
Chinas Entscheidung, Inhabern regulärer russischer Reisepässe eine visumfreie Einreise von 30 Tagen zu gewähren, verändert bereits nach nur zwei Monaten des einjährigen Pilotprojekts (15. September 2025 – 14. September 2026) die Ankunftszahlen deutlich. Daten der Nationalen Einwanderungsbehörde und großer Online-Reisebüros zeigen, dass die Ankünfte russischer Touristen im September und Oktober um 40 % gestiegen sind. Für das Gesamtjahr 2025 wird nun mit über zwei Millionen Besuchern gerechnet. Die Nachfrage konzentriert sich vor allem auf Hainan, das in diesem Jahr mit einer halben Million russischer Gäste rechnet, aber auch Sekundärstädte wie Harbin, Guangzhou und kulturelle Attraktionen in Henan verzeichnen zweistelliges Wachstum.
Hintergrund: Moskau und Peking diskutieren seit Langem über gegenseitige Erleichterungen, doch Pekings einseitiger Schritt spiegelt eine breitere Strategie nach der Pandemie wider, gezielte visumfreie Einreisen zu ermöglichen, um Tourismus und zwischenmenschliche Kontakte wiederzubeleben. Russland ist der erste G-20-Markt mit 30-tägigem visumfreiem Zugang; europäische Reisende erhalten derzeit 15 Tage.
Wirtschaftliche Auswirkungen: Hotels, Reiseveranstalter und Fluggesellschaften wie Hainan Airlines und Aeroflot bauen ihre Kapazitäten auf den Strecken Moskau-Haikou, Wladiwostok-Harbin und St. Petersburg-Peking aus. Der Duty-Free-Händler China Duty Free Group meldet einen Anstieg der russischen Ausgaben in Hainan im Oktober um 62 % im Jahresvergleich. Für Manager der Unternehmensmobilität vereinfacht die Regelung kurzfristige Einsätze und Fabrikbesuche in den nordöstlichen Grenzprovinzen.
Praktische Hinweise: Reisende müssen über einen internationalen Grenzübergang einreisen, eine Versicherung mitführen und sich innerhalb von 24 Stunden bei der örtlichen Polizei anmelden. Überziehungsstrafen (500 RMB pro Tag, maximal 10.000 RMB) bleiben bestehen. Russischen Staatsbürgern, die länger bleiben oder einer bezahlten Tätigkeit nachgehen wollen, wird empfohlen, vorab das passende Visum oder eine Arbeitserlaubnis zu beantragen.
Ausblick: Sollten die Besucherzahlen das Ziel von zwei Millionen erreichen und die Sicherheitslage stabil bleiben, deuten Behörden an, dass die visumfreie Regelung verlängert oder auf andere BRICS-Staaten ausgeweitet werden könnte. Unternehmen, die stark von russischen Kunden abhängig sind, sollten sich auf schwankende Nachfrage einstellen, falls das Pilotprojekt im kommenden September nicht verlängert wird.
Hintergrund: Moskau und Peking diskutieren seit Langem über gegenseitige Erleichterungen, doch Pekings einseitiger Schritt spiegelt eine breitere Strategie nach der Pandemie wider, gezielte visumfreie Einreisen zu ermöglichen, um Tourismus und zwischenmenschliche Kontakte wiederzubeleben. Russland ist der erste G-20-Markt mit 30-tägigem visumfreiem Zugang; europäische Reisende erhalten derzeit 15 Tage.
Wirtschaftliche Auswirkungen: Hotels, Reiseveranstalter und Fluggesellschaften wie Hainan Airlines und Aeroflot bauen ihre Kapazitäten auf den Strecken Moskau-Haikou, Wladiwostok-Harbin und St. Petersburg-Peking aus. Der Duty-Free-Händler China Duty Free Group meldet einen Anstieg der russischen Ausgaben in Hainan im Oktober um 62 % im Jahresvergleich. Für Manager der Unternehmensmobilität vereinfacht die Regelung kurzfristige Einsätze und Fabrikbesuche in den nordöstlichen Grenzprovinzen.
Praktische Hinweise: Reisende müssen über einen internationalen Grenzübergang einreisen, eine Versicherung mitführen und sich innerhalb von 24 Stunden bei der örtlichen Polizei anmelden. Überziehungsstrafen (500 RMB pro Tag, maximal 10.000 RMB) bleiben bestehen. Russischen Staatsbürgern, die länger bleiben oder einer bezahlten Tätigkeit nachgehen wollen, wird empfohlen, vorab das passende Visum oder eine Arbeitserlaubnis zu beantragen.
Ausblick: Sollten die Besucherzahlen das Ziel von zwei Millionen erreichen und die Sicherheitslage stabil bleiben, deuten Behörden an, dass die visumfreie Regelung verlängert oder auf andere BRICS-Staaten ausgeweitet werden könnte. Unternehmen, die stark von russischen Kunden abhängig sind, sollten sich auf schwankende Nachfrage einstellen, falls das Pilotprojekt im kommenden September nicht verlängert wird.
Quelle: Travel & Tour World