
Frustrierte Bürger protestieren gegen Wiedereinführung von Grenzkontrollen im Schengen-Raum
Die Basisproteste gegen die Wiedereinführung von Grenzkontrollen innerhalb des Schengen-Raums schlagen zunehmend auf die Straße durch. Die Jugendorganisationen Jeunes Européens aus Kehl (Deutschland) und Baden-Württemberg kündigten am 21. November an, am Sonntag, den 23. November 2025, eine grenzüberschreitende Kundgebung am Bahnhof Kehl abzuhalten.
Unter dem Motto „Fass mein Schengen nicht an“ wollen die Gruppen auf die alltäglichen Auswirkungen der Kontrollen aufmerksam machen, die Frankreich und Deutschland seit Ende 2024 nahezu ununterbrochen aufrechterhalten. Studierende, Auszubildende und Pendler beklagen unvorhersehbare Warteschlangen, die eine eigentlich zehnminütige Fahrt um bis zu 45 Minuten verlängern. „Das Leben in einer Doppelstadtregion funktioniert nur, wenn Grenzen unsichtbar bleiben“, heißt es in einer Stellungnahme der Organisationen.
Seit den Sicherheitsmaßnahmen rund um die Olympischen Spiele 2024 in Paris rechtfertigt Frankreich die Kontrollen mit Terrorismus- und Schmuggelbekämpfung, während Berlin sie zur Eindämmung irregulärer Migration einsetzt. EU-Recht erlaubt vorübergehende Kontrollen, doch zivilgesellschaftliche Gruppen kritisieren, dass wiederholte sechsmonatige Verlängerungen diese Ausnahme zur Normalität gemacht haben.
Obwohl die Proteste am Sonntag symbolischen Charakter haben, spiegeln sie den wachsenden Druck auf beide Regierungen wider – insbesondere vor der Überprüfung der Schengen-Regeln durch den Europäischen Rat im Jahr 2025. Wirtschaftsverbände in Elsass und Oberrhein-Korridor beklagen bereits jetzt Lieferverzögerungen und verpasste Kundentermine, die jährlich „Millionen Euro“ kosten. Sollte der Protest an Fahrt gewinnen, könnte Paris härtere Fragen zur Verhältnismäßigkeit der Kontrollen erwarten.
Teams für globale Mobilität, die Mitarbeitende zwischen französischen und deutschen Standorten versetzen, sollten sich auf sporadische Verzögerungen bis mindestens Frühjahr 2026 einstellen und Bahnfahrpläne nutzen, die den morgendlichen Berufsverkehr meiden. Zudem gilt es, mögliche politische Änderungen nach der EU-Überprüfung im Auge zu behalten – vor allem, wenn bürgernahe Aktionen weiterhin Medien- und politische Aufmerksamkeit erzeugen.
Die Basisproteste gegen die Wiedereinführung von Grenzkontrollen innerhalb des Schengen-Raums schlagen zunehmend auf die Straße durch. Die Jugendorganisationen Jeunes Européens aus Kehl (Deutschland) und Baden-Württemberg kündigten am 21. November an, am Sonntag, den 23. November 2025, eine grenzüberschreitende Kundgebung am Bahnhof Kehl abzuhalten.
Unter dem Motto „Fass mein Schengen nicht an“ wollen die Gruppen auf die alltäglichen Auswirkungen der Kontrollen aufmerksam machen, die Frankreich und Deutschland seit Ende 2024 nahezu ununterbrochen aufrechterhalten. Studierende, Auszubildende und Pendler beklagen unvorhersehbare Warteschlangen, die eine eigentlich zehnminütige Fahrt um bis zu 45 Minuten verlängern. „Das Leben in einer Doppelstadtregion funktioniert nur, wenn Grenzen unsichtbar bleiben“, heißt es in einer Stellungnahme der Organisationen.
Seit den Sicherheitsmaßnahmen rund um die Olympischen Spiele 2024 in Paris rechtfertigt Frankreich die Kontrollen mit Terrorismus- und Schmuggelbekämpfung, während Berlin sie zur Eindämmung irregulärer Migration einsetzt. EU-Recht erlaubt vorübergehende Kontrollen, doch zivilgesellschaftliche Gruppen kritisieren, dass wiederholte sechsmonatige Verlängerungen diese Ausnahme zur Normalität gemacht haben.
Obwohl die Proteste am Sonntag symbolischen Charakter haben, spiegeln sie den wachsenden Druck auf beide Regierungen wider – insbesondere vor der Überprüfung der Schengen-Regeln durch den Europäischen Rat im Jahr 2025. Wirtschaftsverbände in Elsass und Oberrhein-Korridor beklagen bereits jetzt Lieferverzögerungen und verpasste Kundentermine, die jährlich „Millionen Euro“ kosten. Sollte der Protest an Fahrt gewinnen, könnte Paris härtere Fragen zur Verhältnismäßigkeit der Kontrollen erwarten.
Teams für globale Mobilität, die Mitarbeitende zwischen französischen und deutschen Standorten versetzen, sollten sich auf sporadische Verzögerungen bis mindestens Frühjahr 2026 einstellen und Bahnfahrpläne nutzen, die den morgendlichen Berufsverkehr meiden. Zudem gilt es, mögliche politische Änderungen nach der EU-Überprüfung im Auge zu behalten – vor allem, wenn bürgernahe Aktionen weiterhin Medien- und politische Aufmerksamkeit erzeugen.
Quelle: Rue89 Strasbourg
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