valencia führt die Knappheit an Terminen inzwischen zu Verzögerungen bei der Ausstellung von Aufenthaltstiteln um bis zu drei Monate, was Projektstarttermine gefährdet und Unternehmen bei Überschreitung der Aufenthaltsdauer mit Bußgeldern konfrontiert.

Die enorme Nachfrage, unterbesetzte Ausländerbehörden und wiederkehrende IT-Probleme haben einen Nährboden für einen wachsenden Schwarzmarkt geschaffen. Bots reservieren neue Termine innerhalb von Sekunden, um sie anschließend für 30 bis 200 Euro weiterzuverkaufen, was legitime Nutzer zusätzlich benachteiligt. Das Chaos bei der Terminvergabe lässt neue Mitarbeiter im Ungewissen, Antragsteller auf Verlängerungen in rechtlicher Schwebe und HR-Teams verzweifelt nach freien Kapazitäten in kleineren Provinzämtern suchen.

Krise bei „Cita Previa“-Terminen verzögert Einstellung ausländischer Fachkräfte


Die Behörden haben 1.200 temporäre Mitarbeiter für Anfang 2026 genehmigt und testen derzeit ein zentrales Buchungsportal in der Beta-Phase, doch Experten bleiben nach Jahren verpasster Fristen skeptisch. Bis sich der Rückstau abbaut, raten Fachleute, Anträge vier bis sechs Monate vor Ablauf einzureichen, die Verfügbarkeit täglich zu prüfen und Notfallreisen zu Ämtern mit besseren Kapazitäten einzuplanen.

Für Unternehmen bedeutet das einen spürbaren operativen Schaden: Verzögerte Projekte, unproduktive Gehälter und mögliche Strafen wegen Nichteinhaltung. Mobility-Manager sollten globale Zeitpläne anpassen und reisende Mitarbeiter über die rechtlichen Risiken informieren, ohne gültigen TIE zu arbeiten – selbst wenn die Verzögerungen von staatlicher Seite verursacht werden.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News

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