Uber und WeRide führen in Abu Dhabi vollautonome Robotaxis in der Uber-App ein
Spanische Fluggesellschaften verlängern Aussetzung der Flüge zwischen Madrid und Caracas wegen erhöhter Sicherheitsrisiken
Chinas Vorstoß für visumfreies Reisen führt zu 35 % Anstieg bei ausländischen Ankünften
Neueste Nachrichten
Landesweiter Flughafenstreik legt 3.400 Flüge lahm und bringt eine halbe Million Reisen durcheinander
Ein 24-stündiger Verdi-Streik am 26. November legte die Bodenabfertigung und Sicherheitskontrollen an zehn deutschen Flughäfen lahm, wodurch rund 3.400 Flüge ausfielen und schätzungsweise 500.000 Passagiere gestrandet waren. Die Gewerkschaft fordert eine Gehaltserhöhung von acht Prozent sowie höhere Zulagen; die Arbeitgeber warnen vor einer Kostenexplosion. Geschäftsreisende müssen mit erheblichen Beeinträchtigungen rechnen, während die Debatte über Mindestdienstleistungen in kritischen Verkehrsbereichen neu entfacht wird.
Trump-Regierung beendet vorübergehenden Schutzstatus für 340.000 haitianische Staatsangehörige
Das US-Heimatschutzministerium (DHS) hat die Beendigung des Temporären Schutzstatus (TPS) für Haiti angekündigt, wodurch rund 340.000 Haitianer ab dem 3. Februar 2026 ihren legalen Aufenthalts- und Arbeitsschutz verlieren. Arbeitgeber haben ein Jahr Zeit, um alternative Visalösungen zu finden, andernfalls droht der Verlust von Mitarbeitern. Gleichzeitig bereiten Interessenvertretungen rechtliche Schritte gegen die Entscheidung vor. Dieser Schritt deutet auf eine umfassendere Verschärfung der humanitären Einwanderungsprogramme der USA hin.
Der 24-stündige Generalstreik in Belgien legt die meisten Flüge lahm und lähmt den öffentlichen Nahverkehr
Ein landesweiter Streik am 26. November zwang den Flughafen Brüssel, alle Abflüge und die meisten Ankünfte zu streichen, den Flughafen Charleroi zu schließen und den Bahn-, Bus- und U-Bahn-Verkehr stark einzuschränken. Geschäftsreisende müssen mit erheblichen Verspätungen rechnen, während Unternehmen Passagiere umleiten oder auf Homeoffice umstellen, da die Gewerkschaften gegen Renten- und Haushaltsreformen protestieren.
Hongkong und Shenzhen einigen sich auf schnellere und intelligentere Grenzkontrollen
Die Sicherheitschefs von Hongkong und Shenzhen einigten sich am 26. November darauf, die Umgestaltung wichtiger Grenzkontrollpunkte zu rund um die Uhr geöffneten, mit Gesichtserkennung ausgestatteten „intelligenten“ Grenzanlagen zu beschleunigen. Mit diesem Vorhaben soll die chronische Überlastung der täglich rund 700.000 Reisenden verringert und die Verzögerungen im Logistikbereich deutlich reduziert werden – ein klarer Vorteil für Unternehmen, die in der Greater Bay Area tätig sind.
COP-30 lässt Hotelpreise in Belém um 155 % steigen und Flugpreise um 25 % anziehen
Das brasilianische IBGE berichtet, dass die Hotelpreise in Belém im November um 155 % gestiegen sind, während die Flugpreise um 25 % zulegten – ausgelöst durch den Klimagipfel COP-30. Dieser Preisanstieg belastet die Budgets für Geschäftsreisen erheblich und unterstreicht die Notwendigkeit frühzeitiger Buchungen sowie angepasster Tagespauschalen vor künftigen Großveranstaltungen.
Indien und VAE beschleunigen Visaliberalisierung beim 6. Gemeinsamen Konsularausschuss
Indien und die VAE nutzten ihr 6. Treffen des Gemeinsamen Konsularausschusses, um sich auf eine „fortschreitende Liberalisierung“ der Visabestimmungen zu einigen und Projekte zur Digitalisierung der Dokumentenprüfung sowie der Daten zu Überziehern zu starten. Der Fahrplan verspricht schnellere und planbarere Abläufe für indische Fachkräfte und Unternehmen in den Emiraten und stärkt damit eine der weltweit verkehrsreichsten Arbeits- und Reisekorridore.
