
Die zunehmenden politischen Spannungen zwischen Peking und Tokio wirken sich zunehmend auf den Reisemarkt aus. Chinesische Online-Reisebüros berichten, dass seit Anfang November mehr als eine halbe Million Flugbuchungen nach Japan storniert wurden – ausgelöst durch provokante Äußerungen japanischer Politiker zu Taiwan und neue Sicherheitshinweise des chinesischen Ministeriums für Kultur und Tourismus. Große chinesische Reiseveranstalter wie Ctrip und Caissa haben Gruppenreisen ausgesetzt, während Fluggesellschaften die Winterkapazitäten auf den Strecken Shanghai–Tokio und Chengdu–Osaka reduzieren.
Die wirtschaftlichen Folgen sind erheblich. Vor der Pandemie trugen chinesische Touristen jährlich rund 13 Milliarden US-Dollar zum Einzelhandels- und Gastgewerbesektor Japans bei. Analysten von Nomura warnen nun, dass Japan bei einer anhaltenden Krise bis zu 2 Billionen Yen (ca. 13 Milliarden US-Dollar) an Besucherausgaben verlieren könnte. Besonders betroffen sind kleine und mittlere Unternehmen in Kyoto und Hokkaido, die auf chinesische Pauschalreisende spezialisiert sind.
Für Mobilitäts- und Entsendungsplaner wirkt sich die Abkühlung in beide Richtungen aus: Japanische Firmen in China sehen sich strengeren Kontrollen bei Visumseinladungen gegenüber, und japanische Expats in chinesischen Metropolen berichten von längeren Bearbeitungszeiten bei der Verlängerung ihrer Aufenthaltserlaubnisse.
Beide Regierungen signalisieren eine Deeskalation durch Hintertürgespräche vor einem möglichen Treffen der Staats- und Regierungschefs beim ASEAN-Plus-Three-Gipfel im nächsten Monat. Branchenverbände wie die Japan Association of Travel Agents empfehlen jedoch, sich durch Diversifizierung in südostasiatische Märkte auf Eventualitäten vorzubereiten.
Unternehmen, die Mitarbeiter nach Japan entsenden, sollten die chinesischen Reisehinweise (derzeit Stufe III) genau beobachten und bei weiter eingeschränkter Direktverbindung alternative Routen über Hongkong oder Seoul in Betracht ziehen.
Die wirtschaftlichen Folgen sind erheblich. Vor der Pandemie trugen chinesische Touristen jährlich rund 13 Milliarden US-Dollar zum Einzelhandels- und Gastgewerbesektor Japans bei. Analysten von Nomura warnen nun, dass Japan bei einer anhaltenden Krise bis zu 2 Billionen Yen (ca. 13 Milliarden US-Dollar) an Besucherausgaben verlieren könnte. Besonders betroffen sind kleine und mittlere Unternehmen in Kyoto und Hokkaido, die auf chinesische Pauschalreisende spezialisiert sind.
Für Mobilitäts- und Entsendungsplaner wirkt sich die Abkühlung in beide Richtungen aus: Japanische Firmen in China sehen sich strengeren Kontrollen bei Visumseinladungen gegenüber, und japanische Expats in chinesischen Metropolen berichten von längeren Bearbeitungszeiten bei der Verlängerung ihrer Aufenthaltserlaubnisse.
Beide Regierungen signalisieren eine Deeskalation durch Hintertürgespräche vor einem möglichen Treffen der Staats- und Regierungschefs beim ASEAN-Plus-Three-Gipfel im nächsten Monat. Branchenverbände wie die Japan Association of Travel Agents empfehlen jedoch, sich durch Diversifizierung in südostasiatische Märkte auf Eventualitäten vorzubereiten.
Unternehmen, die Mitarbeiter nach Japan entsenden, sollten die chinesischen Reisehinweise (derzeit Stufe III) genau beobachten und bei weiter eingeschränkter Direktverbindung alternative Routen über Hongkong oder Seoul in Betracht ziehen.
Quelle: Travel & Tour World