
Spät am 27. November 2025 veröffentlichte der U.S. Citizenship and Immigration Services (USCIS) stillschweigend eine Mitteilung, die eine unbefristete Aussetzung aller Einwanderungsverfahren für afghanische Staatsangehörige ankündigt. Das Einfrieren betrifft Asylanträge, Special Immigrant Visas (SIVs), Familienzusammenführungen, Statusanpassungen, beschäftigungsbasierte Petitionen und sogar routinemäßige Verlängerungen von Arbeitserlaubnissen. Die Behörde nannte keine öffentliche Begründung und gab keinen Zeitplan für die Wiederaufnahme bekannt.
Obwohl die Erklärung nur einen Absatz umfasst, ist ihre praktische Wirkung enorm. Mehr als 28.000 afghanische Parolees und SIV-Antragsteller befinden sich weiterhin im US-System nach der Evakuierung aus Kabul 2021. Tausende weitere Afghanen warten in Drittstaaten auf Einwanderungsvisainterviews, die für Anfang 2026 geplant sind. Anwälte berichten, dass Anträge auf Verlängerung von Arbeitserlaubnissen (EAD) für afghanische Klienten bereits abgelehnt werden, was legal ansässige Arbeitnehmer effektiv dem Risiko von Arbeitsplatzverlust und Strafen wegen illegalen Aufenthalts aussetzt.
Der plötzliche Stopp erfolgt vor dem Hintergrund heftiger politischer Reaktionen auf den mutmaßlich von einem afghanischen Evakuierten verübten Schusswaffenangriff in Washington, D.C. Republikanische Kongressabgeordnete hatten eine „Pause zur Überprüfung“ gefordert, doch die meisten Beobachter erwarteten engere Sicherheitskontrollen statt eines vollständigen Stopps. Flüchtlingshelfer warnen, dass die Maßnahme Familien trennt und Afghanen, die US-Streitkräfte unterstützt haben, in Gefahr bringt. Das International Rescue Committee bezeichnete den Schritt als „Verrat an Kriegsverbündeten“.
Unternehmen mit afghanischen Fachkräften – insbesondere Verteidigungsauftragnehmer und Sprachdienstleister – müssen nun mit längeren Lücken bei der Arbeitserlaubnis rechnen und erwägen, betroffene Mitarbeiter in freundlichere Rechtsgebiete zu verlegen. Arbeitgeber sollten sich zudem auf verstärkte I-9-Prüfungen einstellen, da mit dem afghanischen Status verbundene Arbeitserlaubnisse auslaufen könnten.
Praktisch gesehen können Betroffene bis zu weiteren Anweisungen von USCIS kaum mehr tun, als den Federal Register zu beobachten und in Ausnahmefällen beschleunigte humanitäre Parole-Anträge zu stellen. Der Vorfall verdeutlicht die Verletzlichkeit von Einwanderungsleistungen, wenn geopolitische Ereignisse Sicherheitsbedenken auslösen.
Obwohl die Erklärung nur einen Absatz umfasst, ist ihre praktische Wirkung enorm. Mehr als 28.000 afghanische Parolees und SIV-Antragsteller befinden sich weiterhin im US-System nach der Evakuierung aus Kabul 2021. Tausende weitere Afghanen warten in Drittstaaten auf Einwanderungsvisainterviews, die für Anfang 2026 geplant sind. Anwälte berichten, dass Anträge auf Verlängerung von Arbeitserlaubnissen (EAD) für afghanische Klienten bereits abgelehnt werden, was legal ansässige Arbeitnehmer effektiv dem Risiko von Arbeitsplatzverlust und Strafen wegen illegalen Aufenthalts aussetzt.
Der plötzliche Stopp erfolgt vor dem Hintergrund heftiger politischer Reaktionen auf den mutmaßlich von einem afghanischen Evakuierten verübten Schusswaffenangriff in Washington, D.C. Republikanische Kongressabgeordnete hatten eine „Pause zur Überprüfung“ gefordert, doch die meisten Beobachter erwarteten engere Sicherheitskontrollen statt eines vollständigen Stopps. Flüchtlingshelfer warnen, dass die Maßnahme Familien trennt und Afghanen, die US-Streitkräfte unterstützt haben, in Gefahr bringt. Das International Rescue Committee bezeichnete den Schritt als „Verrat an Kriegsverbündeten“.
Unternehmen mit afghanischen Fachkräften – insbesondere Verteidigungsauftragnehmer und Sprachdienstleister – müssen nun mit längeren Lücken bei der Arbeitserlaubnis rechnen und erwägen, betroffene Mitarbeiter in freundlichere Rechtsgebiete zu verlegen. Arbeitgeber sollten sich zudem auf verstärkte I-9-Prüfungen einstellen, da mit dem afghanischen Status verbundene Arbeitserlaubnisse auslaufen könnten.
Praktisch gesehen können Betroffene bis zu weiteren Anweisungen von USCIS kaum mehr tun, als den Federal Register zu beobachten und in Ausnahmefällen beschleunigte humanitäre Parole-Anträge zu stellen. Der Vorfall verdeutlicht die Verletzlichkeit von Einwanderungsleistungen, wenn geopolitische Ereignisse Sicherheitsbedenken auslösen.
Quelle: Reuters