Österreich führt neue Aufenthaltsgenehmigung für Grenzgänger ein
Österreichische Botschaften öffnen einwöchiges Buchungsfenster für quotenbasierte Aufenthaltsbewilligungen ohne Arbeitsrecht 2026
Austrian Airlines startet fünfmal wöchentlichen Flug Wien–Dubai im Rahmen des „Dubai Deal“-Pilotprojekts
Neueste Nachrichten
Vignetten- und Bahntariferhöhungen treten in Kraft, während Österreich den Dezember begrüßt
Österreich hat den Preis für die Autobahnvignette auf 106,80 € erhöht und eine durchschnittliche Fahrpreiserhöhung von 3,5 % im Bahnverkehr für diesen Monat bestätigt. Die gestiegenen Kosten belasten die Budgets von Geschäftsreisenden und Fuhrparkmanagern, während Verbraucherschützer vor Betrugsversuchen mit Vignetten auf inoffiziellen Webseiten warnen.
Österreichische Botschaften öffnen einwöchiges Buchungsfenster für quotenbasierte Aufenthaltsbewilligungen ohne Arbeitsrecht 2026
Das Außenministerium hat für Antragsteller mit Kontingent nur den Zeitraum vom 1. bis 8. Dezember 2025 für die Buchung von Konsulatterminen zur Beantragung der Aufenthaltserlaubnis „ohne Erwerbstätigkeit“ für 2026 vorgesehen. Teilnehmen können nur diejenigen, die Anfang dieses Monats einen Voranmeldungs-Code erhalten haben, und für jedes Familienmitglied muss ein eigener Termin gebucht werden. Wird dieses Zeitfenster verpasst, verschiebt sich der Umzug effektiv um ein ganzes Jahr, was die Ankündigung besonders wichtig für Personalabteilungen macht, die nicht erwerbstätige Angehörige unterstützen.
EU-Biometrisches Ein- und Ausreisesystem startet – längere Warteschlangen an österreichischen Flughäfen
Österreich hat am 29. November das biometrische Ein- und Ausreisesystem der EU aktiviert. Erstmals müssen Nicht-EU-Besucher bei der Einreise Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto abgeben, was die Abfertigungszeit um mehrere Minuten verlängert. Fluggesellschaften empfehlen daher, früher am Flughafen zu sein. Das System speichert die Daten für drei Jahre, überwacht automatisch die 90/180-Tage-Regel und wird in das ETIAS-System integriert, was die Einhaltung der Vorschriften für Geschäftsreisende verschärft.
Österreich führt neue Grenzgänger-Aufenthaltsgenehmigung für Pendler aus Drittstaaten ein
Eine am 26. November veröffentlichte Verordnung schafft ab dem 1. Dezember 2025 eine spezielle Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis für Grenzgänger aus Drittstaaten. Anspruchsberechtigte Pendler müssen einen langfristigen Aufenthaltsstatus in einem Nachbarstaat, einen Hauptwohnsitz außerhalb Österreichs sowie eine Beschäftigung in einem österreichischen Grenzbezirk vorweisen. Der vereinfachte Weg soll Arbeitskräftemangel in den westlichen und südlichen Regionen beheben und den bürokratischen Aufwand für Arbeitgeber reduzieren.
Rückgang der Asylanträge ermöglicht Österreich Halbierung der Bearbeitungszeiten für Arbeitserlaubnis-Umwandlungen
Die Asylanträge in Österreich sind um fast die Hälfte zurückgegangen, was der Einwanderungsbehörde ermöglicht hat, die durchschnittliche Bearbeitungszeit für die Umwandlung des Flüchtlingsstatus in eine arbeitserlaubnisbasierte Aufenthaltserlaubnis von vier Monaten auf etwa acht Wochen zu verkürzen. Diese Beschleunigung hilft Arbeitgebern, Flüchtlinge schneller in reguläre Gehaltssysteme zu integrieren, erfordert jedoch weiterhin strikte Einhaltung der Gehalts- und Sprachvorschriften.