
Die spanischen Fluggesellschaften Iberia, Air Europa und Plus Ultra haben bestätigt, dass sie ihre Flüge zwischen Madrid und Caracas auf unbestimmte Zeit aussetzen werden, trotz eines Ultimatums der venezolanischen Regierung vom 25. November, die bei ausbleibender Wiederaufnahme der Flüge die Verkehrsrechte entziehen will. Diese Entscheidung folgt auf eine aktualisierte Warnung der spanischen Luftfahrtbehörde AESA, die vor verstärkter militärischer Aktivität und Flugabwehr im südlichen Karibikraum sowie mangelhafter Koordination der Flugverkehrskontrolle im venezolanischen Luftraum warnt.
Die Fluggesellschaften hatten die Strecke bereits Anfang November eingestellt, doch interne Risikoanalysen am vergangenen Wochenende kamen zu dem Schluss, dass die Sicherheitslage für Crew und Passagiere weiterhin nicht gewährleistet ist. Rund 6.000 Passagiere wurden bereits umgebucht, und das spanische Verkehrsministerium überwacht die Lage „Stunde für Stunde“ gemeinsam mit EU-Partnern.
Operativ bedeutet die Aussetzung den Verlust einer der wenigen verbliebenen Direktverbindungen zwischen Venezuela und Europa, was Reisende zu Umsteigeverbindungen über Bogotá, Istanbul oder São Paulo zwingt. Firmen, die Projekte in Venezuela betreuen, wird empfohlen, mindestens 24 bis 48 Stunden zusätzliche Transitzeit einzuplanen und sicherzustellen, dass Schengen-Mehrfacheinreisevisa für nicht-EU-Mitarbeiter auch eventuelle Zwischenstopps abdecken.
Für spanische Exporteure könnte die Pause zudem Verzögerungen bei Frachtlieferungen von Autoteilen und medizinischen Gütern bedeuten, die normalerweise im Frachtraum von Passagierflugzeugen transportiert werden. Spediteure berichten von Zuschlägen auf Spot-Raten von bis zu 35 % bei alternativen Routen.
Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass der Flugverkehr Madrid–Caracas erst kürzlich wieder 70 % des Vorkrisenniveaus erreicht hatte, vor allem getrieben durch Besuche bei Freunden und Familie sowie Öl- und Gasprojekte. Sollte sich die Sicherheitslage nicht rasch stabilisieren, wird sich die Erholung voraussichtlich bis Ende 2026 verzögern.
Die Fluggesellschaften hatten die Strecke bereits Anfang November eingestellt, doch interne Risikoanalysen am vergangenen Wochenende kamen zu dem Schluss, dass die Sicherheitslage für Crew und Passagiere weiterhin nicht gewährleistet ist. Rund 6.000 Passagiere wurden bereits umgebucht, und das spanische Verkehrsministerium überwacht die Lage „Stunde für Stunde“ gemeinsam mit EU-Partnern.
Operativ bedeutet die Aussetzung den Verlust einer der wenigen verbliebenen Direktverbindungen zwischen Venezuela und Europa, was Reisende zu Umsteigeverbindungen über Bogotá, Istanbul oder São Paulo zwingt. Firmen, die Projekte in Venezuela betreuen, wird empfohlen, mindestens 24 bis 48 Stunden zusätzliche Transitzeit einzuplanen und sicherzustellen, dass Schengen-Mehrfacheinreisevisa für nicht-EU-Mitarbeiter auch eventuelle Zwischenstopps abdecken.
Für spanische Exporteure könnte die Pause zudem Verzögerungen bei Frachtlieferungen von Autoteilen und medizinischen Gütern bedeuten, die normalerweise im Frachtraum von Passagierflugzeugen transportiert werden. Spediteure berichten von Zuschlägen auf Spot-Raten von bis zu 35 % bei alternativen Routen.
Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass der Flugverkehr Madrid–Caracas erst kürzlich wieder 70 % des Vorkrisenniveaus erreicht hatte, vor allem getrieben durch Besuche bei Freunden und Familie sowie Öl- und Gasprojekte. Sollte sich die Sicherheitslage nicht rasch stabilisieren, wird sich die Erholung voraussichtlich bis Ende 2026 verzögern.
Quelle: Cinco Días / El País
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