
Ein in dieser Woche veröffentlichter Bericht legt die zunehmende Dysfunktion des spanischen Online-„Cita Previa“-Systems offen – dem verpflichtenden Portal für Termine im Bereich Einwanderung. In Madrid, Barcelona und Valencia werden Termine für die Erneuerung und erstmalige Ausstellung von Aufenthaltstiteln inzwischen um bis zu drei Monate nach hinten verschoben. Für Arbeitgeber bedeutet das verzögerte Einstellungen, ungenutzte Gehälter und die drohende Gefahr von Bußgeldern, wenn Mitarbeiter mit abgelaufenen Dokumenten arbeiten.
Die hohe Nachfrage ist nur ein Teil des Problems. Unterbesetzte Ausländerbehörden und wiederkehrende IT-Ausfälle haben einen florierenden Schwarzmarkt für Termine entstehen lassen. Bots schnappen sich neu freigegebene Termine in Sekundenschnelle und verkaufen sie für 30 bis 200 Euro weiter. Mobility-Manager klagen, dass sie ständig gegen diese Termin-Händler ankämpfen müssen, während sie gleichzeitig wichtige Projektfristen einhalten müssen.
Das Innenministerium gibt an, für Anfang 2026 1.200 temporäre Mitarbeiter genehmigt zu haben und testet derzeit ein zentrales Buchungsportal. Erfahrene Praktiker bleiben jedoch skeptisch nach Jahren verpasster Digitalisierungsziele. Experten empfehlen daher, Verlängerungen vier bis sechs Monate vor Ablauf zu beantragen, die Verfügbarkeit täglich zu prüfen und im Notfall mit Reisen zu weniger ausgelasteten Außenstellen zu rechnen.
Die Terminproblematik steht im Zusammenhang mit Spaniens umfassenderem Vorhaben, eine einheitliche digitale Plattform für Aufenthaltsverfahren zu schaffen. Gelingt diese Reform, könnte das „Cita Previa“-System überflüssig werden. Bis dahin müssen Unternehmen in einem Umfeld agieren, in dem ein Bot darüber entscheidet, ob ein Ingenieur am ersten Arbeitstag erscheint oder ein Quartal auf der Ersatzbank sitzt.
Personalabteilungen wird geraten, in Arbeitsverträgen eine Klausel zur Einhaltung der Aufenthaltsdokumente aufzunehmen, die Einstellungen an die rechtzeitige Ausstellung der Karte knüpft, und Mitarbeiter über die rechtlichen Risiken einer Beschäftigung ohne gültigen TIE aufzuklären – selbst wenn Verzögerungen durch die Behörden verursacht werden.
Die hohe Nachfrage ist nur ein Teil des Problems. Unterbesetzte Ausländerbehörden und wiederkehrende IT-Ausfälle haben einen florierenden Schwarzmarkt für Termine entstehen lassen. Bots schnappen sich neu freigegebene Termine in Sekundenschnelle und verkaufen sie für 30 bis 200 Euro weiter. Mobility-Manager klagen, dass sie ständig gegen diese Termin-Händler ankämpfen müssen, während sie gleichzeitig wichtige Projektfristen einhalten müssen.
Das Innenministerium gibt an, für Anfang 2026 1.200 temporäre Mitarbeiter genehmigt zu haben und testet derzeit ein zentrales Buchungsportal. Erfahrene Praktiker bleiben jedoch skeptisch nach Jahren verpasster Digitalisierungsziele. Experten empfehlen daher, Verlängerungen vier bis sechs Monate vor Ablauf zu beantragen, die Verfügbarkeit täglich zu prüfen und im Notfall mit Reisen zu weniger ausgelasteten Außenstellen zu rechnen.
Die Terminproblematik steht im Zusammenhang mit Spaniens umfassenderem Vorhaben, eine einheitliche digitale Plattform für Aufenthaltsverfahren zu schaffen. Gelingt diese Reform, könnte das „Cita Previa“-System überflüssig werden. Bis dahin müssen Unternehmen in einem Umfeld agieren, in dem ein Bot darüber entscheidet, ob ein Ingenieur am ersten Arbeitstag erscheint oder ein Quartal auf der Ersatzbank sitzt.
Personalabteilungen wird geraten, in Arbeitsverträgen eine Klausel zur Einhaltung der Aufenthaltsdokumente aufzunehmen, die Einstellungen an die rechtzeitige Ausstellung der Karte knüpft, und Mitarbeiter über die rechtlichen Risiken einer Beschäftigung ohne gültigen TIE aufzuklären – selbst wenn Verzögerungen durch die Behörden verursacht werden.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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