
In einem symbolischen Schritt haben indische Botschaften und Konsulate weltweit diese Woche stillschweigend die Bearbeitung von Touristenvisa für chinesische Staatsbürger wieder aufgenommen, berichtete die Times of India am 21. November. Der Service war seit Mitte 2020 nach tödlichen Zusammenstößen in Ost-Ladakh ausgesetzt. Während Geschäfts- und Familienvisa bereits Anfang dieses Jahres wieder erteilt wurden, blieben Freizeitvisa bis jetzt auf Eis gelegt.
Indische Behörden bezeichneten die Maßnahme als „menschenorientierten Vertrauensaufbau“. An den Visa-Schaltern in Peking, Shanghai, Guangzhou und Hongkong gab es am ersten Tag einen „kontinuierlichen Zustrom“ von Anträgen, vor allem von unabhängigen Reisenden und Angehörigen von im Ausland tätigen Mitarbeitern. Die im Oktober wieder aufgenommenen Direktflüge bieten drei chinesischen Fluggesellschaften und Air India insgesamt 21 wöchentliche Verbindungen, und die Airlines betonen, dass sie bei steigender Nachfrage schnell Kapazitäten erhöhen können.
Für chinesische Unternehmen eröffnet die Wiedereröffnung neue Möglichkeiten für Incentive-Reisen und erleichtert die Reise von Mitarbeitern, die bei indischen Joint Ventures eingesetzt sind. Auch Rekrutierungsteams erwarten eine reibungslosere Mobilität von Kandidaten, da Touristenvisa oft als Notlösung dienen, wenn die Arbeitserlaubnis-Papiere verzögert sind. Indische Reiseveranstalter hoffen hingegen auf eine Wiederbelebung des China-Geschäfts vor Covid, das einst für 280.000 Ankünfte pro Jahr sorgte.
Sicherheitsanalysten warnen, dass die Politik zurückgenommen werden könnte, falls die Grenzgespräche ins Stocken geraten. Antragsteller werden daher geraten, ihre Formulare zügig einzureichen und vollständig erstattungsfähige Flugtickets zu buchen. Beide Seiten verhandeln weiterhin über eine gegenseitige Ausweitung der Kurzzeit-e-Visa-Kategorien, was das Reisen zusätzlich erleichtern würde.
Im weiteren geopolitischen Kontext haben die beiden Länder vereinbart, 2025 das 75-jährige Bestehen ihrer diplomatischen Beziehungen mit einer Reihe kultureller Veranstaltungen zu feiern – viele davon werden nun leichter Einreisegenehmigungen für Teilnehmer und Publikum erhalten können.
Indische Behörden bezeichneten die Maßnahme als „menschenorientierten Vertrauensaufbau“. An den Visa-Schaltern in Peking, Shanghai, Guangzhou und Hongkong gab es am ersten Tag einen „kontinuierlichen Zustrom“ von Anträgen, vor allem von unabhängigen Reisenden und Angehörigen von im Ausland tätigen Mitarbeitern. Die im Oktober wieder aufgenommenen Direktflüge bieten drei chinesischen Fluggesellschaften und Air India insgesamt 21 wöchentliche Verbindungen, und die Airlines betonen, dass sie bei steigender Nachfrage schnell Kapazitäten erhöhen können.
Für chinesische Unternehmen eröffnet die Wiedereröffnung neue Möglichkeiten für Incentive-Reisen und erleichtert die Reise von Mitarbeitern, die bei indischen Joint Ventures eingesetzt sind. Auch Rekrutierungsteams erwarten eine reibungslosere Mobilität von Kandidaten, da Touristenvisa oft als Notlösung dienen, wenn die Arbeitserlaubnis-Papiere verzögert sind. Indische Reiseveranstalter hoffen hingegen auf eine Wiederbelebung des China-Geschäfts vor Covid, das einst für 280.000 Ankünfte pro Jahr sorgte.
Sicherheitsanalysten warnen, dass die Politik zurückgenommen werden könnte, falls die Grenzgespräche ins Stocken geraten. Antragsteller werden daher geraten, ihre Formulare zügig einzureichen und vollständig erstattungsfähige Flugtickets zu buchen. Beide Seiten verhandeln weiterhin über eine gegenseitige Ausweitung der Kurzzeit-e-Visa-Kategorien, was das Reisen zusätzlich erleichtern würde.
Im weiteren geopolitischen Kontext haben die beiden Länder vereinbart, 2025 das 75-jährige Bestehen ihrer diplomatischen Beziehungen mit einer Reihe kultureller Veranstaltungen zu feiern – viele davon werden nun leichter Einreisegenehmigungen für Teilnehmer und Publikum erhalten können.
Quelle: The Times of India