
Das Schweizer Staatssekretariat für Migration bestätigte am 23. November, veröffentlichte die Information jedoch erst am 25. November breit, dass die Gebühr für das European Travel Information and Authorisation System (ETIAS) bei Einführung im vierten Quartal 2026 von 7 auf 20 Euro steigen wird. Die Schweiz folgt damit einer EU-weiten Entscheidung, die der Finanzierung von Cybersicherheitsverbesserungen und einer tieferen Integration mit den Europol-Datenbanken dient.
ETIAS ist eine verpflichtende Reisegenehmigung für Bürger von über 60 visumfreien Ländern – darunter die USA, Großbritannien, Kanada, Japan und Singapur –, die bis zu 90 Tage im Schengen-Raum verbringen möchten. Nach Genehmigung ist die Erlaubnis drei Jahre lang gültig oder bis zum Ablauf des Reisepasses.
Obwohl 20 Euro noch moderat sind, werden Vielnutzer aus der Wirtschaft die Mehrkosten spüren. Ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Basel, das jährlich rund 2.500 Anträge stellt, sieht sich mit zusätzlichen Kosten von 32.500 Euro pro Jahr konfrontiert. Reisebüros warnen, dass die API-Spezifikationen des ETIAS Business Portals erst Mitte November veröffentlicht wurden, sodass Systemintegratoren nur etwas mehr als ein Jahr Zeit haben, Zahlungsabläufe in Online-Buchungstools zu integrieren.
Das SEM betonte, dass Minderjährige unter 18 Jahren und Senioren über 70 Jahren weiterhin befreit sind und Sammelzahlungen möglich sein werden. Risikomanager weisen jedoch darauf hin, dass falsche Angaben zu Vorstrafen den Versicherungsschutz bei Geschäftsreisen ungültig machen können, weshalb Personalabteilungen klare Anweisungen geben sollten.
Praktischer Tipp: Mitarbeiter, deren Reisepässe 2026 oder 2027 ablaufen, sollten frühzeitig erneuert werden, um mit einer einzigen Zahlung von 20 Euro eine volle dreijährige ETIAS-Genehmigung zu erhalten. Das Online-Portal für ETIAS in der Schweiz zeigt den neuen Preis ab 1. Januar 2026, 00:00 Uhr MEZ, an – ohne Kulanzfrist für teilweise ausgefüllte Anträge.
ETIAS ist eine verpflichtende Reisegenehmigung für Bürger von über 60 visumfreien Ländern – darunter die USA, Großbritannien, Kanada, Japan und Singapur –, die bis zu 90 Tage im Schengen-Raum verbringen möchten. Nach Genehmigung ist die Erlaubnis drei Jahre lang gültig oder bis zum Ablauf des Reisepasses.
Obwohl 20 Euro noch moderat sind, werden Vielnutzer aus der Wirtschaft die Mehrkosten spüren. Ein Pharmaunternehmen mit Sitz in Basel, das jährlich rund 2.500 Anträge stellt, sieht sich mit zusätzlichen Kosten von 32.500 Euro pro Jahr konfrontiert. Reisebüros warnen, dass die API-Spezifikationen des ETIAS Business Portals erst Mitte November veröffentlicht wurden, sodass Systemintegratoren nur etwas mehr als ein Jahr Zeit haben, Zahlungsabläufe in Online-Buchungstools zu integrieren.
Das SEM betonte, dass Minderjährige unter 18 Jahren und Senioren über 70 Jahren weiterhin befreit sind und Sammelzahlungen möglich sein werden. Risikomanager weisen jedoch darauf hin, dass falsche Angaben zu Vorstrafen den Versicherungsschutz bei Geschäftsreisen ungültig machen können, weshalb Personalabteilungen klare Anweisungen geben sollten.
Praktischer Tipp: Mitarbeiter, deren Reisepässe 2026 oder 2027 ablaufen, sollten frühzeitig erneuert werden, um mit einer einzigen Zahlung von 20 Euro eine volle dreijährige ETIAS-Genehmigung zu erhalten. Das Online-Portal für ETIAS in der Schweiz zeigt den neuen Preis ab 1. Januar 2026, 00:00 Uhr MEZ, an – ohne Kulanzfrist für teilweise ausgefüllte Anträge.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News