Zypern und Libanon schließen historisches Abkommen zur Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) und ebnen den Weg für sicherere Offshore-Operationen sowie grenzüberschreitende Arbeitnehmermobilität
Zypern und Libanon haben endlich ihre Grenzen der ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) ratifiziert, was Energie- und Meeresdienstleistungsunternehmen rechtliche Sicherheit bietet, um Teams, Schiffe und Projektgruppen zwischen den beiden Ländern zu entsenden. Die Vereinbarung dürfte die Versicherungskosten senken, die Bearbeitung von Arbeitserlaubnissen beschleunigen und den Weg für ein Stromkabel zwischen Zypern und Libanon ebnen, das den Geschäftsreiseverkehr weiter fördern wird. Für Unternehmen, die Mitarbeiter verlagern, bedeutet das Abkommen eine spürbare Verringerung des operativen Risikos im östlichen Mittelmeerraum.
Österreich führt neue Grenzgängerbewilligung ein, Start geplant für 1. Dezember 2025
Ab dem 1. Dezember 2025 wird Österreich eine spezielle Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis für Drittstaatsangehörige einführen, die in einem Nachbarstaat wohnen, aber in den österreichischen Grenzregionen pendeln. Mit dieser Maßnahme wird eine langjährige Lücke in der Rechtslage geschlossen, die Bearbeitungszeit soll kürzer sein als bei der regulären Rot-Weiß-Rot-Karte, und die Arbeitskräfteversorgung für Unternehmen nahe der slowakischen, tschechischen und ungarischen Grenze soll stabilisiert werden.
Großbritannien legt festen Starttermin für elektronische Reisegenehmigung fest: „Keine Erlaubnis, keine Reise“ ab dem 25. Februar 2026
Das Innenministerium hat den 25. Februar 2026 als Startdatum für die verpflichtende Einführung der elektronischen Reisegenehmigungen (ETA) festgelegt. Ab diesem Zeitpunkt benötigen die meisten visumfreien Staatsangehörigen eine ETA, um Transportmittel nach Großbritannien zu besteigen. Die digitale Genehmigung kostet 16 Pfund, wird über eine App beantragt und von den Beförderern beim Abflug überprüft. Unternehmen sollten jetzt die Vorlaufzeiten und Kosten der ETA in ihre Reisekonzepte einplanen, um Störungen zu vermeiden.
Irland verlangt von arbeitenden Asylbewerbern bis zu 238 € pro Woche für staatliche Unterkünfte
Ab Ende 2026 müssen Asylsuchende mit Arbeit 10 % bis 40 % ihres Lohns (maximal 238 € pro Woche) für ihre staatlich bereitgestellte Unterkunft zahlen. Die Regierung erklärt, dass dadurch jährlich bis zu 30 Millionen Euro eingespart und Irland an die EU-Standards angepasst werden. NGOs warnen jedoch, dass dies gefährdete Arbeitnehmer in die Schattenwirtschaft treiben könnte. Arbeitgeber von Schutzsuchenden sollten ihre Vergütungspakete und Lohnabrechnungen überprüfen.
Indien protestiert gegen Festnahme eines in Arunachal geborenen Passagiers am Flughafen Shanghai
• Indien hat offiziell gegen China protestiert, nachdem ein in Arunachal geborener indischer Reisender während eines Zwischenstopps in Shanghai 18 Stunden lang festgehalten wurde. • Neu-Delhi wirft Peking eine Verletzung internationaler Lufttransitabkommen vor, was die Gefahr erneuter Spannungen in den zwischenmenschlichen Beziehungen erhöht. • Multinationale Unternehmen sollten die Reiserouten für Inhaber indischer Pässe aus umstrittenen Regionen überprüfen und ihre Reise-Risikoprotokolle aktualisieren.
Kanada nimmt Katar in die eTA-Liste auf und ermöglicht katarischen Staatsbürgern fünf Jahre lang visumfreies Reisen
Katar wurde in das elektronische Reisegenehmigungsprogramm Kanadas aufgenommen, wodurch katarische Staatsbürger bis zu sechs Monate pro Reise visumfrei nach Kanada einreisen können. Die fünf Jahre gültige eTA erleichtert Geschäfts- und Urlaubsreisen und stärkt die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern.