
Neue Analyse vom 28. November, veröffentlicht von der Economic Times, zeigt einen deutlichen Wandel bei der Mobilität indischer Studierender: Immer mehr entscheiden sich für regionale britische Städte wie Nottingham, Manchester und Edinburgh statt für London. Fast 99.000 indische Staatsangehörige waren 2024 an britischen Universitäten eingeschrieben, doch Umfragen unter Agenten und Hochschulen deuten darauf hin, dass bei den Bewerbern für das Jahr 2025 inzwischen bis zu 60 % eine Universität außerhalb der Hauptstadt als erste Wahl angeben.
Hauptgrund für diesen Wandel ist die bessere Erschwinglichkeit. Die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten außerhalb Londons liegen um 550 Pfund pro Monat niedriger, während die Studiengebühren für vergleichbare Programme bis zu 15 % günstiger sein können. Regionale Behörden reagieren mit gezielten Stipendien, vergünstigten Nahverkehrstickets und Teilzeitbeschäftigungsprogrammen, die mit dem Graduate Visa harmonieren, das zwei Jahre postgraduale Arbeitserlaubnis ermöglicht.
Universitäten werben zudem mit stärkeren Branchenverbindungen. Der Life-Sciences-Korridor in den Midlands und der digitale Cluster in Manchester bieten praxisnahe Praktika – ein Pluspunkt, da Großbritannien die Regeln für Angehörige verschärft und höhere finanzielle Nachweise verlangt. Kleinere Klassen und Gemeinschaftsangebote, darunter Feierlichkeiten zu Diwali und Holi, erhöhen die Attraktivität zusätzlich.
Für Hochschulrekrutierer bestätigt der Trend eine dezentrale Strategie: Partnerschaften mit lokalen Behörden, gemeinsames Marketing in indischen Städten der zweiten Ebene und Alumni-Mentoring, um regionale Karrierewege zu präsentieren. Auch Arbeitgeber profitieren, indem sie Absolventen gewinnen, die bereit sind, außerhalb des überhitzten Wohnungsmarkts im Südosten Großbritanniens zu leben.
Gleichzeitig könnte die Entwicklung die internationale Zweiklassengesellschaft verstärken. Londoner Institutionen warnen vor einem Einnahmeverlust von 200 Millionen Pfund, falls sich der Trend fortsetzt, was sie dazu zwingen könnte, lukrativere – aber politisch heikle – Märkte in China und dem Golfraum zu erschließen.
Hauptgrund für diesen Wandel ist die bessere Erschwinglichkeit. Die durchschnittlichen Lebenshaltungskosten außerhalb Londons liegen um 550 Pfund pro Monat niedriger, während die Studiengebühren für vergleichbare Programme bis zu 15 % günstiger sein können. Regionale Behörden reagieren mit gezielten Stipendien, vergünstigten Nahverkehrstickets und Teilzeitbeschäftigungsprogrammen, die mit dem Graduate Visa harmonieren, das zwei Jahre postgraduale Arbeitserlaubnis ermöglicht.
Universitäten werben zudem mit stärkeren Branchenverbindungen. Der Life-Sciences-Korridor in den Midlands und der digitale Cluster in Manchester bieten praxisnahe Praktika – ein Pluspunkt, da Großbritannien die Regeln für Angehörige verschärft und höhere finanzielle Nachweise verlangt. Kleinere Klassen und Gemeinschaftsangebote, darunter Feierlichkeiten zu Diwali und Holi, erhöhen die Attraktivität zusätzlich.
Für Hochschulrekrutierer bestätigt der Trend eine dezentrale Strategie: Partnerschaften mit lokalen Behörden, gemeinsames Marketing in indischen Städten der zweiten Ebene und Alumni-Mentoring, um regionale Karrierewege zu präsentieren. Auch Arbeitgeber profitieren, indem sie Absolventen gewinnen, die bereit sind, außerhalb des überhitzten Wohnungsmarkts im Südosten Großbritanniens zu leben.
Gleichzeitig könnte die Entwicklung die internationale Zweiklassengesellschaft verstärken. Londoner Institutionen warnen vor einem Einnahmeverlust von 200 Millionen Pfund, falls sich der Trend fortsetzt, was sie dazu zwingen könnte, lukrativere – aber politisch heikle – Märkte in China und dem Golfraum zu erschließen.
Quelle: The Economic Times
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